20/04/2026 0 Kommentare
Mit Herzblut geführt, mit Weitblick übernommen
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Mit Herzblut geführt, mit Weitblick übernommen
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Andreas Huneke hört auf – Dr. Olaf Reinmuth übernimmt
Andreas Huneke war 15 Jahre lang Chef vom Stiftungs-Rat.
Der Stiftungs-Rat gehört zum Wittekindshof.
Der Wittekindshof ist eine Einrichtung für Menschen mit Behinderung.
Jetzt hört Andreas Huneke auf.
Dr. Olaf Reinmuth ist jetzt der neue Chef vom Stiftungs-Rat.
Es gab einen Gottes-Dienst in der Erlöser-Kirche in Bad Oeynhausen.
Dort wurde Andreas Huneke verabschiedet.
Und Dr. Olaf Reinmuth wurde begrüßt.
Präses Dr. Adelheid Ruck-Schröder hat das gemacht.
Sie leitet die Evangelischen Kirche von Westfalen.
Was hat Andreas Huneke gemacht?
Andreas Huneke hat viel für den Wittekindshof getan:
- Er hat neue Ideen entwickelt.
- Er hat dafür gesorgt, dass Menschen mit Behinderung in eigenen Wohnungen leben können.
- Er hat auch in schweren Zeiten geholfen, zum Beispiel in der Corona-Zeit.
Präses Adelheid Ruck-Schröder hat gesagt:
„Andreas Huneke hat seine Arbeit mit viel Engagement gemacht.
Er hat eine gute Grund-Lage geschaffen.“
Andreas Huneke bekommt eine Auszeichnung
Andreas Huneke hat das Goldene Kronen-Kreuz der Diakonie bekommen.
Das ist eine wichtige Auszeichnung.
Er bekommt die Auszeichnung, weil er so viel für Kirche und Diakonie getan hat.
Kerstin Hensel hat eine Rede gehalten.
Sie hat gesagt:
„Für dich war Diakonie sehr wichtig.
Du hast immer gesagt: Diakonie gehört zur Kirche dazu.
Die Zusammen-Arbeit mit dir war gut.“
Der neue Chef vom Stiftungs-Rat: Dr. Olaf Reinmuth
Dr. Olaf Reinmuth ist Superintendent vom Kirchen-Kreis Herford.
Das bedeutet: Er ist Chef von mehreren Kirchen-Gemeinden.
Er kennt den Wittekindshof schon lange.
Er hat dort früher unterrichtet.
Präses Adelheid Ruck-Schröder hat gesagt:
„Olaf Reinmuth denkt strategisch.
Er überlegt gut, wie Kirche und Diakonie in Zukunft aussehen sollen.“
Was sagen andere Menschen?
Christina Hackfort arbeitet im Wittekindshof in Gronau.
Sie vertritt die Klientinnen und Klienten.
Das sind die Menschen mit Behinderung, die dort leben.
Sie hat gesagt:
„Mir ist wichtig, dass alle ernst genommen werden.
Und dass alle die Hilfe bekommen, die sie brauchen.“
Dr. Olaf Reinmuth hat geantwortet:
„Begegnung auf Augen-Höhe ist sehr wichtig.
Wir werden Ihre Worte nicht vergessen.
Ich freue mich auf die Aufgabe.“
Dorothea Goudefroy ist Superintendentin vom Kirchen-Kreis Vlotho.
Sie hat gesagt:
„Andreas, ich wünsche dir Gottes Segen beim Los-Lassen.
Olaf, dir wünsche ich Gottes Segen beim An-Packen.“
Von Jaqueline Wolf / Wittekindshof
Highlights
- Feierlicher Amtswechsel: Andreas Huneke wurde nach 15 Jahren als Vorsitzender des Wittekindshof-Stiftungsrats entpflichtet, Dr. Olaf Reinmuth als Nachfolger eingeführt – beide durch Präses Ruck-Schröder
- Würdigung und Auszeichnung: Huneke erhielt das Goldene Kronenkreuz der Diakonie für sein Engagement.
- Kontinuität durch Verbundenheit: Der neue Vorsitzende Reinmuth kennt den Wittekindshof bereits durch frühere Lehrtätigkeit an der Diakonenschule.
- Regionale Vernetzung: Superintendentin Goudefroy betonte die enge Verbindung zwischen Kirchenkreis und Wittekindshof .
Mit einem festlichen Gottesdienst in der Erlöserkirche in Bad Oeynhausen ist Superintendent i.R. Andreas Huneke nach 15 Jahren als Vorsitzender des Stiftungsrats der Diakonischen Stiftung Wittekindshof feierlich entpflichtet worden. Gleichzeitig wurde Superintendent Dr. Olaf Reinmuth aus dem Kirchenkreis Herford als neuer Vorsitzender offiziell in sein Amt eingeführt. Die Einführung und Entpflichtung nahm Präses Dr. Adelheid Ruck-Schröder, leitende Theologin der Evangelischen Kirche von Westfalen, persönlich vor. Für die Präses war es der erste Besuch im Wittekindshof seit ihrem Amtsantritt im vergangenen Jahr. Sie nutzte die Gelegenheit, die Stiftung kennenzulernen und mit Mitarbeitenden, Klientinnen und Klienten ins Gespräch zu kommen.
