Religionspädagogische Fortbildung mit Zertifikat im Kirchenkreis

Sie machen eine interessante Fortbildung:  v.l.n.r. Ulrike Lipke, Christine Höke, Marina Keller, Brigitte Welge, Daniela Meyer, Annika Terno, Petra Friedemann, Marlies Folle, Marina Sukau, Britta Weber, Cornelia Höke, Birgit Eikermann, Dorothee Holzmeier, Christine Weitkamp, Claudia Schlüter, Franziska Lichtenberg.DH/Bad Oeynhausen. Erstmalig wird im Ev. Kirchenkreis Vlotho ein eigens konzipiertes Fortbildungsseminar für Erzieher und Erzieherinnen in Kindertageseinrichtungen angeboten. Pfarrerin Christine Höke (Sydonalbeauftragte für die Kindergärten im Ev. Kirchenkreis Vlotho), Schulpfarrerin Ulrike Lipke und Kindergartenfachberaterin Dorothee Holzmeier hatten die Idee dazu und entwarfen das Konzept. Von Januar bis Juni 2018 werden 13 Fachkräfte aus Löhne, Porta Westfalica, Vlotho und Bad Oeynhausen fortgebildet.

Das Seminar ist thematisch in drei Blöcke auf geteilt: Schöpfung, Bearbeitung der zwei verschiedenen Schöpfungsgeschichten Gottesbilder (AT und NT), Bearbeitung der Unterschiede der verschiedenen Glaubensrichtungen, Bilder, Symbole, Gleichnisse Tod & Auferweckung, Sinn und die Bedeutung des Feiertages „Karfreitag“, Umgang und Auslegung „Sühne, Schuld, Opfer“

 

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Kirchenkreis bietet  im März eine Einübung in das Herzensgebet

Ein Team im Kirchenkreis Vlotho bietet im März 2017 eine Einübung in das Herzensgebet

RL/Bad Oeynhausen. „Das christliche Leben ist nicht ein Frommsein, sondern ein Frommwerden, ... nicht Ruhe, sondern eine Übung. Wir sind’s noch nicht, wir werden‘s aber. Es ist ... ein Weg.“ So schreibt Martin Luther über die Praxis seines Glaubens und Betens. Für ihn gehört es zum Glauben dazu, sich möglichst täglich darin zu üben. Denn er wusste: Der Glaube braucht eine tragfähige äußere Gestalt, sonst ist er irgendwann verschwunden.

Aus dem frühen Christentum stammt das sogenannte „Herzensgebet“: ein inneres Gebet, ein schweigendes und hörendes Verweilen in der Gegenwart Gottes – ohne Worte, ohne etwas Besonderes zu wollen, aber unter Gottes liebendem Blick. Vier Pfarrerinnen und Pfarrer im Kirchenkreis Vlotho aus dem »Netzwerk Geistliche Begleitung« laden dazu ein, den geistlichen Weg auszuprobieren: sich für vier Wochen aufzumachen und das Herzensgebet für sich zu entdecken. Als Ort für die gemeinsamen Abende steht der Andachtsraum im Herz- und Diabeteszentrum in Bad Oeynhausen zur Verfügung.

 

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Neuer kirchenmusikalischer C-Kurs startet im April

Die Kreiskantoren Thomas Wirtz (Minden) von links, Harald Sieger (Vlotho), Heinz-Hermann Grube (Lübbecke), Liga Auguste und Johanna Wimmer (Herford) (nicht im Bild) freuen sich bereits darauf, zahlreiche Bewerbung für die  gemeinsame kirchenmusikalische C-Ausbildung zu bekommen.MW/Bad Oeynhausen. Sie spielen bereits Klavier, Orgel oder ein anderes Instrument? Sie wollten sich schon immer schon mal als Chorleiter ausbilden lassen? Sie interessieren sich dafür, die Kirchenmusik in Ihrer Gemeinde zu stärken und mitzugestalten? Sie sind mindestens 14 Jahre alt und sind Mitglied in einer Kirche der ACK (Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland)?

