Presbyterien der Gemeinden Bonneberg und Exter beschließen Fusion

Die Autobahnkirche in ExterDie Jubilate-Kirche auf dem BonnebergRL/Vlotho. Die evangelischen Gemeinden Bonneberg und Exter werden sich im kommenden Jahr zu einer Gemeinde zusammenschließen. Alle Mitglieder der beiden Presbyterien haben diesem Schritt zugestimmt.

Der Zusammenschluss soll am 1. September 2019 mit einem Gottesdienst vollzogen werden. „Wir gehen aufeinander zu. Zu Fuß, mit dem Fahrrad oder auch mit dem Auto“, sagt der Exteraner Pfarrer Ralf Steiner, der zukünftig die neue Gemeinde mit dann rund 2.700 Mitgliedern leiten wird. Der Gottesdienst an dem 1. September wird an der Windmühle in Exter und damit unterwegs zwischen den etwa fünf Kilometer auseinander liegenden beiden Kirchen gefeiert.

Pfarrer Ralf Steiner wird die neu gebildete Gemeinde betreuen.Auch nach dem Zusammenschluss werde in beiden Kirchen Gottesdienste gefeiert. Pfarrer Steiner: „Im Grunde wird sich wenig ändern. Die Bonneberger gewinnen eine Autobahnkirche hinzu, die Exteraner eine Jubilate-Kirche.« Die Gruppen und die Kreise werden weiterhin bestehen bleiben. Das betonen auch die Kirchmeister Heinz Twelsiek (Exter) und Gerd Schormann (Bonneberg). Die evangelische Kirchengemeinde Exter hat etwa 1700 Seelen, in Bonneberg sind es etwa 950. „Zusammen eine tragfähige Größe für eine Pfarrstelle“, so Superintendent Andreas Huneke. Seit dem Jahr 2015 hat Bonneberg keinen eigenen Pfarrer mehr. Die Seelsorge wird zurzeit von Pfarrer Winfried Reuter (St. Johannis) übernommen.

Der dringende Handlungsbedarf in beiden Gemeinden hatte seit Anfang des Jahres zu zahlreichen Gesprächen über die Möglichkeiten einer engen Zusammenarbeit geführt. Begleitet wurden diese Gespräche von Synodalassessor Lars Kunkel und Pfarrer Wolfgang Edler aus Eidinghausen. Superintendent Andreas Huneke: „Die von beiden Presbyterien einstimmig gewollte Vereinigung ihrer beiden Gemeinden ist ein sinnvoller Weg in die Zukunft. Wir werden nun die Landeskirche bitten, den Zusammenschluss vorzunehmen.“ Pfarrer Ralf Steiner spricht von einer „Vernunftehe“, die hier eingegangen werde: „Alle finden es richtig und vernünftig. Der Zusammenschluss muss nun mit Geist und Herz gefüllt werden.“

 

Siehe auch: