20/04/2026 0 Kommentare
Die Kirchenpost ist da!
Die Kirchenpost ist da!
# Neuigkeiten

Die Kirchenpost ist da!
In leichter Sprache
Die Kirchen-Post ist da!
Neues Angebot für junge Menschen im Kirchen-Kreis
Junge Menschen im Kirchen-Kreis bekommen jetzt Post.
Die Post heißt „Kirchen-Post".
Das ist ein neues Projekt von der evangelischen Kirche.
Wer bekommt die Kirchen-Post?
Alle jungen Menschen zwischen 12 und 31 Jahren bekommen die Post.
Das sind wichtige Jahre.
In dieser Zeit lernen viele Menschen die Kirche kennen.
Oder sie verlieren den Kontakt zur Kirche.
Viele junge Menschen haben Kontakt zur Kirche:
- Im Konfirmations-Unterricht
- Im CVJM
- Im Kinder-Gottes-Dienst
- In der Jugend-Arbeit
- Auf Freizeit-Fahrten
Aber: Fast ein Drittel der Menschen tritt aus der Kirche aus, bevor sie 31 Jahre alt sind.
Der Grund ist oft: Sie haben keinen Kontakt mehr zur Kirche.
Was ist das Ziel der Kirchen-Post?
Die Kirche möchte den Kontakt zu jungen Menschen halten.
Dorothea Goudefroy ist Superintendentin vom Kirchen-Kreis Vlotho.
Sie freut sich: Im Kirchen-Kreis Vlotho bekommen über 5500 junge Menschen die Kirchen-Post.
Die Kirchen-Post kommt regel-mäßig.
In der Post stehen Themen, die für junge Menschen interessant sind.
Warum kommt die Post auf Papier?
Das ist vielleicht überraschend:
Die jungen Menschen bekommen echte Post im Brief-Kasten.
Auf Papier.
Warum?
Junge Menschen bekommen heute nur wenig Post.
Sie nutzen meistens Smart-Phones und Social Media.
Deshalb ist ein Brief etwas Besonderes.
Einen Brief nehmen junge Menschen bewusster wahr.
Die Kirchen-Post ist ein „Self-Mailer".
Das bedeutet:
- Die Post ist kreativ gestaltet
- Die Post ist persönlich an jeden einzelnen adressiert
- Die Post braucht keinen Umschlag
- Die Post fällt sofort auf
In Süd-Deutschland gibt es die Kirchen-Post schon länger.
Die Erfahrungen sind gut:
90 von 100 Menschen finden die Kirchen-Post „gut" oder besser.
Wie verbindet die Kirchen-Post Papier und Internet?
In jedem Brief sind QR-Codes.
Mit dem Smart-Phone kann man die QR-Codes scannen.
Dann kommt man auf eine Internet-Seite: www.kirchenpost-westfalen.de
Dort gibt es Informationen über:
- Jugend-Freizeiten
- Praktikums-Plätze
- Andere Angebote für junge Leute
Die Kirche gratuliert auch:
- Zum 18. Geburtstag
- Zum Valentins-Tag für Menschen, die im letzten Jahr geheiratet haben
Welche Kirchen-Kreise machen mit?
Das Projekt läuft erst einmal 3 Jahre.
Das ist ein Test.
Diese Kirchen-Kreise machen mit:
Bielefeld, Bochum, Dortmund, Hattingen-Witten, Herford, Lübbecke, Lüdenscheid-Plettenberg, Minden, Münster, Paderborn, Schwelm, Siegen-Wittgenstein, Steinfurt-Coesfeld-Borken und Vlotho.
Pro Jahr werden etwa 150.000 Kirchen-Post-Briefe verschickt.
Highlights
- Neue „Kirchenpost" im Kirchenkreis Vlotho: Über 5.500 junge Menschen zwischen 12 und 31 Jahren erhalten kreativ gestaltete Briefe
- Teil eines dreijährigen Pilotprojekts in 14 westfälischen Kirchenkreisen
- Beziehung stärken: Das Projekt setzt auf persönliche, analoge Post, um den Kontakt zur Kirche in einer Lebensphase zu halten, in der fast ein Drittel aller Kirchenaustritte stattfindet
- Brücke zur digitalen Welt: QR-Codes führen zu kirchlichen Angeboten wie Freizeiten und Praktika – 90 % Zufriedenheit in Süddeutschland
In diesen Tagen finden die ersten jungen Menschen im Kirchenkreis besondere Post in ihren Briefkästen: Mit den beiden ersten Ausgaben der „Kirchenpost“ startet ein Pilotprojekt der evangelischen Kirche, um ein neues Gespräch mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu beginnen. Insgesamt 14 Kirchenkreise in ganz Westfalen, darunter der Ev. Kirchenkreis Vlotho, stehen hinter dem Projekt „Kirchenpost“.
