23/04/2026 0 Kommentare
Fit für den Besuchsdienst
Fit für den Besuchsdienst
# Ehrenamt

Fit für den Besuchsdienst
Highlights
- Neue Ehrenamtliche im Kirchenkreis Vlotho schließen ihre Schulung für den Besuchsdienst erfolgreich ab.
- In fünf Modulen lernen sie Gesprächsführung, Umgang mit Krankheit, Demenz und eigene Selbstfürsorge.
- Sie engagieren sich künftig in Gemeinden, Kliniken und Pflegeeinrichtungen und unterstützen Menschen im Alltag.
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Fit für den Besuchsdienst
Neue Ehrenamtliche starten im Evangelischen Kirchenkreis Vlotho.
Auf einem Flyer steht: „Jemand wartet schon auf Sie“. Das bedeutet: Viele Menschen freuen sich über Besuch.
Die neuen Ehrenamtlichen haben eine Schulung gemacht. Jetzt sind sie gut vorbereitet. Sie besuchen Menschen:
- in Gemeinden
- in Altenheimen
- in Krankenhäusern
Die Orte sind:
- Löhne
- Bad Oeynhausen
- Vlotho
- Porta Westfalica
In der Schulung gab es fünf Teile. Die Teilnehmenden haben viel gelernt:
- Wie führt man gute Gespräche?
- Wie hilft man bei Traurigkeit und Angst?
- Wie spricht man mit Menschen mit Demenz?
Die Gruppe wurde begleitet von:
- Karin Tasche von "Seelsorge im Alter"
- Pfarrerin Gesina Prothmann
- Pfarrerin Joy dela Cruz
- Gemeindepädagogin Bärbel Meyer
Die Arbeit im Besuchsdienst ist manchmal schwer. Man trifft kranke oder einsame Menschen. Darum lernen die Ehrenamtlichen auch:
- Wie gehe ich mit schwierigen Gefühlen um?
- Wie achte ich auf mich selbst?
Jetzt beginnt der Einsatz. Die Ehrenamtlichen helfen vielen Menschen:
- mit Gesprächen
- mit kleinen Hilfen im Alltag
Manche Besuche sind kurz. Andere Kontakte dauern lange.
Am Ende der Schulung treffen sich alle noch einmal. Sie sprechen über ihre Erfahrungen und Pläne.
Die Gruppe gehört jetzt zu vielen Ehrenamtlichen im Kirchenkreis. Sie arbeiten an verschiedenen Orten:
- in Kirchengemeinden
- in Krankenhäusern
- im Herz- und Diabeteszentrum
- in Pflegeeinrichtungen
Ein besonderes Team heißt „Zeitgefährten“. Diese Menschen begleiten andere über längere Zeit.
Karin Tasche freut sich: Alle möchten mitmachen. Und sie helfen in vielen verschiedenen Bereichen.
„Jemand wartet schon auf sie“: So heißt es auf den Flyern des ehrenamtlichen Besuchsdienstes im Ev. Kirchenkreis Vlotho. Mit dem Abschluss ihrer vorbereitenden Schulungsreihe ist jetzt der nächste Jahrgang fit für das wichtige Ehrenamt in den Gemeinden, Altenheimen und Krankenhäusern in Löhne, Bad Oeynhausen, Vlotho und Porta Westfalica.
Mit sicherem Gefühl ins Ehrenamt
In ihrer Schulung haben die angehenden Ehrenamtlichen in fünf Modulen viel über die Grundlagen und das Handwerkszeug des Besuchsdiensts gelernt. Die von Karin Tasche von der Fachstelle „Seelsorge im Alter“ betreute Gruppe hat mit den Pfarrerinnen Joy dela Cruz und Gesina Prothmann sowie Gemeindepädagogin Bärbel Meyer dabei Fragen wie „Was trägt zu einem guten Gespräch bei?“, „Wie gehe ich mit Traurigkeit und Ängsten um?“ oder „Wie gelingt Kommunikation mit demenziell veränderten Menschen?“ erforscht.
Die Arbeit im Besuchsdienst kann herausfordern. Daher geht es in der Ausbildung auch darum, mit den schweren Seiten beim Umgang mit Klinikpatienten oder älteren, oft auch einsamen Menschen umgehen zu lernen. Selbstfürsorge bleibt daher ein wichtiges Thema bei der Ausbildung.
Ausblick auf das kommende Engagement
Die neuen Besuchsdienstler und Besuchsdienstlerinnen werden Teil einer großen und wachsenden ehrenamtlichen Community. Vor ihnen liegt ein oft jahrelanges Engagement für ihre Mitmenschen, von kurzen Gesprächen mit oder kleinen Besorgungen für Patienten in den Kliniken der Kurstadt bis zu längeren Verbindungen mit alleinstehenden Menschen in den Gemeinden oder in Pflegeeinrichtungen des ganzen Kirchenkreises. Bevor die Schulungsteilnehmenden in ihre Arbeit entlassen werden, ist die letzte Sitzung des Schulungskurses traditionell ein Moment, innezuhalten und noch einmal über das Gelernte und das kommende Ehrenamt zu sprechen.
Nach den intensiven Vorbereitungskursen bot der Abschluss so eine willkommene Gelegenheit, sich in lockerer Runde über die verschiedenen Einsatzperspektiven und die Besuchsdienstgruppen zu unterhalten, in denen sich die neuen Ehrenamtler engagieren möchten. Karin Tasche von der Arbeitsstelle „Seelsorge im Alter“ freut sich besonders, dass die diesjährigen Absolventinnen und Absolventen der Schulung sich nicht nur allesamt in den wichtigen Dienst einbringen wollen, sondern dies auch im ganzen Spektrum der Besuchsdienste tun werden. Von den Besuchsdiensten der Kirchengemeinden und den Gruppen in Krankenhaus und Herz- und Diabeteszentrum bis zum Team der „Zeitgefährten“, die Menschen in Pflegeeinrichtungen im Kirchenkreis begleiten, ist alles dabei.
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