Bundestagsvizepräsident Wolfgang Thierse (SPD) hat beim Marburger Ökumenegespräch den Zusammenhang zwischen Demokratie und Religion hervorgehoben. "Religion braucht Freiheit zu ihrer…
Friedrich der Große oder der "Alte Fritz", wie er auch genannt wird - wer war…
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Ansturm auf Karten für Feidman und Eisenberg
Kirche und Kultur
Freitag, 27. Januar 2012
Restkarten ab Montag im Kreiskirchenamt
HB/Bad Oeynhausen. Mit dem Klarinettisten Giora Feidman und dem Organisten Matthias Eisenberg gastieren am 3. Februar um 20.00 Uhr zwei Künstler von internationalem Rang in der‚ Auferstehungskirche am Kurpark' in Bad Oeynhausen.
Fast 600 Karten für dieses besondere Konzert sind bereits verkauft und einige Vorverkaufsstellen ausverkauft. Deshalb findet der Kartenvorverkauf ab dem 30. Januar nur noch im Kreiskirchenamt in Bad Oeynhausen (Lennéstr. 3 - geöffnet von 8.30 bis 16.30 Uhr) statt - und, sofern dann noch Karten verfügbar sind, am Veranstaltungstag ab 19.15 Uhr an der Abendkasse.
Partnerschaftsgottesdienste am Sonntag
Tambarare Partnerschaft
Donnerstag, 26. Januar 2012
Zusammenhalt mit Nord-Ost-Diözese in Tansania
wg/Bad Oeynhausen.»Befiehl dem Herrn deine Wege«, unter diesem Thema aus Psalm 37 steht der diesjährige Partnerschaftssonntag am 29. Januar 2012. In den Gemeinden des Kirchenkreises Vlotho wird an diesem Sonntag der Gottesdienst mit einer gemeinsamen Liturgie gefeiert. Auch den Gottesdiensten bei den Partnern in Tansania, Ostafrika, liegt dieselbe Liturgie zugrunde.
Seit 1983/84 besteht die Partnerschaft des Kirchenkreises Vlotho mit dem evangelischen Kirchenkreis Tambarare in der Nord-Ost Diözese, der Lutherischen Kirche im Bundesland Tanga.Der Partnerschafts-Arbeitskreis in Vlotho unter Leitung der Pfarrer Freitag, Teismann und Giedinghagen hat auch dieses Jahr wieder Material für den Gottesdienst zusammengestellt und den Gemeinden in den beiden Kirchenkreisen zukommen lassen.
Pfarrer von Eisbergen verstarb plötzlich und unerwartet
Stefan Engelking †
RL/Bad Oeynhausen. Der plötzliche und unerwartete Tod von Pfarrer Stefan Engelking, Gemeindepfarrer in Porta Westfalica Eisbergen, hat in seiner Gemeinde und im Kirchenkreis Vlotho große Betroffenheit ausgelöst. Er verstarb am 19. Januar 2012 im Alter von 44 Jahren. Er hinterlässt seine Frau und zwei heranwachsende Kinder.
Stefan Engelking war seit Juni 2001 in der Evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Eisbergen tätig. Der gebürtige Mindener nahm zusätzlich neben seiner Gemeindetätigkeit auch die Position des Diakoniebeauftragten im Kirchenkreis Vlotho wahr. Engelking studierte zuvor Theologie in Bielefeld-Bethel, Bonn und Halle/Saale, bevor er zur weiteren kirchlichen Ausbildung Vikar in der Kirchengemeinde Gütersloh wurde. Im Anschluss kam er 1999 als Pfarrer im Entsendungsdienst in den Kirchenkreis Vlotho, wo er zunächst als Sonderbeauftragter für die Landesgartenschau „Aqua Magica" tätig war.
„Wir sind tief erschüttert über den Tod unseres geschätzten Amtsbruders. Unser aufrichtiges Mitgefühl gilt allen, die Stefan Engelking gekannt und gern gehabt haben", sagte Superintendent Andreas Huneke in einer ersten Stellungnahme. „Die freundliche, ruhige und zielstrebige Art von Pfarrer Engelking wird uns in guter Erinnerung bleiben", so Huneke weiter.
Die Religionen in der Diskussion
Vlotho Uffeln
Dienstag, 24. Januar 2012
Ein Lektüreseminar in Uffeln
RL/Vlotho. Die evangelischen Kirchengemeinden in Vlotho bieten zusammen mit der Evangelischen Erwachsenenbildung ein interessantes Lektüreseminar an. Darin soll ein Blick auf zentrale Religionen unserer Zeit geworfen werden und es sollen auch Vertreter der einzelnen Glaubens- und Weltanschauungsgemeinschaften selbst zu Wort kommen. Exkursionen werden einen tieferen Einblick in ihre jeweilige Praxis ermöglichen.
