12/05/2026 0 Kommentare
Frühling kling – Frühlingskonzert zwischen Andacht und Aufbruch
Frühling kling – Frühlingskonzert zwischen Andacht und Aufbruch
# Kirchenmusik

Frühling kling – Frühlingskonzert zwischen Andacht und Aufbruch
Highlights
- Das Konzert „Frühling kling“ in der Auferstehungskirche verband festliche Bläsermusik, Orgelklänge und gemeinsames Singen.
- Posaunenchor, József Opicz und Martin Winkler gestalteten ein abwechslungsreiches Programm voller Frühlingsstimmung.
- Besonders die aktive Beteiligung der Gemeinde machte den Abend zu einem lebendigen Gemeinschaftserlebnis.
In leichter Sprache
Frühlingskonzert in der Auferstehungskirche
Der Posaunenchor der Auferstehungskirche Bad Oeynhausen gab ein Frühlingskonzert.
Das Konzert hieß „Frühling kling“.
Mitgemacht haben:
- der Posaunenchor
- Jozsef Opis als Leitung
- Martin Winkler an der Orgel
Die Musik war festlich, ruhig und fröhlich. Viele Stücke passten zum Frühling.
Auch die Gemeinde durfte mitsingen. Das war ein wichtiger Teil des Abends.
Es wurden bekannte Kirchenlieder gesungen:
- „Nun danket alle Gott“
- „Du meine Seele, singe“
- „Wie lieblich ist der Maien“
Die Orgelmusik von Martin Winkler beeindruckte viele Zuhörerinnen und Zuhörer.
Ein ruhiges Musikstück von John Rutter sorgte für eine stille und friedliche Stimmung.
Besonders war auch das Lied „Geh aus mein Herz“. Die Besucher machten dabei Geräusche wie:
- Wind
- Bienensummen
- Herzklopfen
Das machte vielen Menschen Spaß.
Am Ende gab es Musik des ungarischen Komponisten Attila Kálmán. Die Besucher gingen fröhlich nach Hause.
Pfarrerin Theodora Beer verabschiedete die Gäste mit Dank und Segen.
Von Alexander Hermelink
Mit dem Konzert „Frühling kling“ gestaltete der Posaunenchor an der Auferstehungskirche Bad Oeynhausen einen stimmungsvollen musikalischen Abend zwischen Frühlingsfreude, geistlicher Musik und gemeinschaftlichem Erleben. Unter der Leitung von Kreiskantor József Opicz präsentierten die Bläserinnen und Bläser gemeinsam mit Kirchenmusikdirektor i.R. Martin Winkler an der Orgel ein abwechslungsreiches Programm, das klangliche Vielfalt und atmosphärische Dichte miteinander verband.
Bereits der festliche Auftakt mit dem Stück „Anfang“ von Matthias Bucher ließ aufhorchen. Gut gesetzte Bläserklänge und ein warmer Gesamtklang eröffneten den Abend und machten das musikalische Leitmotiv des Konzerts hörbar: den Frühling in all seinen Farben und Stimmungen. Mit dem Choral „Nun danket alle Gott“ wurde die Gemeinde gleich in das Konzert einbezogen. Das kunstvoll gestaltete Vorspiel, angelehnt an Johann Sebastian Bach, sowie der Wechsel zwischen Bläserchor und Orgel verliehen dem bekannten Lied neue Lebendigkeit. Überhaupt war die Beteiligung der Besucherinnen und Besucher ein prägendes Element des Abends. Immer wieder wurde gemeinsam gesungen, wodurch das Konzert nicht nur Aufführung, sondern gemeinschaftliches musikalisches Erlebnis wurde.
Einen ersten Höhepunkt setzte Martin Winkler mit Percy Eastman Fletchers „Festival Toccata“. Kraftvolle Akkorde, virtuose Läufe und Präzision entfalteten an der Orgel eine eindrucksvolle Klangfülle. Die Interpretation verlieh dem Werk Glanz und zeigte zugleich die große Ausdrucksbreite des Instruments. Einen deutlichen Stimmungswechsel brachte anschließend John Rutters „The peace of God“. Der ruhige, getragene Bläsersatz schuf eine meditative Atmosphäre und ließ den Kirchenraum für einige Momente ganz zur Ruhe kommen.
Auch die weiteren Gemeindelieder griffen das Frühlingsmotiv des Konzerts auf. Bei „Du meine Seele, singe“, „Wir haben Gottes Spuren festgestellt“ und „Wie lieblich ist der Maien“ entstand ein lebendiges Wechselspiel zwischen Gemeinde, Bläsern und Orgel. Gerade letzteres Lied ließ mit seinen tänzerischen Klangbildern beinahe frühlingshafte Szenen vor dem inneren Auge entstehen.
Mit Giovanni Morandis „Rondo con imitazione de’ Campanelli“ setzte Martin Winkler einen weiteren Akzent. Die Glockenimitationen und die lebhafte Gestaltung sorgten für heitere Leichtigkeit und brachten barocke Klangfreude in den Abend. Mit ruhigem Ausdruck gelang auch Johann Sebastian Bachs berührende Arie „Schafe können sicher weiden“, die für eine beinahe kammermusikalische Atmosphäre sorgte.
Zu den ungewöhnlichsten Momenten des Konzerts gehörte die Gestaltung des Chorals „Geh aus mein Herz“. Unter Anleitung von József Opicz wurde die Gemeinde selbst Teil der Klangkulisse: Herzklopfen, Windrauschen und Bienensummen ergänzten den Gesang und verliehen dem Lied eine lebendige und zugleich humorvolle Note. Die kreative Einbindung sorgte sichtbar für Freude im Publikum. Mit dem Kanon „Dona nobis pacem“ erhielt der Abend schließlich einen gemeinschaftlichen und zugleich nachdenklichen Abschluss. Das anschließende Abendlied führte in eine ruhigere Stimmung über, Pfarrerin Theodora Beer beschloss den Abend mit Dank und Segen.
Zum Ende überraschte schließlich die beschwingte Ausgangsmusik des ungarischen Komponisten Attila Kálmán mit einem stilistischen Augenzwinkern und entließ die Besucherinnen und Besucher heiter in den Frühlingsabend. Das Konzert „Frühling kling“ überzeugte durch seine hohe musikalische Qualität und die spürbare Freude am gemeinsamen Musizieren. Der Posaunenchor an der Auferstehungskirche und KMD i.R. Martin Winkler gestalteten einen Abend, der festlich, lebendig und nahbar zugleich war und den Frühling nicht nur thematisch, sondern auch musikalisch hörbar werden ließ.
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