Menschen begleiten und auf Gottes Zusage vertrauen

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Menschen begleiten und auf Gottes Zusage vertrauen

Von Christian Hohmann

„Gott spricht: Siehe, ich mache alles neu.“ Die Jahreslosung stand als Thema über dem ersten Internationalen Gottesdienst am zweiten Sonntag nach dem Christfest. Viele Menschen waren in die Auferstehungskirche gekommen, um die Einführung von Pfarrerin Elsie Joy dela Cruz in ihre neue Aufgabe als Seelsorgerin im Krankenhaus Bad Oeynhausen und in der Auguste-Viktoria-Klinik mitzufeiern, darunter auch viele Pfarrkolleginnen und Pfarrkollegen und Mitarbeitende aus dem Besuchsdienst, aber auch Gemeindeglieder aus ihrer früheren Gemeinde Volmerdingsen-Werste. 

Superintendentin Dorothea Goudefroy erinnerte zu Beginn der Einführung von Pfarrerin dela Cruz in die 1. Kreispfarrstelle daran, dass der Dienst der Seelsorge an Patientinnen und Patienten und Mitarbeitenden im Krankenhaus „eine große Aufgabe ist - und eine sehr schöne“. Sie erinnerte daran, dass die Seelsorgearbeit den beruflichen Weg der neuen Krankenhausseelsorgerin geprägt hat. Joy dela Cruz sei „gut vorbereitet auf den Dienst in der Krankenhausseelsorge“. Neben der fachlichen Befähigung bringe sie „interkulturelle Offenheit und Erfahrung“ mit. Das sei heute „hoch relevant, weil die Mitarbeitenden im Krankenhaus aus unterschiedlichsten Ländern kommen und auch die Patientinnen und Patienten verschiedene Hintergründe mitbringen“, so Goudefroy. 

In ihrer Predigt sprach Pfarrerin dela Cruz über die neuen Anfänge im Leben, die Gott mit dem Menschen gehen möchte. Denn Gott handelt nicht ohne sie: „Jede und jeder von uns ist für Gott wichtig im Dienst an den Mitmenschen“, betonte dela Cruz. Für sie bedeutet ihr Dienst im Krankenhaus, Menschen zu begleiten „an einem Ort, an dem das Leben häufig als fragil erlebt wird“. Aber Gott sei „auch in diesen Situationen anwesend, manchmal leise und verborgen, aber auch tröstend und wirklich spürbar. Und wir dürfen daran teilhaben, wie Gottes Dasein in solchen Situationen trösten und einen Menschen stärken kann.“ 

In seinem Grußwort hob der Bürgermeister der Stadt Bad Oeynhausen, Lars Bökenkröger, die Bedeutung der Krankenhausseelsorge hervor. Sie bedeute, „Menschen in ihrer Verletzlichkeit ernst zu nehmen und Trost zu spenden, wo Worte fehlen.“ Von dem „wertvollen Angebot“ der Krankenhausseelsorge profitierten aber auch Angehörige, Pflegekräfte, Ärztinnen und Ärzte. Die Krankenhausseelsorge sei „ein unverzichtbarer Teil unserer Gesundheitslandschaft, und sie lebt von Persönlichkeiten wie Ihnen“, gab er der neuen Krankenhausseelsorgerin mit auf den Weg.

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