20/04/2026 0 Kommentare
"So sieht man sich wieder"
"So sieht man sich wieder"
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"So sieht man sich wieder"
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Die Evangelische Emmaus-Kirchengemeinde hat zum ersten Mal eine gemeinsame Geburtstagsfeier für ältere Gemeindemitglieder gemacht.
Eingeladen waren alle Menschen ab 80 Jahren, die zwischen Januar und März Geburtstag hatten. 28 Personen sind ins Dietrich-Bonhoeffer-Haus gekommen.
Es gab Musik, einen kurzen Gottesdienst und viel Zeit zum Reden. Viele haben sich gefreut, andere wiederzusehen. Es war ein ruhiger und schöner Nachmittag.
Früher wurden Geburtstage oft mit Besuchen zu Hause gefeiert. Das ist heute in großen Gemeinden schwerer geworden. Deshalb soll es nun auch gemeinsame Treffen geben, damit sich alle besser kennenlernen und austauschen können.
Viele Teilnehmende haben gesagt: „So sieht man sich wieder.“
Highlights
- Erste gemeinsame Geburtstagsfeier der Emmaus-Kirchengemeinde mit 28 Senior:innen (80+) im Dietrich-Bonhoeffer-Haus; Musik, Andacht und Austausch.
- Ziel ist ein gemeinsames Treffen statt einzelner Hausbesuche – Begegnung der ganzen Gemeinde.
- Organisation durch Pfarrteam und Ehrenamtliche; viele sagten: „So sieht man sich wieder.“
Es war eine erfolgreiche Premiere: Zum ersten gemeinsamen Geburtstagskaffee der Ev. Emmaus-Kirchengemeinde waren 28 Teilnehmerinnen und Teilnehmer ins Dietrich-Bonhoeffer-Haus gekommen. Mit musikalischer Begleitung durch Kreiskantor József Opicz, gemeinsamen Gesang und einer Andacht erwartete sie ein kurzweiliger Nachmittag, den Pfarrer Michael Brandt kurz und knapp zusammenfasste: Etwas zum Genießen, etwas zum Nachdenken, viel zu Plaudern „und dann sind wir noch im Hellen zuhause.“
Gemeinsame Geburtstagsfeiern hat es in der Ev. Emmaus-Kirchengemeinde und in ihren Bezirken bereits vorher gegeben. Nun sollte es die erste gemeinsame Feier der ganzen Gemeinde werden. Zur Premiere eingeladen waren alle Gemeindeglieder, die von Januar bis März 80 oder älter geworden sind, und tatsächlich waren sie zahlreich erschienen. Mit Pfarrerin Theodora Beer, Gemeindepädagogin Ingrid Wilmsmeier, Michael Brandt und mit der tatkräftigen Unterstützung von Margit Sundermeier und Miriam Attila erlebten sie einen angenehmen Nachmittag im Bonhoeffer-Haus.
Der Besuch zuhause, auch jenseits hoher Geburtstage, wird in Zeiten größerer Gemeinden und kleiner Pfarrteams zu einer komplexeren, aber immer noch wichtigen Aufgabe. Sie wird in den Gemeinden des Ev. Kirchenkreises Vlotho nicht zuletzt tatkräftig durch die Besuchsdienste in den Gemeinden und die Zeitgefährten der Arbeitsstelle „Seelsorge im Alter“ getragen. Den Gedankengang hinter der gemeinsamen Feier erklärte Michael Brandt: „Es ist schön, wenn wir oder jemand aus der Gemeinde sie zu ihrem Geburtstag zuhause besuchen. Aber so wie heute sehen sie und wir uns alle gegenseitig.“ Noch knapper fassten es viele der ankommenden Jubilare zur Begrüßung: „So sieht man sich wieder.“

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