Violinen Pur: Konzert „Telemann & Friends Fo(u)r Violins“ am Samstag in der Auferstehungskirche am Kurpark

Violinen Pur: Konzert „Telemann & Friends Fo(u)r Violins“ am Samstag in der Auferstehungskirche am Kurpark

Violinen Pur: Konzert „Telemann & Friends Fo(u)r Violins“ am Samstag in der Auferstehungskirche am Kurpark

# Kirchenmusik

Violinen Pur: Konzert „Telemann & Friends Fo(u)r Violins“ am Samstag in der Auferstehungskirche am Kurpark
Highlights
  • Simone Gisinger-Hirn, Frauke Pöhl, Frauke Halemeyer und Stefanie Irgang spielen Violinenwerke des Barocks.
  • Auf dem Programm stehen Telemann, C. P. E. Bach, Keiser, Mattheson und Guignon.
  • Samstag, 5. September, um 19 Uhr in der Auferstehungskirche – Eintritt frei.

Bühne frei für die Königin der Streichinstrumente: Simone Gisinger-Hirn , Frauke Halemeyer , Stefanie Irgang und Frauke Pöhl zeigen am , was der norddeutsche Barock aus der Violine herausholen konnte, ohne Zusätze oder Begleitung. Ihr Konzert beginnt um 19 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Der „Basso continuo“ als dauerndes, fortlaufendes Fundament von Orgel, Cembalo oder anderen Instrumenten unter den anderen Stimmen ist eines der Markenzeichen des Barocks. Wie heutzutage derselbe 4/4-Discofox-Takt jedes Festzelt von Mallorca bis zum Blasheimer Markt belebt, so bestimmte der Generalbass die Hörgewohnheiten des Publikums vor drei Jahrhunderten und gab dem Barock seinen Ruf als „Generalbasszeitalter“.

Dass es auch ganz anders geht, zeigten Georg Friedrich Telemann und seine Zeitgenossen mit ihren revolutionären Kompositionen für Violinenensembles. Streichinstrumente solo, zu zweit, im Trio oder Quartett: Im 17. Jahrhundert eine Rarität, erreichte die innovative Idee nach der Jahrhundertwende über Johann Paul von Westhoff die führenden Komponisten des deutschen Barocks. Telemann perfektionierte die Form „senza basso“ als eines der vielen Kennzeichen seines umfangreiches Werks.

Im Konzert in der Auferstehungskirche am Kurpark in Bad Oeynhausen werden Telemann und sein Hamburger Kreis wieder lebendig. Neben Telemann erklingen sein Patensohn Carl Philipp Emanuel Bach, aber auch weniger gehörte Komponisten wie der Opernpionier Reinhard Keiser oder sein jüngerer Fachkollege Johann Mattheson. Zusätzlich zum Hamburger Kreis um Telemann erklingen auch Stücke für zwei Violinen des Franzosen Jean-Pierre Guignon.

Simone Gisinger-Hirn und Frauke Halemeyer, beide nicht zuletzt mit ihrem Westfälischen BarockConsort in der Region bekannt, werden mit den beiden national und international aktiven Violinistinnen Stefanie Irgang vom Pleyel Quartett Köln und Frauke Pöhl vom Concerto Köln zum Quartett. Ihr Konzert wird vom Freundeskreis Kirchenmusik an der Auferstehungskirche Bad Oeynhausen e.V. unterstützt.

„Violinen Pur“

Vier Musikerinnen spielen am Samstag ein besonderes Konzert.

Sie spielen nur auf ihren Violinen. Es gibt keine Orgel, kein Cembalo und keine anderen Instrumente.

Das Konzert heißt „Telemann & Friends Fo(u)r Violins“ .

Die Musikerinnen spielen Musik aus der Zeit des Barocks. Auf dem Programm stehen Werke von Georg Friedrich Telemann und anderen Komponisten.

Dazu gehören Carl Philipp Emanuel Bach, Reinhard Keiser und Johann Mattheson. Auch Musik des französischen Komponisten Jean-Pierre Guignon wird gespielt.

Georg Friedrich Telemann und andere Komponisten haben besondere Musik für Violinen geschrieben. Die Violinen können dabei alleine, zu zweit, zu dritt oder zu viert spielen.

Simone Gisinger-Hirn, Frauke Halemeyer, Stefanie Irgang und Frauke Pöhl spielen gemeinsam als Quartett.

Termin

Das Konzert ist am Samstag, 5. September 2026, um 19 Uhr.

Ort ist die Auferstehungs-Kirche am Kurpark in Bad Oeynhausen.

Der Eintritt ist frei.

Violins in the Limelight

“Telemann & Friends Fo(u)r Violins” concert on Saturday at the Auferstehungskirche am Kurpark

Four violins take centre stage at the concert “Telemann & Friends Fo(u)r Violins” on Saturday, 5 September. Simone Gisinger-Hirn, Frauke Halemeyer, Stefanie Irgang and Frauke Pöhl will demonstrate what composers of the North German Baroque could achieve with the violin – without any additional instruments or accompaniment. The concert begins at 7 pm. Admission is free.

The basso continuo – a continuous musical foundation provided by instruments such as the organ or harpsichord – is one of the defining features of Baroque music. For audiences three centuries ago, the basso continuo was almost as fundamental to the sound of the era as a familiar four-to-the-floor beat is to dance music today.”.

Georg Friedrich Telemann and his contemporaries showed that Baroque music could sound very different. In the 17th century, music for string instruments played without basso continuo was still a rarity. Following Johann Paul von Westhoff, however, the innovative idea reached leading German Baroque composers after the turn of the century. Telemann perfected the senza basso form and used it in numerous works.

At the concert in the Auferstehungskirche am Kurpark, Telemann and his Hamburg circle will come to life once again. Alongside Telemann, the programme includes his godson Carl Philipp Emanuel Bach, as well as less frequently heard composers such as opera pioneer Reinhard Keiser and his younger colleague Johann Mattheson. The programme also features pieces for two violins by the French composer Jean-Pierre Guignon.

Simone Gisinger-Hirn and Frauke Halemeyer, both well known in the region through their work with the Westphalian BaroqueConsort, will join forces with two nationally and internationally active violinists: Stefanie Irgang of the Pleyel Quartet Cologne and Frauke Pöhl of Concerto Köln.

Konzertplakat für Telemann and Friends

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