Berichte über die vielfältigen Arbeitschwerpunkte im Kirchenkreis

Die Kreissynode tagt am Freitag in Vlotho Valdorf.RL/Vlotho. Die Sommersynode des Evangelischen Kirchenkreises Vlotho findet dieses Jahr am Freitag, 30. Juni 2017 in Vlotho statt. Gastgeberin ist die Kirchengemeinde Valdorf. Die Synodalen kommen zunächst zum Gottesdienst in der Valdorfer Kirche an der Lemgoer Straße zusammen. Die Predigt hält Pfarrerin Renate Wefers aus Vlotho Uffeln. Die Tagung der rund 80 Delegierten wird im Anschluss im benachbarten Gemeindehaus fortgesetzt.

Im Mai dieses Jahres haben Fachleute der Landeskirche den Kirchenkreis Vlotho besucht und seine Arbeitsweise analysiert. Ergebnisse dieser Visitation wird Landeskirchenrat Dr. Vicco von Bülow aus Bielefeld der Synode am Freitag mitteilen. Superintendent Andreas Huneke berichtet dann über die aktuelle Arbeit des Kirchenkreises. Schwerpunkt des Berichts wird dieses Jahr die Situation von Flüchtlingen sein. Huneke hatte im März an einer Reise der westfälischen Kirchenleitung nach Italien teilgenommen und sich dort über Lösungsversuche der italienischen Kirchen und des Staates informiert. Über die Lage im Kirchenkreis Vlotho schreibt Huneke vorab: „Wir können froh und dankbar sein, dass sich in diesem Bereich so viele Menschen leidenschaftlich engagieren.“ Mit der Zeit entstünden sogar Freundschaften, die den Abschied bei Rückkehr, Abschiebung oder Umzug schwer machten, so der Superintendent weiter.

 

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Großer Kinderbibeltag am 24. Juni in Vlotho auf der Burg

Am 24. Juni lädt Martin Luther zum Kinderbibeltag auf der Vlothoer Burg ein (Foto: Renate Wefers).RW/Vlotho. Am Samstag (24. Juni 2017) sind Kinder von 4-11 Jahren herzlich zu einem Tag mit Martin Luther auf der Vlothoer Burg eingeladen. Das Team Team aus den Kindergottesdienstkreisen aller sieben Kirchengemeinden in Vlotho hat sich für den Tag eine Menge einfallen lassen.

Die Kinder nähern sich der Welt des Mittelalters und können mit Martin Luther spannende Entdeckungen machen. Treffpunkt ist um 10.00 Uhr auf dem Sommerfelder Platz. Von dort geht es los mit einer Wanderung vom Sommerfelder Platz über den Apothekerweg bergauf zur Burg. Bitte an einen kleinen Rucksack mit einem Getränk für unterwegs denken! Oben angekommen wartet Martin Luther mit weiteren Überraschungen, u.a. Kinderspielen aus Luthers Zeiten, Buchdruck und Schreibwerkstatt, Songs und Selfies auf die Kinder. Das Vorbereitungsteam für den Kinderbibeltag auf der BurgFür ein leckeres Mittagessen sorgt das Burgrestaurant. Kostenbeitrag für den Tag incl. warmes Mittagessen: 5,- €, Der gemeinsame Tag endet um 16.00 Uhr.

 

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Vier Innenstadtgemeinden mit gemeinsamem Programm zu Pfingsten

Auf den Weg gemacht: Bei der Nacht der offenen Kirchen pilgerten die Besucher von einer Kirche zur nächsten. scs/Bad Oeynhausen. Auf eine abendliche ökumenische Pilgerreise begaben sich am Pfingstsonntag die Besucher der „Nacht der offenen Kirchen“, die in diesem Jahr unter dem Motto „Neues Herz – neuer Geist – neuer Blick auf's Leben“ stand. Der Arbeitskreis christlicher Kirchen (ACK), bestehend aus der Altstadtgemeinde, der Wicherngemeinde, der Gemeinde St. Peter und Paul und der evangelisch-freikirchlichen Gemeinde, hatte ein abwechslungsreiches Programm gestaltet, das die Besucher in den vier Kirchen erwartete.

