12/05/2026 0 Kommentare
Alarmierender Vorfall: Glocken und Stromkabel an der Auferstehungskirche sabotiert
Alarmierender Vorfall: Glocken und Stromkabel an der Auferstehungskirche sabotiert
# Neuigkeiten

Alarmierender Vorfall: Glocken und Stromkabel an der Auferstehungskirche sabotiert
Highlights
- An der Auferstehungskirche Bad Oeynhausen wurden erneut schwere Schäden verursacht.
- Unbekannte durchsägten Stromleitungen und beschädigten Glockenklöppel, wodurch Menschen gefährdet werden konnten.
- Die Gemeinde zeigt sich erschüttert und bittet wegen hoher Reparaturkosten um Spenden für den Erhalt der Kirche.
In leichter Sprache
Sabotage an der Auferstehungskirche
An der Auferstehungskirche in Bad Oeynhausen gab es erneut schwere Sachbeschädigungen.
Vorher wurden schon:
- ein Geländer beschädigt
- ein Defibrillator gestohlen
Jetzt wurden auch die Glocken und Stromkabel beschädigt.
Küsterin Miriam Attila bemerkte: Die Glocken funktionierten nicht mehr richtig.
Eine Fachfirma untersuchte die Anlage. Dabei wurde festgestellt:
- Jemand war im Glockenturm.
- Stromkabel wurden durchgeschnitten.
- Teile der Glocken wurden angesägt.
Die Stromkabel standen unter Spannung. Das war sehr gefährlich.
Auch die Glocken hätten Menschen verletzen können. Teile hätten herunterfallen oder herausgeschleudert werden können.
Pfarrerin Theodora Beer sagt:
Die Täter hatten wohl Werkzeug dabei und handelten absichtlich.
Im Glockenturm lag sogar ein Zettel. Darauf stand, dass die Glocken kaputt seien.
Die Kirchengemeinde ist erschüttert. So etwas habe es dort noch nicht gegeben.
Aus der Ev. Emmaus-Kirchengemeinde
Die Auferstehungskirche am Kurpark Bad Oeynhausen ist erneut Ziel schwerer Sachbeschädigung geworden. Nachdem zunächst das Geländer am Aufgang zur Kirche beschädigt und vor wenigen Tagen ein dort installierter Defibrillator entwendet worden war, kam nun ein weiterer gravierender Vorfall hinzu.
Vor einigen Tagen stellte Küsterin Miriam Atilla fest, dass mehrere Glocken der Kirche nicht mehr ordnungsgemäß funktionierten. Daraufhin wurde eine Fachwerkstatt mit der Überprüfung der Glockenanlage beauftragt. Bei der Inspektion machte der Monteur eine alarmierende Entdeckung: Offenbar waren Unbekannte in den Glockenturm eingedrungen und hatten dort gezielt erhebliche Schäden verursacht.
Lebensgefahr für Monteure

So wurden zwei aktive, unter Spannung stehende Starkstromleitungen durchgesägt – ein Umstand, der für den mit den Arbeiten betrauten Monteur unmittelbar lebensgefährlich war. Darüber hinaus waren die schweren Klöppel zweier Glocken jeweils zur Hälfte angesägt worden. Nach Einschätzung der Fachleute hätte dies schwerwiegende Folgen haben können. Wären die Glocken in Betrieb gegangen, hätten die beschädigten Klöppel abbrechen und erhebliche Schäden verursachen können. Im schlimmsten Fall wären sogar Personen gefährdet worden, wenn Teile aus dem Glockenturm geschleudert worden wären.
Große kriminelle Energie
Pfarrerin Theodora Beer spricht von einer gezielten und offenbar gut vorbereiteten Aktion: „Die Täter müssen Werkzeug mitgebracht haben und wussten offensichtlich genau, was sie taten. Bereits das Durchtrennen der Starkstromleitungen war lebensgefährlich. Dass zudem die Klöppel manipuliert wurden, zeigt, dass hier mit großer krimineller Energie vorgegangen wurde.“

Besonders irritierend sei, dass die Täter in der Glockenkammer sogar einen sorgfältig vorbereiteten Hinweiszettel hinterlassen hätten, der auf die angeblich defekten Glocken aufmerksam machen sollte. Dies deute darauf hin, dass die Tat geplant gewesen sei und mögliche Folgen bewusst in Kauf genommen wurden.
Die Verantwortlichen der Kirchengemeinde zeigen sich erschüttert. „So etwas haben wir in dieser Form noch nicht erlebt“, heißt es aus der Gemeinde. Über mögliche Hintergründe oder Motive könne derzeit nur spekuliert werden.
Bitte um Unterstützung
Die Schäden werden voraussichtlich erhebliche Kosten verursachen, deren genaue Höhe derzeit noch nicht absehbar ist. Die Gemeinde bittet deshalb bereits jetzt um Unterstützung. Spenden für den Erhalt der Kirche sind über die Homepage der Gemeinde unter dem Stichwort „Erhalt Auferstehungskirche“ sowie über das Spendenterminal im Foyer der Kirche möglich.
Bericht im WDR
Die Nachricht über den Vorfall hat deutschlandweit für Interesse und Bestürzung gesorgt. Neben Meldungen in überregionalen Medien berichtete auch der WDR in der "Lokalzeit" vom 11. Mai: Link zum Video
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