Fit für den Besuchsdienst

Fit für den Besuchsdienst

Fit für den Besuchsdienst

# Ehrenamt

Fit für den Besuchsdienst
Highlights
  • Neue Ehrenamtliche im Kirchenkreis Vlotho schließen ihre Schulung für den Besuchsdienst erfolgreich ab.
  • In fünf Modulen lernen sie Gesprächsführung, Umgang mit Krankheit, Demenz und eigene Selbstfürsorge.
  • Sie engagieren sich künftig in Gemeinden, Kliniken und Pflegeeinrichtungen und unterstützen Menschen im Alltag.



„Jemand wartet schon auf sie“: So heißt es auf den Flyern des ehrenamtlichen Besuchsdienstes im Ev. Kirchenkreis Vlotho. Mit dem Abschluss ihrer vorbereitenden Schulungsreihe ist jetzt der nächste Jahrgang fit für das wichtige Ehrenamt in den Gemeinden, Altenheimen und Krankenhäusern in Löhne, Bad Oeynhausen, Vlotho und Porta Westfalica.

Mit sicherem Gefühl ins Ehrenamt

In ihrer Schulung haben die angehenden Ehrenamtlichen in fünf Modulen viel über die Grundlagen und das Handwerkszeug des Besuchsdiensts gelernt. Die von Karin Tasche von der Fachstelle „Seelsorge im Alter“ betreute Gruppe hat mit den Pfarrerinnen Joy dela Cruz und Gesina Prothmann sowie Gemeindepädagogin Bärbel Meyer dabei Fragen wie „Was trägt zu einem guten Gespräch bei?“, „Wie gehe ich mit Traurigkeit und Ängsten um?“ oder „Wie gelingt Kommunikation mit demenziell veränderten Menschen?“ erforscht. 

Die Arbeit im Besuchsdienst kann herausfordern. Daher geht es in der Ausbildung auch darum, mit den schweren Seiten beim Umgang mit Klinikpatienten oder älteren, oft auch einsamen Menschen umgehen zu lernen. Selbstfürsorge bleibt daher ein wichtiges Thema bei der Ausbildung.

Ausblick auf das kommende Engagement

Die neuen Besuchsdienstler und Besuchsdienstlerinnen werden Teil einer großen und wachsenden ehrenamtlichen Community. Vor ihnen liegt ein oft jahrelanges Engagement für ihre Mitmenschen, von kurzen Gesprächen mit oder kleinen Besorgungen für Patienten in den Kliniken der Kurstadt bis zu längeren Verbindungen mit alleinstehenden Menschen in den Gemeinden oder in Pflegeeinrichtungen des ganzen Kirchenkreises. Bevor die Schulungsteilnehmenden in ihre Arbeit entlassen werden, ist die letzte Sitzung des Schulungskurses traditionell ein Moment, innezuhalten und noch einmal über das Gelernte und das kommende Ehrenamt zu sprechen.

Nach den intensiven Vorbereitungskursen bot der Abschluss so eine willkommene Gelegenheit, sich in lockerer Runde über die verschiedenen Einsatzperspektiven und die Besuchsdienstgruppen zu unterhalten, in denen sich die neuen Ehrenamtler engagieren möchten. Karin Tasche von der Arbeitsstelle „Seelsorge im Alter“ freut sich besonders, dass die diesjährigen Absolventinnen und Absolventen der Schulung sich nicht nur allesamt in den wichtigen Dienst einbringen wollen, sondern dies auch im ganzen Spektrum der Besuchsdienste tun werden. Von den Besuchsdiensten der Kirchengemeinden und den Gruppen in Krankenhaus und Herz- und Diabeteszentrum bis zum Team der „Zeitgefährten“, die Menschen in Pflegeeinrichtungen im Kirchenkreis begleiten, ist alles dabei.

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