Zu Seminarbeginn wird eine Lektüremappe mit Texten zum Judentum, zum Islam, zum Buddhismus, zu den Freikirchen, zum Katholizismus und zum weltlichen Humanismus vorliegen, so dass die Teilnehmenden Gelegenheiten haben, sich vorab zu informieren. An jeweils einem Abend sollen die Texte, die zuvor gelesen werden (können), besprochen werden. An jeweils einem zweiten Abend besteht die Möglichkeit, mit einem Vertreter/einer Vertreterin der jeweiligen Religion zu sprechen.
RL/Bad Oeynhausen. „Zunehmend wenden sich mehr Soldaten der Bundeswehr in Afghanistan an die Militärseelsorge, weil sie Menschen getötet haben und damit nicht zurechtkommen", sagte der EKD Bischof für die Evangelische Seelsorge in der Bundeswehr, Martin Dutzmann, am Dienstag in der Aktuellen Runde der Wicherngemeinde. Dies sei auch bei Vorgesetzten festzustellen, die ihre Untergebenen in solche Situation gebracht hätten.
Dutzmann, der im Hauptamt Landessuperintendent der Lippischen Landeskirche ist, erläuterte den zahlreichen Zuhörern die verschiedenen Aufgabenbereiche der Militärseelsorge in der Bundesrepublik. „Die Pfarrer bei der Bundeswehr sind keine Soldaten", führte der Theologe aus. „Sie tragen keine Uniform und haben den gleichen Abstand zu allen Dienstgraden." Nur so könne ein Seelsorger seine Aufgabe richtig wahrnehmen. Seit die Bundeswehr zu Auslandseinsätzen herangezogen werde, sei die Militärseelsorge immer mehr mit Kriegsversehrten konfrontiert, die in Einsätzen schwere Verletzungen erlitten hätten. „Das ist noch wenig bekannt", sagte Dutzmann. Die Gesellschaft in der Heimat interessiere sich verhältnismäßig wenig dafür. Blind, gehörlos, im Rollstuhl oder mit abgetrennten Gliedmaßen kehrten Soldaten nach Deutschland zurück.
RL/Langeoog. Einmal im Jahr gibt es für die Pfarrerinnen und Pfarrer im Kirchenkreis Vlotho das Angebot, auf der Nordseeinsel Langeoog bei einer Klausurtagung Gemeinschaft zu pflegen und an einem Thema vertiefend zu arbeiten.
In diesem Jahr beschäftigten sich die Teilnehmer mit Formen des Gottesdienstes in den Gemeinden. Zur Unterstützung war teilweise Landeskirchenrat Dr. Vicco von Bülow mit dabei, bei der westfälischen Landeskirche zuständig für Gottesdienst, Kirchenmusik und Kulturarbeit. Viel Stoff zum Nachdenken für die konkrete Arbeit in den Kirchengemeinden und Diensten daheim.
Musik und Lyrik bei Kerzenschein
Altstadt
Donnerstag, 12. Januar 2012
Weihnachtliche Klänge und Geschichten in der Altstadtkirche
AB/Bad Oeynhausen.Lebkuchen vor Herbstbeginn, Weihnachtsmärkte Mitte November und am dritten Weihnachtstag ist wieder alles vorbei. Dann säumen bereits zahlreich ausrangierte Tannenbäume die Bürgersteige der Stadt. Und jetzt - im Januar - noch Weihnachtslieder- und Geschichten in der Auferstehungskirche?
Spätestens wenn an Silvester die Sektkorken knallen, kann doch gar nicht mehr Weihnachten sein, oder? Um es gleich zu klären: der Weihnachtsfestkreis besteht in der evangelischen Kirche aus der Adventszeit, der eigentlichen Weihnachtszeit und aus der Epiphaniaszeit. Die beendet den Weihnachtsfestkreis - in diesem Jahr mit dem letzten Sonntag nach Epiphanias am 29. Januar. Für Kantor Harald Sieger ein willkommener Anlass „noch einmal die große Fülle an Musik zum Weihnachtsfestkreis zu spielen, bevor der Alltag und die Schule wieder losgehen".
HP/Vlotho. „Worauf Du nun Dein Herz hängst und Dich verlässt, das ist eigentlich Dein Gott." (Martin Luther). Da der Mensch zu allen Zeiten ein Götter machendes Wesen war und ist, war und ist die Welt voller Religion. Auch Religionslose, Agnostiker und Atheisten haben einen Glauben und Wertesysteme. Religionen haben untereinander Gemeinsamkeiten. Sie unterscheiden sich aber auch erheblich. Nicht zuletzt sind sie Teil einer Kultur. Sie unterliegen gerade in der globalisierten Welt, bei allem Beharrungsvermögen, dem permanenten Wandel.
In dem Lektüreseminar in Vlotho soll ein Blick auf zentrale Religionen unserer Zeit geworfen werden. Dabei sollen auch Vertreter/innen der einzelnen Glaubens-und Welt- anschauungsgemeinschaften selbst zu Wort kommen. Exkursionen sollen einen tieferen Einblick in ihre jeweilige Praxis ermöglichen. Die Veranstaltungen beginnen am 13. Februar und finden im Gemeindehaus der Ev. Kirchengemeinde Uffeln, Harksiek 6, statt. Sie beginnen um 19.30 Uhr und enden um 21.15 Uhr.