27/05/2026 0 Kommentare
Literarische Entdeckungen aus Westfalen: Lesung am 21. Mai und Schreibwerkstatt am 31. Mai in Vlotho
Literarische Entdeckungen aus Westfalen: Lesung am 21. Mai und Schreibwerkstatt am 31. Mai in Vlotho
# Erwachsenenbildung

Literarische Entdeckungen aus Westfalen: Lesung am 21. Mai und Schreibwerkstatt am 31. Mai in Vlotho
Highlights
- Frank Meier-Barthel liest am 21. Mai in Exter aus Werken des Journalisten und Demokratie-Verteidigers Felix Fechenbach.
- Das Rumpelstilzchen-Literaturprojekt ergänzt den Abend mit neuen Texten zu westfälischer Literatur.
- Am 31. Mai folgt eine Schreibwerkstatt zum kreativen Umgang mit historischen Texten.
In einfacher Sprache
Lesung und Schreib-Werkstatt in Vlotho
Am Donnerstag, 21. Mai, gibt es eine Lesung.
- Beginn: 19:00 Uhr
- Ort: Gemeindehaus an der Autobahnkirche Exter
Frank Meier-Barthel liest Texte von Felix Fechenbach.
Felix Fechenbach war Journalist. Er setzte sich für Demokratie ein.
Er schrieb:
- Berichte
- Erinnerungen
- Briefe
1933 wurde er von Nazis ermordet.
Auch Autorinnen und Autoren vom Rumpelstilzchen-Literatur-Projekt machen mit.
Sie schreiben neue Texte zu alter Literatur aus Westfalen.
Das Motto heißt:
„Zeitgrenzen aufbrechen“.
Am Sonntag, 31. Mai, gibt es außerdem eine Schreib-Werkstatt.
- Zeit: 15:00 Uhr bis etwa 17:30 Uhr
Dort können Interessierte selbst schreiben.
Für die Schreib-Werkstatt muss man sich anmelden.
Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei.
Am Donnerstag, den 21. Mai, liest Frank Meier-Barthel von der Ev. Erwachsenenbildung ab 19:00 Uhr im Gemeindehaus an der Autobahnkirche Exter aus dem Werk Felix Fechenbachs.
Heinrich Mann nannte Fechenbach „eine sanfte Seele“ und Kurt Tucholsky schrieb ein Gedicht über ihn. Er arbeitete als Journalist in Detmold und war als junger Mann im November 1918 führend an der Revolution in Bayern beteiligt. Er schrieb Reportagen, Erinnerungen und sehr berührende Briefe aus der Haft an seine Familie. Er war ein beeindruckend unbeirrter Streiter für die Demokratie. Fechenbach wurde im Sommer 1933 von lippischen Nazis in einem Waldstück „auf der Flucht erschossen“, wie es damals offiziell hieß.
Frank Meier-Barthels kommentierte Lesung wird ergänzt durch Autoren und Autorinnen aus dem Rumpelstilzchen-Literaturprojekt. Unter dem Motto „Zeitgrenzen aufbrechen“ haben diese Texte der westfälischen Literatur gelesen und antworten auf sie mit eigenen Texten. Sie knüpfen darin inhaltlich und persönlich an Gedichte, Briefe und Erzählungen an.
Am Sonntag, den 31. Mai, können Interessierte dieses Aufbrechen der Zeitgrenzen in einer Schreibwerkstatt selbst ausprobieren: In Exter wird von 15:00 Uhr bis ca. 17:30 Uhr eine Schreibwerkstatt durchgeführt. Sie können sich dazu bei den vorherigen Lesungen oder bei Frank Meier-Barthel direkt anmelden unter E-Mail: frank.meier-barthel@ekvw.de oder Mobil: 0174 – 93 79 572. Wegen der Vorbereitung des Materials ist eine Anmeldung notwendig. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei.
Was ist das Rumpelstilzchen-Literaturprojekt?
Das Rumpelstilzchen-Literaturprojekt ist ein seit 1981 bestehendes Literaturprojekt aus Ostwestfalen, das ursprünglich gegründet wurde, um schreibende Kinder und Jugendliche zu fördern.
In seiner heutigen Form (seit 2020) ist es ein offenes, unabhängiges Netzwerk ehemaliger Mitglieder und weiterer Autor*innen, die gemeinsam literarische Projekte, Lesungen, Ausstellungen und Publikationen entwickeln.
Ein Schwerpunkt liegt aktuell auf kreativen Dialogen zwischen alter und neuer Literatur – etwa indem zeitgenössische Texte auf historische Vorlagen antworten und so neue Perspektiven eröffnen.
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