header default

rechts_249.jpg
rechts_245.jpg

Ev. Kindertagesstätte & Familienzentrum Kunterbunt, Hackfeldstraße 9a, 32457 Porta Westfalica

Das Kreuz hatte vier gleich lange Seiten und war nicht unten länger. Am Mittwoch den 11. Februar 2015 sind wir zu Fuß in die katholische Kirche von Hausberge gegangen. Unterwegs konnten wir noch einen Blick auf die evangelische Kirche werfen, die wir von einigen Kindergarten-Gottesdiensten schon kennen. Deshalb waren wir umso erstaunter als die katholische doch ganz anders und zugleich sehr spannend war.


Der erste Unterschied, der uns sofort auffiel, war das Fehlen des Kirchturms. Und wir fragten uns, ob es denn eine Glocke gäbe, und wo sie versteckt ist, wenn es doch keinen Turm gibt. Wir wurden sehr freundlich von Herrn Geschwinder begrüßt und er machte den tollen Vorschlag, uns als Detektive auf die Suche nach verschiedenen Sachen in der Kirche zu machen.


Bewaffnet mit Fotos, auf denen die Gegenstände zu sehen waren, die wir suchen sollten, machten wir uns in Gruppen auf den Weg. Wir konnten die Kirche und viele Dinge darin berühren und anschauen. Und es gab tatsächlich einige Dinge zu entdecken, die es bei uns in den evangelischen Gotteshäusern nicht gibt:

Marienstatue mit Jesuskind:
In der katholischen Kirche wird auch die Mutter von Jesus, Maria angebetet und deshalb findet man hier auch oft Abbildungen von ihr. Die Geste des Jesuskindes – offene Arme- bedeutet, dass Jesus uns einlädt, zu ihm zu kommen oder auch, dass er uns umarmen möchte oder dass er mit uns spielen will.

Wir waren sehr gespannt, wie so eine Synagoge aussieht

Besuch in der SynagogeAm Mittwoch, 18.02.2015 sind wir mit dem Bus zur Synagoge in Minden gefahren. Am Vortag hatten wir schon einiges gehört, von Abraham und seinen Söhnen, die vor 4000 Jahren die ersten waren die an nur EINEN Gott geglaubt haben, wie daraus das Volk der Juden entstand, von Moses aus der Sklaverei gerettet wurden bis schliesslich Jesus geboren wurde, auch als Jude.

Natürlich waren wir sehr gespannt wie so eine Synagoge denn nun aussieht.

Von Aussen sah das Gebäude eher wie ein Wohnhaus aus, nur der Davidstern auf dem Dach hat verraten dass sich dort eine Synagoge befindet.

Fremde Schriften konnten wir gleich schon im Eingang als Schriftzug oben an der Wand entdecken, und diese fremden Schriftzeichen sollten uns noch mehr im Innenraum der Synagoge begegnen. Die hebräische Schrift ist dort ganz selbstverständlich überall vertreten, schon Kinder lernen in der jüdischen Gemeinde früh das lesen und schreiben auf hebräisch.

Ein ewiges Licht konnten wir hier übrigens wiederfinden, das kannten wir noch von der katholischen Kirche her.

Der grosse Tisch mit kostbarer Tischdecke sieht zwar fast wie ein Altar aus, dient hier aber als Lesetisch um die Thora vorzulesen.

Alles begann mit Abraham und seinen zwei Söhnen

Zu Besuch in der Löhner MoscheeDer dritte Besuch eines Gotteshauses sollte uns am Mittwoch, d. 25.03.2015 in eine Moschee führen. Am Tag vorher bereiteten wir uns mit den Kindern auf diesen Besuch vor. Auch hier begann alles mit Abraham und seinen zwei Söhnen.

Diesmal stand der Sohn Ismael im Vordergrund. Aus der langen Reihe seiner Nachkommen wurde Mohammed in der Stadt Mekka in Saudi  Arabien geboren. Im Traum erschien ihm der Engel Gabriel und verkündete ihm, dass Allah, dies ist der arabische Name für Gott, ihn zu seinem Propheten auserwählt habe. Mohammed sollte den Menschen die Lehre Allahs überbringen. Nun entstand der Islam.

Muslime nennt man Menschen, die zum Islam gehören.

Zum Gebet treffen sie sich in der Moschee. Hier wird jedoch nicht nur gebetet, sondern die Moschee ist auch ein geselliger Ort, wo
man sich zum Gespräch miteinander trifft. In den großen Moscheen, z. b. in Istanbul, gibt es sogar eigene Restaurants und Bibliotheken innerhalb der Moschee.

Kinder erkundeten die Holzhauser Kirche

„Kirche zum Anfassen“, die angehenden Schulkinder des Evangelischen Familienzentrums Kunterbunt entdeckten die Holzhauser Kirche zusammen mit v.l. Pfarrerin Christine Höhe, Birgit Wasmus-Weber und Olga Arnts.RL/Porta Westfalica. „Kirche zum Anfassen" erlebten die angehenden Schulkinder des Evangelischen Familienzentrums Kunterbunt in Porta Westfalica mit Pfarrerin Christine Höke, Kindergartenleiterin Birgit Wasmus-Weber und Erzieherin Olga Arnts zusammen mehrere Tage hintereinander in der Holzhauser Kirche. Dort gab es viel zu entdecken.