Post für alle jungen Menschen zwischen 12 und 31: die Jahrgänge wurden bewusst gewählt. Es sind die Jahre, in denen junge Menschen einen Bezug zur Kirche aufbauen - oder verlieren. Viele junge Menschen werden durch den frühen Kontakt mit der Kirche geprägt, finden Freundschaften und Gemeinschaft, engagieren sich auch später ehrenamtlich oder entscheiden sich für eine Karriere in kirchlichen oder diakonischen Berufen.
Gleichzeitig finden fast ein Drittel der Kirchenaustritte vor dem 31. Lebensjahr statt. Oft ist der Grund der Verlust des Bezugs zum kirchlichen Leben, der in Konfirmationsunterricht, in CVJM oder Jungschar, in der Jugendarbeit oder auf Freizeiten aufgebaut wurde.
Der Gedanke hinter der Kirchenpost ist, diese Beziehung aufrechtzuerhalten und zu stärken. Regelmäßig reicht die Kirchenpost daher allen Gemeindegliedern zwischen dem 12. und 31. Lebensjahr die Hand. Jede Ausgabe der Kirchenpost bringt den Empfängerinnen und Empfängern Themen aus dem vielfältigen Angebot der Kirche näher, die für ihr Alter und ihre Interessen passend sind.

„Wir bieten in den Gemeinden und über das Evangelische Jugendreferat viele Möglichkeiten, den eigenen Glauben zu entdecken und sich aktiv in die Gestaltung von Kirche und Gesellschaft einzubringen“, sagt Superintendentin Dorothea Goudefroy und ergänzt: „Der Kontakt zu jungen Menschen ist uns wichtig, die Kirchenpost leistet dazu einen wichtigen Beitrag.“ Sie freut sich, dass in ihrem Kirchenkreis über 5500 junge Menschen mit der Kirchenpost erreicht werden.
Das Projekt setzt dafür auf eine Methode, die auf den ersten Blick überraschend wirkt: Die Jugendlichen und jungen Erwachsenen werden per Post angesprochen, also „old school“ auf Papier und per Briefkasten. Ziel der Initiative ist es, junge Menschen auf eine persönliche und kreative Weise zu erreichen. Unter dem Einfluss von Smartphones und Social Media ist physische Post selten geworden. Statistisch gesehen nehmen daher junge Menschen Post, die ausdrücklich an sie persönlich adressiert ist und die sie direkt in den Händen halten, bewusster und intensiver wahr.
Bei der Kirchenpost handelt es sich um sogenannte „Selfmailer“ – kreativ gestaltete, personalisierte Briefbögen, die ohne Kuvert auskommen und durch ihre Gestaltung sofort ins Auge fallen. Die Erfahrungen aus Süddeutschland, wo das Modell bereits erfolgreich läuft, sind beeindruckend: 90 Prozent der Befragten bewerteten die Kirchenpost dort mit „gut“ oder besser.
Trotz des analogen Formats bleibt der Bezug zur Lebenswelt der Zielgruppe gewahrt. Jeder Brief enthält themenbezogene QR-Codes, die direkt auf eine spezielle Webseite führen. Die Kirchenpost bildet also eine Brücke zur digitalen Welt, in der kirchliche Angebote für junge Leute zu entdecken sind wie zum Beispiel Jugendfreizeiten und Praktikumsplätze; auch gratuliert die Kirche ihren Mitgliedern per Kirchenpost zum 18. Geburtstag und es gibt einen Gruß zum Valentinstag für Menschen, die im Jahr zuvor geheiratet haben.
Die Initiative Kirchenpost ist zunächst als Pilotprojekt auf drei Jahre angelegt. Daran beteiligt sind die Kirchenkreise Bielefeld, Bochum, Dortmund, Hattingen-Witten, Herford, Lübbecke, Lüdenscheid-Plettenberg, Minden, Münster, Paderborn, Schwelm, Siegen-Wittgenstein, Steinfurt-Coesfeld-Borken und Vlotho. Insgesamt sollen pro Jahr rund 150.000 Kirchenpost-Briefe verschickt werden.
Kommentare