26/08/2026 0 Kommentare
3. Forum für Betroffene: Landeskirchen und Diakonie laden ein
3. Forum für Betroffene: Landeskirchen und Diakonie laden ein
# Neuigkeiten

3. Forum für Betroffene: Landeskirchen und Diakonie laden ein
Highlights
- Das 3. Forum für Betroffene sexualisierter Gewalt findet am 5. Oktober in Koblenz und 7. November in Haltern am See statt. Ein digitaler Termin wird am 5. November angeboten.
- Im Mittelpunkt stehen die Erfahrungen und Perspektiven betroffener Menschen. Außerdem wird über aktuelle Entwicklungen informiert.
- Betroffene von sexualisierter Gewalt in evangelischer Kirche und Diakonie können sich bis zum 15. September 2026 anmelden.
Die Evangelische Kirche im Rheinland, die Evangelische Kirche von Westfalen, die Lippische Landeskirche und das Diakonische Werk Rheinland-Westfalen-Lippe laden gemeinsam ein zum 3. Forum für Betroffene sexualisierter Gewalt. Zur Auswahl stehen zwei Termine in Präsenz: Montag, 5. Oktober 2026, 10 Uhr in Koblenz, Samstag, 7. November 2026, 10 Uhr in Haltern am See. Die Veranstaltungen enden voraussichtlich gegen 15 Uhr. Außerdem gibt es einen digitalen Termin: Donnerstag, 5. November 2026, via Microsoft Teams – von 17 Uhr bis 18 Uhr (Link nach Anmeldung)
Geschützter Raum zum Austausch
Diese nicht öffentlichen Treffen bieten einen geschützten Raum zum Austausch über notwendige Schritte und Maßnahmen im Umgang mit sexualisierter Gewalt. Betroffene können sich dort vernetzen und mit Verantwortlichen aus Kirche und Diakonie austauschen. Der Fokus liegt auf der Begegnung zwischen Betroffenen und den Institutionen. Betroffene Personen geben Rückmeldung, wie sie den Kontakt und institutionelle Verfahren erleben, ihre Meinungen und Perspektiven sind ausdrücklich gewollt. Jedes Forum wird von Supervision begleitet.
Zudem informieren Vertreterinnen und Vertreter der evangelischen Landeskirchen (Rheinland, Westfalen, Lippe) sowie der Diakonie RWL über aktuelle Entwicklungen. Berichtet wird unter anderem über Aufarbeitung, Unterstützung, Anerkennung, Schutzmaßnahmen der evangelischen Kirchen und Diakonie im Verbund West sowie Erinnerungskultur. Als Gäste werden die Unabhängige Regionale Aufarbeitungskommission des Verbundes West (URAK-West) und die Betroffenenvertretung der URAK-West vertreten sein und über ihre Arbeit informieren.
Anmeldung bis 15. September
Betroffene von sexualisierter Gewalt in evangelischer Kirche und Diakonie, die sich am Forum in Koblenz oder in Haltern am See beteiligen möchten, können sich bei der Fachstelle für den Umgang mit Verletzungen der Sexuellen Selbstbestimmung – Prävention Intervention Aufarbeitung (FUVSS-PIA) der Diakonie RWL anmelden (Anmeldefrist der 15. September 2026). Die Teilnahme ist nicht an den Wohnort oder an den Ort der Tat gebunden.
Weitere Informationen zur Anmeldung und zum Veranstaltungsort sowie zur Übernahme anfallender Reisekosten gibt es bei der:
Fachstelle für den Umgang mit Verletzungen der Sexuellen Selbstbestimmung – Prävention Intervention Aufarbeitung (FUVSS-PIA)
c/o Diakonie RWL
Lenaustraße 41
40470 Düsseldorf
Telefon 0211 6398-271
E-Mail: aufarbeitung@diakonie-rwl.de
Was ist die URAK-West?
Was ist die URAK-West? Die URAK-West ist die Unabhängige Regionale Aufarbeitungskommission West.
Sie untersucht Fälle sexualisierter Gewalt in der evangelischen Kirche und Diakonie. Sie hört Betroffene an und untersucht, wie es zu sexualisierter Gewalt kommen konnte und wie Kirche und Diakonie damit umgegangen sind. Ziel ist es, Verantwortung zu übernehmen, aus der Vergangenheit zu lernen und Veränderungen anzustoßen.
Forum für Menschen, die sexualisierte Gewalt erlebt haben
Die Evangelische Kirche im Rheinland, die Evangelische Kirche von Westfalen, die Lippische Landes-Kirche und die Diakonie RWL laden zu einem Forum ein.
Das Forum ist für Menschen, die sexualisierte Gewalt in der Kirche oder in der Diakonie erlebt haben.
Das Forum ist ein geschützter Raum. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können dort miteinander sprechen und sich austauschen.
Sie können auch mit Verantwortlichen aus Kirche und Diakonie sprechen. Dabei geht es zum Beispiel um folgende Fragen:
- Wie erleben Betroffene den Kontakt mit der Kirche oder der Diakonie?