Zu Beginn hielt die biblische Figur der Lea, dargestellt von Rosemarie Siegert, in der Heilig-Geist-Kirche nachdenklich Rückschau auf ihr Leben. Sie erinnerte sich an wichtige Ereignisse, die ihr Leben einschneidend veränderten. Anschließend pilgerten die Besucher zur katholischen Kirche St. Peter und Paul. Dort waren Geschichten mit Begegnungen zwischen Menschen anhand des diesjährigen Hungetuches von Miserior Thema. In der Christuskirche berichtete Luis Enrique Medina Castillo über seinen beschwerlichen Weg von Peru über Spanien bis nach Deutschland. Er machte sich auf den langen Weg ins Unbekannte und fand einen neuen Blick auf seinen christlichen Glauben.

 

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Erinnerungsgottesdienst für Sternenkinder am 11. Juni auf dem Friedhof Schwarzer Weg

Friedrich Köstring (Beerdigungsinstitut Backs-Köstring), Pfarrerin Elisabeth Arning (Klinikseelsorge) und Angela Krink (Entbindungsstation, Krankenhaus BO) laden alle Eltern von Sternenkindern zum Erinnerungsgottesdienst in die Kapelle des Friedhofs "Schwarzer Weg" am 11. Juni um 15 Uhr ein. Pfarrerin Petra Ottensmeyer (nicht im Bild) hält den Gottesdienst.mw/Bad Oeynhausen. Oft bedeutet eine Schwangerschaft Freude, Hoffnung, Zukunft und Erwartung. Für einige Familien jedoch endet die Hoffnung urplötzlich durch eine Fehl- oder Stillgeburt in einem tiefen Tal der Trauer. Sie werden Eltern eines sogenannten „Sternenkindes“. Dieser Begriff hat sich allgemein durchgesetzt, um Kinder zu bezeichnen, die bei einer Fehlgeburt oder die vor, während oder direkt nach der Geburt sterben.

„Sternenkinder“ und die Trauer, die die Eltern oft plötzlich bewältigen müssen, sind erst in den letzten Jahren in das Sichtfeld der Gesellschaft gerückt. Barbara und Mario Martin, Eltern von drei „Sternenkindern“, erwirkten eine gesetzliche Änderung auf Bundesebene (das Personenstandsrechts-Änderungsgesetz) in 2013, die es jetzt ermöglicht, auch Sternenkinder mit einem Gewicht von weniger als 500 Gramm zu bestatten. Bereits vor drei Jahren wurde das „Sternenkinderfeld“ auf dem Friedhof Bad Oeynhausen-Altstadt (Schwarzer Weg) eingeweiht, um der Trauer um „Sternenkinder“ Ort, Raum und Gestalt zu geben. Die Seelsorgerin, Pfarrer Elisabeth Arning, federführend bei der Realisierung des Projekts, sagte über den bewusst gestalteten Bereich des Friedhofs: „Dort liegen viele Hoffnungen begraben“.

 

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Innenstadtgemeinden in Bad Oeynhausen laden Pfingstsonntag ein

Die vier Innenstadtgemeinden in Bad Oeynhausen laden Pfingstsonntagabend ab 19 Uhr wieder zu einer „ökumenischen Pilgerreise“ von Kirche zu Kirche ein.RL/Bad Oeynhausen. Schon viele Jahre begehen die in der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen (ACK) organisierten Innenstadtgemeinden Wichern, Altstadt, Freikirche und katholische Gemeinde den Abend des Pfingstsonntags mit einer gemeinsamen „Nacht der offenen Kirchen“. In diesem Jahr haben die einzelnen Gemeinden unter dem Motto „Neues Herz – Neuer Geist – Neuer Blick aufs Leben“ unterschiedliche Ideen zur Jahreslosung 2017 „Gott spricht: Ich schenke euch ein neues Herz und lege einen neuen Geist in euch.“ Aus dem Alten Testament entwickelt.

Der Abend beginnt um 19 Uhr in der Wicherngemeinde mit einem kleinen Theateranspiel: „Ist mir viel Gutes oder mehr Böses im Leben widerfahren?“. Anschließend geht es in die katholische Kirche St. Peter und Paul. Um 20 Uhr wird dort unter dem Thema „Ich bin – weil Du bist“ die meditative Betrachtung eines großen Bildes geboten. Um 21 Uhr gibt es in der freikirchlichen Christuskirche eine Predigt zweier Peruaner auf Spanisch und Deutsch und Gebete aus der Welt der Flüchtlinge. Der Umzug endet um 22 Uhr in der Auferstehungskirche am Kurpark mit einer Lesung und Musik unter dem Titel „Das pochende Gewissen – Gottes Sprache?“.