In ihrer Ansprache würdigte Adelheid Ruck-Schröder das Wirken von Andreas Huneke als „einen reformerisch denkenden Mann, der den Wittekindshof mit großem Engagement geprägt hat“. Unter seiner Leitung habe der Stiftungsrat die Transformation der diakonischen Einrichtung entscheidend begleitet. „Andreas Huneke hat seine Expertise als Diakonie-Manager eingebracht und gemeinsam mit dem Stiftungsrat eine neue Organisationsstruktur auf den Weg gebracht.“ Unter seinem Vorsitz habe die Stiftung das Leitbild mit breiter Beteiligung der Mitarbeitenden eingeführt, das dezentrale Wohnen aufgebaut und die Zusammenarbeit im Stiftungsrat gestärkt. Auch in Krisenzeiten wie der Corona-Pandemie oder während des Ermittlungsverfahrens habe Huneke sich den Herausforderungen gestellt und Verantwortung übernommen. „Er hat sein Amt mit Engagement und Herzblut erfüllt und eine Grundlage geschaffen, dass der Wittekindshof sich weiterentwickeln kann“, sagte die Präses. Pfarrer Marian Zachow, Theologischer Vorstand des Wittekindshofs, dankte Andreas Huneke für sein Wirken und seine Haltung in herausfordernden Jahren. „Sie haben den Vorstand stets mit Klarheit, Vertrauen und Weitblick begleitet. Ihre Bereitschaft, Entwicklungen anzustoßen und Verantwortung zu übernehmen, hat die Stiftung nachhaltig geprägt“, sagte Marian Zachow.
Nach der Entpflichtung übernahm Adelheid Ruck-Schröder die Einführung von Dr. Olaf Reinmuth, der seit 2020 Superintendent des Kirchenkreises Herford ist. Sie beschrieb ihn als „hervorragenden theologischen Kopf, der Kirche und Diakonie strategisch denkt und sich den Fragen der Zeit mit großer Ernsthaftigkeit stellt“. Olaf Reinmuth sei kein Unbekannter im Wittekindshof, betonte sie, denn er habe bereits an der Diakonenschule unterrichtet und die Arbeit der Stiftung über viele Jahre begleitet.
Im Anschluss an den Gottesdienst lud der Wittekindshof zu einem Empfang in die Kapelle ein. Familien, Freund*innen, Wegbegleiter*innen, befreundete Gemeindeglieder und viele mehr waren gekommen, um Andreas Huneke und Olaf Reinmuth zu würdigen. Darunter auch die Superintendentin des Kirchenkreises Vlotho, Dorothea Goudefroy. Sie betonte in ihrem Grußwort nicht nur die geografische Nähe des Kirchenkreises und des Wittekindshofs, sondern auch die Verbundenheit durch gemeinsame Veranstaltungen, Begegnungen und letztendlich auch den Superintendenten: „Der Wittekindshof erlebt nun einen Übergang. Andreas, ich wünsche dir Gottes Segen beim Lassen, und Olaf, dir wünsche ich Gottes Segen beim Anpacken.“
Auch Christina Hackfort, Klient*innenvertreterin im Wittekindshof Gronau, erinnerte daran, wie wichtig Gleichberechtigung und gegenseitiger Respekt sind. „Mir ist wichtig, dass alle ernst genommen werden und die Hilfe bekommen, die sie brauchen. Und dass Frauen den Mut haben, den Mund aufzumachen“, sagte Christina Hackfort. An ihre Worte knüpfte Dr. Olaf Reinmuth in seinem Dank an. Er bedankte sich ausdrücklich bei der Gronauerin. „Begegnung auf Augenhöhe ist das Herzstück unseres gemeinsamen Handelns. Der Vorstand und ich werden uns das hinter die Ohren schreiben und Ihre Worte immer wieder in Erinnerung rufen. Ich freue mich sehr auf die Aufgabe und auf die Zusammenarbeit mit dem Stiftungsrat und dem Vorstand.“
Ein Höhepunkt des Empfangs war die Verleihung des Goldenen Kronenkreuzes der Diakonie an Andreas Huneke. Die Auszeichnung wurde ihm für sein jahrzehntelanges Engagement in Kirche und Diakonie verliehen. Die Laudatio hielt Kerstin Hensel, Vorständin des Diakonischen Werks im Kirchenkreis Vlotho. „Für dich war Diakonie kein ‚Kann‘, sondern ein ‚Muss‘. Du hast sie als unverzichtbaren Teil der Kirche verstanden. Für dich war Diakonie kein Anhängsel der Kirche, sondern ihr Herzstück. Die Zusammenarbeit mit Dir war nie schwer – im Gegenteil. Sie war geprägt von Offenheit, Klarheit und einer guten Portion Humor. Du warst ein verlässlicher Anwalt der Diakonie. Ich danke dir!“, sagte Kerstin Hensel.
Andreas Huneke zeigte sich tief bewegt über die Auszeichnung. „Ich bin sehr gerührt angesichts dieser Ehre und der Freundlichkeit, die mir heute entgegengebracht wurde. Mein Dank gilt allen, die in den vergangenen Jahren mit mir Verantwortung getragen haben – dem Stiftungsrat, dem Kuratorium und dem Vorstand. Ein Vorsitzender ist nichts ohne Menschen, die mit ihm gemeinsam arbeiten und Entwicklungen voranbringen. Wenn ich zurückgucke auf die letzten 15 Jahre, sehe ich Entwicklung. Es war mir eine Ehre und Freude, daran mitzuwirken. Ich wünsche allen weiterhin fröhliches Voranschreiten. Guckt auf Augenhöhe, was zu tun ist“, schloss Andreas Huneke.
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