Kreissynode des Kirchenkreises Vlotho tagte in Porta Westfalica

Superintendent Andreas Huneke leitete die Sommersynode des Evangelischen Kirchenkreises Vlotho, die in Porta Westfalica Hausberge zusammenkam.RL/Porta Westfalica. Der Kirchenkreis Vlotho will seine Gemeinden in Zukunft verstärkt in der Begleitung alter Menschen unterstützen. Dies berichtete Superintendent Andreas Huneke auf der Sommersynode des Kirchenkreises Vlotho, die am vergangenen Freitag in Porta Westfalica Hausberge zusammenkam. Die Versammlung war am frühen Nachmittag mit einem Abendmahlsgottesdienst in der Hausberger Kirche eröffnet worden, der von der dort gerade eingeführten Pfarrerin Katharina Kenter-Töns geleitet wurde. Die Predigt hielt Pfarrer Wolfgang Edler aus Bad Oeynhausen.

Nachdem die Synodalen 2014 einen Arbeitskreis beauftragt hatten, den Aufgabenbereich der Alten(heim)seelsorge weiter zu entwickeln, sei der Kreissynodalvorstand, so Huneke in seinem Bericht, den Ergebnissen des Arbeitskreises mit Schaffung einer neuen Stelle gefolgt, die von der Finanzgemeinschaft aller Gemeinden des Kirchenkreises getragen werde. Ein umfangreiches Bewerbungsverfahren habe bereits stattgefunden und man habe sich für die Diakonin Ina Rohleder entschieden, die bisher in der Kirchengemeinde Eidinghausen-Dehme in Bad Oeynhausen tätigt war. Sie werde zum 1. Oktober die neue Stelle antreten. Huneke kündigte außerdem an, dass der Kirchenkreis Vlotho im kommenden Mai nach über 30 Jahren erstmals wieder durch eine landeskirchliche Expertenkommission unter Leitung der Präses Annette Kurschus visitiert werde. Die Gruppe wolle die kreiskirchliche Arbeit kennenlernen und Unterstützung geben.

Rund 70 Synodale und zahlreiche geladene Beauftragte mit beratender Stimme bilden die Synode des Kirchenkreises, die zweimal im Jahr zusammenkommt.

Im Mittelpunkt der Beratungen standen sodann Wahlen für die Gremien und Beauftragungen im Kirchenkreis. Alle vier Jahre, wenn die Wahlen für die Gemeindevorstände (Presbyterien) stattgefunden haben, wie dieses Jahr im Februar, müssen viele Positionen durch Wahl mit haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitenden neu besetzt werden.

Portas 1. stellvertretender Bürgermeister Karl Erich Schmeding begrüßte die Versammlung in Hausberge im Namen von Rat und Verwaltung der Stadt und wünschte Gottes Segen für die Beratungen.Im weiteren Verlauf der Synode nahmen die rund 70 Synodalen zahlreiche Berichte aus der aktuellen Arbeit in den 19 Kirchengemeinden und den zahlreichen kreiskirchlichen Aufgabenbereichen entgegen. Außerdem stimmten sie einem Gesetzentwurf der Landeskirche zu, dass gewählte Mitglieder von Presbyterien in Zukunft nicht mehr sofort mit Erreichen des 75. Lebensjahres aus dem Gremium ausscheiden müssen, sondern bis zum Ende der Legislaturperiode im Amt bleiben können. Einen weiteren Gesetzentwurf zur Änderung der Amtsbezeichnung der leitenden Theologin / des leitenden Theologen der Landeskirche von jetzt „die bzw. der Präses“ in Bischöfin bzw. Bischof lehnten die Synodalen mit großer Mehrheit ab.

Am Ende des Tages präsentierte Kindergartenfachberaterin Dorothee Holzmeier eine neue Broschüre, in der die pädagogische Arbeit in den 22 evangelischen Kindergärten des Kirchenkreises dargestellt wird.

Die nächste Kreissynode findet am 27. Oktober 2016 in Bad Oeynhausen Werste statt.

 

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