Gleich zu Beginn wurde die Höhe des Gebäudes von den Kindern mit einem Luftballon am langen Band vermessen, die Länge, indem die Kinder sich in einer Reihe aufstellten, immer wieder neu, bis die andere Wand erreicht war. Alle staunten nicht schlecht: Gott wohnt in einem großen Haus. Einen Vormittag untersuchten die Kinder das Taufbecken und sprachen über den christlichen Brauch der Taufe. Ein Frühstück am Altar diente zum Nachdenken über das Abendmahl. Mit ganz einfachen Formen und in schlichter Sprache lernten sie so die Grundlagen christlicher Glaubenspraxis kennen. Die Kirchengemeinde beteiligte sich mit ihrem Posaunenchor und zeigte, wie fest auch die Musik zur Kirche gehört. Eine Turmbesteigung durfte schließlich auch nicht fehlen.

Gütesiegel BETA für zwei weitere evangelische Einrichtungen

Große Freude - die Zertifizierung ist geschafft: v.l. Doris Blank, Leiterin des Kindergartens Holtrup, Sabine Prott vom Fachverband evta. sowie Birgit Wasmuts-Weber vom Kindergarten Kunterbunt in Hausberge.

RL/Porta Westfalica. Ein Grund zum Feiern war die offizielle Verleihung des evangelischen Qualitätssiegels BETA an den Kindergarten „Kunterbunt" in Hausberge und die Einrichtung in Holtrup. Neben beiden Teams der Erzieherinnen waren auch Kinder und Eltern gekommen, um an diesem Tag ein bisschen zu feiern.

Das Siegel hätten sich die beiden Einrichtungen wirklich verdient, meinte Dorothee Holzmeier, Kindergartenfachberaterin des Kirchenkreises, in ihrem Grußwort. Zwei Jahre lang hatten sich die Erzieherinnen beider Einrichtung am Prozess des Qualitätsmanagements beteiligt. Dies sei eine wichtige Arbeit gewesen, so Holzmeier weiter. Wertschätzung der einzelnen Kinder und Achtsamkeit unter einander würden durch die erarbeiteten Gesichtspunkte bewusster in die tägliche Arbeit einbezogen.

Kindergartenkinder malten mit Senioren zusammen

Fröhlich beim gemeinsamen Kunstprojekt: (v.l.) Lilli Hermoni und Juliane Siegert vom Familienzentrum Kunterbunt mit Jona, Aaliyah, Sophie, Jutta Kramer, Bewohnerin der Seniorenresidenz, Lucya, Christopher und Helena sowie Helene Gisbrecht, die das Projekt leitete.RL/Porta Westfalica. Einmal in der Woche machten sich in letzter Zeit Kinder vom Familienzentrum Kunterbunt in Hausberge zu Fuß auf den Weg zur nahegelegenen Seniorenresidenz Weserbergland. Dort malten sie mit Seniorinnen der Einrichtung zusammen ein großes Bild. Da wurden gemeinsam Farben gemischt, bis der passende Ton gefunden war, Malutensilien ausgetauscht und zwischendurch auch Spiele gemacht. Auf kleinen Platten entstanden so im Laufe der Wochen 30 Teile eines Wandbildes, das zusammengesetzt einen großen bunten Baum darstellt.

Dieses fröhliche Resultat der Zusammenarbeit von Jung und Alt wird demnächst in einem Gemeinschaftsraum der Seniorenresidenz hängen. Helene Gisbrecht hatte die Idee zu dem Gemeinschaftsprojekt von Jung und Alt. Sie ist als Betreuungskraft in der Seniorenresidenz angestellt. Schon längere Zeit bestehe eine Kooperation der beiden Einrichtungen, berichtete sie. Dieses Mal sei erstmals die Initiative von der Seniorenresidenz ausgegangen. „Die zwischenmenschlichen Beziehungen, die dabei entstehen, sind uns mindestens so wichtig wie das Bild", beschrieb sie die Aktion weiter. Alt und Jung könnten dabei viel von einander lernen.

„Kirche zum Anfassen" in Holzhausen

Auf Entdeckungsreise in ihre Holzhausener Kirche gehen die 24 Schukis des Familienzentrums Kunterbunt mit v.l. Kindergartenleiterin Dorothee Holzmeier, Erzieherin Juliane Siegert, Pfarrerin Christine Höke und Erzieherin Lilli Neufeld

AB/Porta Westfalica. Wie hoch ist der Kirchenraum? Wie viele Schritte brauchen wir, um die Kirche zu umrunden? Warum nennt man die Kirche auch Gotteshaus? Welche Dinge gehören auf den Altar? Wie sieht das Abendmahlsgeschirr aus? Um diese und andere Fragen geht es in der Projektwoche „Kirche zum Anfassen" des Familienzentrums Kunterbunt in Holzhausen.

„Die Kirche ist ein Ort, an dem man singen und fröhlich sein kann, aber auch Respekt hat", erklärt Pfarrerin Christine Höke, die gemeinsam mit der Kindergartenleiterin Dorothee Holzmeier und den Erzieherinnen Juliane Siegert und Lilli Neufeld das Projekt zum Ende des Kindergartenzeit veranstaltet. Ihr Anliegen ist es, den Kindern die Kirche als Lebensraum näherzubringen und eine Verbindung zur Gemeinde zu schaffen.