Hoffen und Hüpfen

Hoffen und Hüpfen

Hoffen und Hüpfen

# Kirchenmusik

Hoffen und Hüpfen
Highlights
  • Der Liederpfarrer Bastian Basse begeisterte mit seinem Mitmach-Konzert „Hoffnung kommt von Hüpfen“ Kinder und Erwachsene in der Auferstehungskirche.
  • Gemeinsames Singen, Tanzen und Mitmachen standen im Mittelpunkt eines fröhlichen Familiennachmittags.
  • Mit seinen Liedern und Gesprächen vermittelte Bastian Basse Hoffnung, Glauben und Freude auf lebendige Weise.

„Man kann nicht mit schlechter Laune hüpfen“, glaubt Bastian Basse. Und genau deshalb ging es beim Mitmach-Konzert „Hoffnung kommt von Hüpfen“ des Liederpfarrers um gute Laune, Optimismus und Begeisterung. In der Auferstehungskirche wurde das Konzert zum Mittelpunkt eines Nachmittags voller Spaß und Bewegung.

Seit dem frühen Nachmittag war der Platz vor der Auferstehungskirche mit Familien mit kleineren und größeren Kindern gefüllt. Sogar eine Hüpfburg lud ein, das Konzertmotto schon einmal praktisch auszuprobieren. In der Kirche selbst ging es pünktlich um 16 Uhr los: Beim ersten Stück, ganz gesittet am Klavier vorgetragen, saß das Publikum noch still in den Bänken. Aber schon beim zweiten Lied dauerte es nur ein paar Takte, und die Arme waren in der Luft. Ein paar mutige junge Konzertbesucherinnen wagten sich sogar in den Mittelgang und tanzten mit. Denn ein Mitmach-Konzert bedeute genau das, erklärte Bastian Basse: Das Publikum soll klatschen, hüpfen, mitsingen, sogar herumlaufen.

Ein Sänger singt in einem modernen Altarraum, von oben gesehen. Im Mittelgang springt ein Mädchen.

Bastian Basse hatte die Idee für „Hoffnung kommt von Hüpfen“ zum Kirchentag im Reformationsjahr 2017. „Es geht bei beiden Wörtern darum, etwas in Bewegung zu bringen“, erklärt der musikbegeisterte Pfarrer. Es sei mehr als ein Wortspiel, denn beide Wörter gingen tatsächlich auf die Wurzel „hopen“ zurück. Seit 2009 schreibt der musikbegeisterte Pfarrer Kinderlieder voller Bewegung. So ist aus dem Gemeindepfarrer mit Begeisterung für Kindergottesdienste der Liederpfarrer, Botschafter für die „Kirche mit Kindern“ in der westfälischen Landeskirche und Preisträger des deutschen Rock&Pop-Preises in der Kategorie „Bestes Kinderlieder-Album“ geworden.

Schon eine Weile hatte der Ev. Kirchenkreis Vlotho darauf gehofft, den Liederpfarrer nach Bad Oeynhausen zu holen. Ihn einzuladen war die Idee von Gemeindepädagogin Ingrid Wilmsmeier und vom Team von „Kirche Kunterbunt“ und „Kirche mit Kindern“. Möglich wurde es dann endlich durch eine großzügige Spende vom „Café im Foyer“, dem beliebten Treffpunkt im Vorraum der Auferstehungskirche. Karin Tasche vom Kirchenkreis hatte in ihrer kurzen Begrüßung den Menschen gedankt, die den Tag möglich gemacht hatten, einschließlich des Café-Teams und der vielen Helferinnen und Helfer im Hintergrund.

Ein Sänger und vier Kinder singen im Altarraum einer Kirche, von hinten gesehen

Schon bald hatte sich der Altarraum der Auferstehungskirche neben dem Liederpfarrer gefüllt: Getreu der Idee des Mitmach-Konzerts waren erst ein Mädchen und dann gleich vier der jungen Konzertbesucher mit auf die Bühne gekommen. Sie begleiteten Bastian Basse bei Songs wie „Ich bin stark“ und „Der Daumen reckt sich hoch und lacht“ mit viel körperlichem Einsatz. Bastian Basse ließ seine Lieder an den Tasten und mit der von seinen jungen Fans begeistert aufgenommenen Melodica ruhig bis rockig klingen.

Zwischen den Liedern nahm sich Bastian Basse immer wieder Zeit, um mit seinem jungen Publikum ins Gespräch zu kommen und über seine Lieder zu reden. Wer ist denn der König bei „Hosianna, der König kommt“? Und was macht die Geschichte von David so besonders, gerade für kleine Menschen, die auch stark sein wollen? Seine Konzerte seien ein wenig „versteckte Gottesdienste“, hatte der Liederpfarrer im Gespräch vor dem Konzert verraten. Musik sei seine Form der Verkündigung. Aber für ihn gehe es nicht darum, Kinder nur als Zukunft der Kirche zu sehen. Als „Gegenwartsmensch“ möchte er die Menschen im Hier und Heute ansprechen, Kinder als Kinder und Jung und Alt zugleich. „Auch wenn man körperlich nicht mehr hüpfen kann, kann man mit dem Herz hüpfen“, hatte er vor dem Konzert gesagt, und die vielen aktiv mitmachenden Erwachsenen im Publikum gaben ihm recht: „Was für Kinder gut ist, ist für Erwachsene nicht schlecht.“

Musik zum Mitmachen

Viele Familien kamen zur Auferstehungs-Kirche in Bad Oeynhausen.

Dort gab es einen Nachmittag für Kinder und Erwachsene.

Der Höhepunkt war das Mitmach-Konzert von Bastian Basse.

Bastian Basse ist Pfarrer.

Er schreibt Kinder-Lieder.

Sein Konzert heißt: „Hoffnung kommt von Hüpfen“.

Alle sollten mitmachen.

Die Kinder und Erwachsenen sangen, klatschten und hüpften.

Viele Kinder kamen nach vorne.

Sie machten gemeinsam mit Bastian Basse Musik.

Zwischen den Liedern sprach Bastian Basse mit den Kindern.

Er erzählte Geschichten aus der Bibel.

Er sagte: Musik kann Hoffnung geben.

Für ihn gehören Musik und Glaube zusammen.

Der Kirchen-Kreis Vlotho wollte Bastian Basse schon lange einladen.

Möglich wurde der Nachmittag durch eine Spende vom Café im Foyer.

Viele Ehrenamtliche halfen bei der Vorbereitung.

Am Ende waren sich viele einig: Der Nachmittag machte Kindern und Erwachsenen viel Freude.

Ein Sänger und vier Kinder singen im Altarraum einer Kirche, von hinten gesehen

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Der Evangelische Kirchenkreis Vlotho ist eine lebendige Gemeinschaft von sechs Kirchengemeinden mit zurzeit gut 44.500 Gemeindegliedern in den Städten Vlotho, Bad Oeynhausen, Löhne und Porta Westfalica.

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