Wechsel in der Evangelischen Erwachsenenbildung

Verabschiedung und Stabübergabe nach vielen Jahren in der Evangelischen Erwachsenenbildung in den Kirchenkreisen Herford und Vlotho: v.l. Superintendent Michael Krause (Herford), Jörg Neuhaus vom Erwachsenenbildungswerk in Dortmund, die neue Pädagogin Anna-Lena Strakeljahn, ihr Vorgänger Hartmut Peltz und Superintendent Andreas Huneke vom Kirchenkreis Vlotho.RL/Bad Oeynhausen. Er war so etwas wie Urgestein in den Evangelischen Kirchenkreisen Herford und Vlotho in Sachen Bildungsarbeit: Hartmut Peltz, „Hauptamtlich Pädagogischer Mitarbeiter (HPM)“, wie das offiziell heißt, wurde jetzt nach 33 Jahren und 3 Monaten in der gleichen Stelle mit einem Gottesdienst in den Ruhestand verabschiedet.

Zu diesem Ereignis waren zahlreiche Wegbegleiter aus der näheren und weiteren Umgebung in die Auferstehungskirche am Kurpark in Bad Oeynhausen gekommen, um sich zu bedanken und Adieu zu sagen. Die Superintendenten Michael Krause und Andreas Huneke aus den beiden Kirchenkreisen Herford und Vlotho, in denen Hartmut Peltz tätig war, führten gemeinsam durch den Gottesdienst.

Peltz sei ein Mann gewesen, mit dem man immer schnell in tiefe Gespräche kommen konnte, erinnerte sich Superintendent Krause in seiner Rede. „Sie haben die Menschen immer spüren lassen, dass Erwachsene mündig sind und nicht von oben herab belehrt werden müssen“, lobte Krause. Das sei ein zutiefst evangelischer Bildungsansatz. Krauses Amtskollege Andreas Huneke betonte die Wichtigkeit evangelischer Erwachsenenbildung heute. „Wir leben in einer Zeit, in der die Welt immer unübersichtlicher wird“, sagte Huneke. Dies löse bei den Menschen Verunsicherung aus. Um dem entgegenzuwirken, werde man die bewährte Bildungsarbeit in den Kirchenkreisen fortsetzen.

Pfarrer Lars Kunkel von der Kirchengemeinde Bad Oeynhausen-Altstadt dankte in einem Grußwort Hartmut Peltz für die vielen Impulse, die durch ihn auch in neue Projekte der Gemeinde gekommen seien. „Man spürte dir ab, dass du immer mit dem Herzen dabei bist“, sagte Kunkel. Hartmut Peltz selber ließ die vielen Jahre in seinen Abschiedsworten Revue passieren. „Ich konnte meine Interessen beruflich ausleben und habe mich immer wohlgefühlt in den Gruppen der Kirchengemeinden“, sagte der Pädagoge und wünschte seiner Nachfolgerin viele neue Impulse in den Bildungsangeboten der Kirchenkreise: „Es gibt immer etwas, das öffentlich besprochen werden muss“, beschrieb Peltz noch einmal seine Einstellung als Mitarbeiter in der Erwachsenenbildung.

Die Nachfolgerin wurde bereits gefunden. Anna-Lena Strakeljahn konnte von ihrem Vorgänger sogar noch eine Zeitlang eingearbeitet und mit der Region vertraut gemacht werden. Die studierte Kulturwissenschaftlerin wurde im gleichen Gottesdienst von den Superintendenten zusammen mit dem stellvertretenden Geschäftsführer des Erwachsenenbildungswerks, Jörg Neuhaus, offiziell in den Dienst eingeführt.

 

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