07/07/2026 0 Kommentare
Konzertabend mit Überraschungsmoment - Gospelchor Good News begeistert im Sommerkonzert in Vlotho
Konzertabend mit Überraschungsmoment - Gospelchor Good News begeistert im Sommerkonzert in Vlotho
# Kirchenmusik

Konzertabend mit Überraschungsmoment - Gospelchor Good News begeistert im Sommerkonzert in Vlotho
Highlights
- Der Gospelchor „Good News“ aus Vlotho gab ein Sommerkonzert in der Stadtkirche.
- Das Programm verband traditionelle Gospelmusik, moderne Stücke und eine Gospel-Messe.
- Besonders war der Wechsel zwischen Chor, Band, Duo und Solostimmen sowie ein überraschendes Konzertmotto rund um „Licht“.
In einfacher Sprache
Sommerkonzert des Gospelchors „Good News“
Der Gospelchor „Good News“ aus Vlotho hat ein Konzert gegeben. Das Konzert war in der St.-Stephan-Kirche in Vlotho.
Die Musik war fröhlich und lebendig. Es gab Gospelmusik, moderne Lieder und eine Gospel-Messe.
Der Abend hatte das Motto: „Licht“. Das bedeutet: Musik soll Hoffnung geben und Menschen stärken.
Der Chor wurde begleitet von Musikerinnen und Musikern:
- Kantorin Līga Auguste am Klavier
- Schlagzeug
- Kontrabass
Auch ein Duo mit Gitarre und Akkordeon spielte eigene Stücke.
Es gab viele unterschiedliche Musikstile. Manchmal ruhig, manchmal sehr schwungvoll.
Am Ende sangen Chor und Publikum gemeinsam ein bekanntes Lied. Das Konzert endete mit viel Applaus.
Gut gelaunter Gospel: Das ist das Versprechen des traditionellen Sommerkonzerts des Vlothoer Gospelchors Good News. Trotz des krankheitsbedingten Ausfalls des Mindener Jazzkünstlers Pit Witt glänzten auch in diesem Jahr der Chor und die Instrumentalisten, in der gewohnt guten Besetzung mit Kantorin Līga Auguste an den Tasten, Hagen Heinicke am Schlagzeug und Katja Panina am Bass.
„Lights will guide you up“: Das Motto des Abends sprach vom „Licht, das trägt, das tröstet und den Weg weist“. Woher genau die Vlothoer Kantorin es genommen hatte, sollte das Publikum in der bis auf die Empore gut besetzten Vlothoer Stadtkirche erst im letzten Teil des Konzerts erfahren. Zuerst ging es in den traditionellen Gospel, eingeläutet vom motto-treuen „This little light of mine“. Good News nahm das lässige, sommerliche Spiel der Instrumentalisten vom Einzug auf und gab ihm eine beschwingte Note, die den Charakter des Abends bestimmte: Licht, leicht, gut aufgelegt, wie ein Abend unter Freunden, ohne den musikalischen Anspruch oder die Emotionalität herunterzuschrauben. So überraschte „Take me to the water“ mit dem plötzlich einsetzenden stampfenden Rhythmus, und auf dem „Highway to heaven“ schwebten besonders die hohen Stimmen in emotionale Höhen über dem jazzigen Fluss des Lieds. „By his mercy“ brachte dann auch das Publikum ins Spiel, während Līga Auguste rockige Rhythmik aus den Tasten holte.
Eine kleine Premiere gab den Sängerinnen und Sängern eine kurze Pause: Detlef Müller an der Gitarre und Marion Wiebesiek am Akkordeon, in Vlotho besser bekannt als Duo „Acoustic made“, brachten ein Medley klassischer Gospelmelodien von „Swing low“ bis „He’s got the whole world in his hands“. Passend zum amerikanischen Nationalfeiertag, dem 4. Juli, erinnerte das „Glory, glory, hallelujah“ an die positiven Seiten des amerikanischen Experiments. Spontan stieg das Publikum bei jedem Stück mit ein und verdiente sich Lob von Chorleiterin Līga Auguste, die die Anwesenden gleich einlud, dranzubleiben „gerne mittwochs, 19.30 Uhr“, zu den Proben von Good News.
Der traditionelle Kern des Abends war wieder ein liturgisches Stück. In Vorjahren hatte Tjark Baumanns „Missa 4 Youth“ hier die Vielfalt des Genres gezeigt. Dieses Mal wurde ein anderer alter Bekannter gebracht: Stefan Zebe mit seiner Gospel-Messe, die den klassischen Teilen der Liturgie einen neuen musikalischen Charakter gibt. Highlights dabei waren Jacob Gimbel mit dem gesprochenen englischen Glaubensbekenntnis, immer vom Chorgesang beantwortet, und Sonja Lükemeiers gefühlvolle und starke Soli bei „Glory be to God on high“ und besonders beim andächtigen „Lamb of God“.
Der dritte, abschließende Teil des Konzerts brachte moderne Töne. Kirk Franklins zeitgenössischer Gospel kam bei „He reigns“ besonders im Zusammenspiel von Līga Auguste, Katja Panina und Hagen Heinicke cool und urban rüber. “Acoustic made“ brachten dann bei ihrem zweiten Soloteil sommerliche, fast französische Leichtigkeit in die mittelalterliche Kirche, bevor die Kantorin das Geheimnis des Konzertmottos lüftete. Aus Coldplays 2005er Hit „Fix you“ kam das für den Gospelabend passende Motiv vom heilenden Licht. Und mit „Fix you“ ließen die 15 Sängerinnen und drei Sänger, darunter Jacob Gimbel mit seinen charaktervollen Soloeinsätzen, das Konzert mit stimmigen Coldplay-Tönen enden, nachdem sie das Publikum erst mit ihrer Version von Katrina and the Waves’ „Walking on sunshine“ auf Arbeitstemperatur gebracht hatten. Für die verdienten Standing Ovations dankten die Musiker dem Publikum mit einem abschließenden „Over the rainbow“, bevor es in den Vlothoer Abend entlassen wurde.
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