Auch am Ende des Weges nicht allein: "Zeitgefährten" bilden sich über den Umgang mit dem Sterben fort

Auch am Ende des Weges nicht allein: "Zeitgefährten" bilden sich über den Umgang mit dem Sterben fort

Auch am Ende des Weges nicht allein: "Zeitgefährten" bilden sich über den Umgang mit dem Sterben fort

# Neuigkeiten

Auch am Ende des Weges nicht allein: "Zeitgefährten" bilden sich über den Umgang mit dem Sterben fort
Highlights
  • Die ehrenamtlichen Zeitgefährten besuchen Menschen zu Hause und schenken ihnen Zeit, Gespräche und Gemeinschaft.
  • Bei einer zweitägigen Fortbildung in der Evangelischen Akademie Loccum beschäftigten sie sich mit Sterben, Abschied und Trauer.
  • Ein „Letzte Hilfe“-Kurs vermittelte Wissen und Anregungen für den Umgang mit schweren Themen am Lebensende.
    

Die „Zeitgefährten“ besuchen Menschen im Ev. Kirchenkreis Vlotho in ihrem Zuhause. In wöchentlichen Besuchen, in Gesprächen, auf Spaziergängen, beim Spiel oder auf viele andere Weise schenken sie Kontakt und helfen, Einsamkeit zu lindern. Die ehrenamtlichen Zeitgefährten sind nicht in der Sterbebegleitung im Einsatz, und doch klingen die Themen Tod und Sterben in manchen Besuchen mit, ausgesprochen oder unausgesprochen. Das Team um Karin Tasche von der „Seelsorge im Alter“ verbrachte zwei Tage an der Ev. Akademie in Loccum, um mehr über den Umgang damit zu lernen.

In der ruhigen Atmosphäre der Evangelischen Akademie im ehemaligen Zisterzienser-Kloster Loccum konnten die Teilnehmenden in der Gemeinschaft der Gruppe die schweren Themen der Fortbildung einander leichter machen. Zunächst führten Petra Wiggin und Katharina Klaas von PariSozial Minden-Lübbecke / Herford einen „Letzte Hilfe“-Kurs durch. In vier Stunden wurden dabei wichtige Themen wie Sterben als Teil des Lebens, Vorsorgen und Entscheiden, Leiden Lindern und Abschiednehmen angesprochen. Die Zeitgefährten erhielten wertvolle Informationen und Denkanstöße von den beiden Mitarbeiterinnen des Ambulanten Hospizdienstes. Im weiteren Verlauf des Wochenendes dachten die Ehrenamtlichen gemeinsam mit Elisabeth Glücks, die den ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst Minden aufgebaut und vor ihrem Ruhestand viele Jahre geleitet hat, und mit Karin Tasche weiter darüber nach, was die Themen für sie persönlich und für den Dienst als Zeitgefährtin und Zeitgefährte bedeuten.

Informationen zum Dienst der Zeitgefährten gibt es bei Karin Tasche, „Seelsorge im Alter“ im Ev. Kirchenkreis Vlotho, Tel. 05731/180 521 oder Email: karin.tasche@kirchenkreis-vlotho.de.

   

Die "Zeitgefährten" besuchen Menschen zu Hause. Sie nehmen sich Zeit für Gespräche und gemeinsame Aktivitäten. So helfen sie gegen Einsamkeit.

Manchmal sprechen die Menschen bei den Besuchen auch über das Sterben und den Tod. Das kann ein schweres Thema sein.

Deshalb hat das Team zwei Tage in der Evangelischen Akademie Loccum verbracht. Dort haben die Ehrenamtlichen viel über das Sterben und den Abschied gelernt.

Sie haben einen Kurs mit dem Namen „Letzte Hilfe“ besucht. Dabei ging es um wichtige Fragen: Was gehört zum Sterben? Wie kann man vorsorgen? Wie kann man Leiden lindern? Und wie können Menschen Abschied nehmen?

Die "Zeitgefährten" haben auch darüber gesprochen, was diese Themen für sie selbst bedeuten. Und sie haben überlegt, was das für ihre Besuche bei anderen Menschen bedeutet.

Wer mehr über die "Zeitgefährten wissen" möchte, kann Karin Tasche anrufen. Sie arbeitet in der „Seelsorge im Alter“ im Evangelischen Kirchen-Kreis Vlotho. Die Telefonnummer ist 05731/180 521. Ihre Email ist karin.tasche@kirchenkreis-vlotho.de

Not Alone, Even at the End of Life

The volunteer companions known as the “Zeitgefährten” visit people in their own homes across the Church District of Vlotho. They offer companionship through regular visits, conversations, walks, games and other shared activities, helping to ease loneliness. Although they do not provide end-of-life care, conversations about death and dying sometimes arise during their visits.

To explore these difficult subjects, the team spent two days at the Church Academy in Loccum. Petra Wiggin and Katharina Klaas from PariSozial Minden-Lübbecke / Herford led a four-hour “Last Aid” course. It covered dying as part of life, planning ahead and making decisions, alleviating suffering, and saying goodbye.

The volunteers also worked with Elisabeth Glücks, who founded and led the hospice service for children and young people in Minden for many years, and Karin Tasche from the “Pastoral Care in Later Life” service. Together, they considered what these topics mean for them personally and for their work as volunteer companions.

For more information about the Zeitgefährten service, contact Karin Tasche at “Pastoral Care in Later Life”, Church District of Vlotho, on 05731/180 521 or by mail: karin.tasche@kirchenkreis-vlotho.de.

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Lebendig wird der Kirchenkreis durch die frohe Botschaft Jesu und das Engagement vieler Christ*innen im Ehrenamt.

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