- Wie können Verfahren besser werden?
- Was muss sich beim Schutz vor sexualisierter Gewalt ändern?
- Wie kann die Aufarbeitung weitergehen?
Die Meinung und die Erfahrungen der betroffenen Menschen sind erwünscht.
Bei jedem Forum gibt es außerdem Unterstützung.
Vertreterinnen und Vertreter der Kirchen und der Diakonie berichten über neue Entwicklungen.
Auch die Unabhängige Regionale Aufarbeitungs-Kommission des Verbundes West und die Vertretung der Betroffenen informieren über ihre Arbeit.
Termine
- Montag, 5. Oktober 2026, ab 10 Uhr in Koblenz
- Donnerstag, 5. November 2026, von 17 bis 18 Uhr digital über Microsoft Teams
- Samstag, 7. November 2026, ab 10 Uhr in Haltern am See
Die Treffen in Koblenz und Haltern am See enden geplant um 15 Uhr.
Für den digitalen Termin gibt es nach der Anmeldung einen Link.
Anmeldung bis zum 15. September 2026
Wer teilnehmen möchte, kann sich bei der Fachstelle FUVSS-PIA der Diakonie RWL anmelden.
Die Teilnahme ist unabhängig davon, wo die betroffene Person wohnt oder wo die sexualisierte Gewalt stattgefunden hat.
Die Fach-Stelle informiert auch über den Veranstaltungs-Ort und darüber, ob Reise-Kosten übernommen werden können.
Kontakt:
Fachstelle für den Umgang mit Verletzungen der Sexuellen Selbstbestimmung – Prävention Intervention Aufarbeitung (FUVSS-PIA)
c/o Diakonie RWL
Lenaustraße 41
40470 Düsseldorf
Telefon: 0211 6398-271
E-Mail: aufarbeitung@diakonie-rwl.de
Was ist die URAK-West?
Die URAK-West ist eine unabhängige Kommission.
URAK-West bedeutet Unabhängige Regionale Aufarbeitungs-Kommission West.
Die Kommission untersucht Fälle von sexualisierter Gewalt in der evangelischen Kirche und Diakonie. Sie spricht mit betroffenen Menschen.
Sie untersucht auch:
- Was ist passiert?
- Wie haben Kirche und Diakonie reagiert?
- Was muss sich ändern?
Das Ziel ist:
Die Kirche und die Diakonie sollen Verantwortung übernehmen. Sie sollen aus den Fällen lernen. Und sie sollen dafür sorgen, dass sexualisierte Gewalt in Zukunft besser verhindert wird.
3rd Forum for Survivors of Sexualised Violence
The Protestant Church in the Rhineland, the Protestant Church of Westphalia, the Church of Lippe and the Diaconal Service of Rhineland-Westphalia-Lippe are inviting people affected by sexualised violence to the third forum for survivors.
The non-public meetings offer a protected space for people affected to share their experiences, connect with one another, and speak directly with representatives of the churches and diaconal organizations. Their experiences, views, and perspectives are explicitly welcome, particularly when it comes to contact with institutions and institutional procedures. Each forum will be supported by professional supervision.
There are two in-person dates to choose from: Monday, 5 October 2026, at 10 am in Koblenz, and Saturday, 7 November 2026, at 10 am in Haltern am See. Both events are expected to finish at around 3 pm.
There will also be an online meeting via Microsoft Teams on Thursday, 5 November 2026, from 5 to 6 pm. The link will be sent after registration.
Representatives of the three state churches and the Diaconal Service of Rhineland-Westphalia-Lippe will provide information about current developments in areas including safeguarding, support, recognition, institutional responses, dealing with the past and remembrance. The Independent Regional Commission for the Investigation of Abuse in the Western Regional Alliance (URAK-West) and its representatives for people affected will also attend and report on their work.
Registration by 15 September
People affected by sexualised violence in the Protestant Church or its diaconal organisations who would like to attend the forums in Koblenz or Haltern am See can register with the FUVSS-PIA specialist office of the Diaconal Service of Rhineland-Westphalia-Lippe. Registration is open until 15 September 2026.
Participation is not linked to the participant’s place of residence or the location where the abuse took place. The specialist office can also provide information about registration, the venue and reimbursement of travel expenses.
Contact:
Fachstelle für den Umgang mit Verletzungen der Sexuellen Selbstbestimmung – Prävention Intervention Aufarbeitung (FUVSS-PIA)
c/o Diakonie RWL
Lenaustraße 41
40470 Düsseldorf
Germany
Phone +49 211 6398-271
Email: aufarbeitung@diakonie-rwl.de
What is URAK-West?
URAK-West is the Independent Regional Commission for the Investigation of Sexualised Violence, Region West.
It investigates cases of sexualised violence within the protestant church and diaconal organizations. The commission listens to people affected by sexualised violence and examines how institutions dealt with allegations and cases in the past.
Its aim is to establish what happened, identify structures and failures that enabled sexualised violence, and contribute to accountability, learning and change.
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