 

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Visitation des Evangelischen Kirchenkreises Vlotho ist abgeschlossen

Auf dem Empfang zum Abschluss zur Visitation: Angela Lück MdL, Präses Annette Kurschus und Superintendent Andreas Huneke.AD/Bad Oeynhausen. Der Evangelische Kirchenkreis Vlotho hat gute Voraussetzungen, notwendige Änderungen jetzt besonnen anzugehen. Zu diesem Ergebnis kam Präses Annette Kurschus nach der landeskirchlichen Visitation bei einem Empfang am Donnerstagabend (11.5.) auf Schloss Ovelgönne in Bad Oeynhausen.

„Man ahnt: Hier begegnen sie den Herausforderungen der Zukunft in einer ganz eigenen Gestimmtheit: wach, selbstbewusst, gelassen.“ Und das nicht etwa, weil da kein Problembewusstsein wäre. „Aber vielleicht doch, weil derzeit vieles noch ganz gut läuft. Vielleicht, weil manche Schmerzgrenze, die anderswo längst überschritten ist, hier noch bevorsteht.“ sagte die leitende Theologin der Evangelischen Kirche von Westfalen (EKvW).

 

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Visitation: Präses Annette Kurschus trifft Bürgermeister

Gespräch mit den Bürgermeistern der vier Städte im Kirchenkreis. | Foto: Andreas DuderstedtAD/Bad Oeynhausen. Kirche ist eine Klammer in der Gesellschaft, die von sozialer Spaltung bedroht ist. Dieser Aussage von Bernd Poggemöller, dem Bürgermeister von Löhne, stimmten auch seine Kollegen zu. Präses Annette Kurschus hat sich mit den Bürgermeistern der Region über kommunalpolitische Fragen, Wirtschaft, Soziales und Kultur ausgetauscht. Dabei wurde deutlich, wie gut der „kurze Draht“ zwischen Kirche und Kommunalpolitik im Kirchenkreis Vlotho funktioniert. Die leitende Theologin der Evangelischen Kirche von Westfalen (EKvW) traf sich am Dienstag (9.5.) im Kreiskirchenamt im Rahmen der landeskirchlichen Visitation mit den Stadtoberhäuptern.

Der enge Kontakt bewähre sich in vielerlei Fragen, etwa bei Kindergärten oder bei der Hilfe für Flüchtlinge, aber auch in kleinen Dingen wie Geburtstagsbesuchen durch Pfarrer und Bürgermeister, sagte Achim Wilmsmeier (Bad Oeynhausen). Sein Kollege Bernd Hedtmann aus Porta Westfalica zollte den Pfarrern in seiner Stadt größten Respekt: „Sie sind immer und zu jedem Thema ansprechbar.“ Besonders wertvoll sei das bei der Notfallseelsorge, aber auch in der Kooperation zwischen städtischem Jugendamt und Kirche.

 

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Visitation: Kurze Wege lassen sich umweltfreundlich bewältigen

Auch Präses Annette Kurschus (links) kam mit dem Kirchenrad. | Foto: Andreas DuderstedtAD/Bad Oeynhausen. Kurze Wege sind ein Kennzeichen des Evangelischen Kirchenkreises Vlotho. Da liegt es nahe, für viele Strecken nicht das Auto zu nehmen, sondern das Fahrrad.

Das gilt auch für die landeskirchliche Visitation. Die Mitglieder des Visitationsteams sind umweltfreundlich unterwegs: Sie benutzen oft das „Kirchenrad“, ein Pedelec, das von der Klimaschutzagentur der Evangelischen Kirche von Westfalen (EKvW) entwickelt wurde. Andere haben ihr eigenes Fahrrad dabei und bewegen sich ausschließlich mit Muskelkraft vorwärts. Mit E-Bike kamen am Dienstag (9.5.) zum Kreiskirchenamt: Präses Annette Kurschus, ihr persönlicher Referent Dr. Jan-Dirk Döhling, Kirchenrat Dr. Vicco von Bülow und Christa Kronshage, Mitglied der Kirchenleitung.

 

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