In dem Fall bietet der kirchenmusikalische C-Kurs der Evangelischen Kirche von Westfalen eine bewährte Möglichkeit für Sie, sich in eine oder mehrere musikalische Richtungen weiterbilden zu lassen. Bereits seit vielen Jahren bieten die Kirchenkreise Herford, Lübbecke, Minden und Vlotho die sogenannte „Kirchenmusikalische C-Ausbildung“ erfolgreich gemeinsam an. Im April ein neuer Kurs. Er beinhaltet ein breites Spektrum an Orgelunterricht, Chorleitung, Gesangsunterricht und Theorieunterricht in, unter anderem auch Liturgik und Musikgeschichte.

 

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Vorbereitung des „Weltgebetstags der Frauen“ am 2. März

Setzen sich ein: Sigrid Handt (v.l.), Claudia Montanus, Elke Held, Bettina Willimczik, Margret Schlemme, Christel Siegemund und Ursel Hottel bereiten den Weltgebetstag der Frauen im Kirchenkreis Vlotho vor.scs/Porta Westfalica. Surinam, das kleinste Land Südamerikas, steht in diesem Jahr im Fokus des Weltgebetstages der Frauen. Ethnische Vielfalt ist ein Markenzeichen der ehemaligen niederländischen Kolonie. Die dort lebenden Menschen haben afrikanische, indische, indigene, javanische, europäische und chinesische Wurzeln. „Die Menschen respektieren ihre verschiedenen Religionen gegenseitig“, so Referentin Claudia Montanus, Koordinatorin der Weltgebetstagsarbeit in Westfalen.

Am 2. März wird der „Weltgebetstag der Frauen aller Konfessionen“ auch im Kirchenkreis Vlotho in vielen Gemeinden gefeiert. Beim Vorbereitungstreffen im Gemeindehaus Veltheim erfuhren die Teilnehmerinnen viel Wissenswertes über Land, Leute und Kultur des diesjährigen Partnerlandes. „Damit die Teilnehmerinnen wissen, wofür sie beten und sammeln“, sagte Claudia Montanus.Faszinierende Regenwälder bedecken den Großteil des Landes, in dem rund 550.000 Menschen leben. Doch durch Raubbau an der Natur entstanden schwerwiegende Umweltprobleme wie die hohe Quecksilberbelastung der Flüsse. Die wirtschaftliche und politische Lage des kleinen Landes ist instabil.

 

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Der Evangelische Kirchenkreis Vlotho stellt sich vor

 

 

Pfarrerin Eva Guleiof vom Wittekindshofer Dienst entpflichtet

Der stellvertretende Superintendent des Kirchenkreises Vlotho, Pfarrer Lars Kunkel (1.v.l.), hat Pfarrerin Eva Guleiof feierlich vom pastoralen Dienst im Wittekindshof entpflichtet. Ihr Ehemann Böries Guleiof hat im Gottesdienst und beim anschließenden Empfang durch Vorstandssprecher Pfarrer Professor Dr. Dierk Starnitzke (1.v.r.) viel Lob und Dank erhalten, dass er seiner Ehefrau den Rücken für den Pfarrdienst freigehalten hat. | Foto: Anke Marholdt.AM/Bad Oeynhausen. „Eva Guleiof ist eine Pfarrerin, die mit unglaublicher Energie, großer Leidenschaft und dem Herzen stets am rechten Fleck ihren Dienst versehen hat. Sie hat es gar nicht nötig, sich in den Mittelpunkt zu stellen und das auch gar nicht so gern hat. Aber heute soll, muss und darf das so sein“, erklärte Pfarrer Lars Kunkel im Festgottesdienst zur Verabschiedung von Pfarrerin Eva Guleiof in den Ruhestand.

Als stellvertretender Superintendent des Kirchenkreises Vlotho hat er die Seelsorgerin offiziell aus ihrem Dienstauftrag in der Diakonischen Stiftung Wittekindshof entpflichtet und dabei betont, dass ihre Ordinationsrechte zur öffentlichen Wortverkündigung und zur Darreichung der Sakramente auf Lebenszeit gelten. Kunkel erinnerte an ihre 40-jährige Dienstzeit zunächst in fünf Landgemeinden in der DDR, in Niedersachen, Gelsenkirchen und in den letzten 19 Jahren im pastoralen Dienst des Wittekindshofes in Bad Oeynhausen. Als Ausdruck ihrer Haltung zu den Menschen und ihrer Glaubenstiefe zitierte Kunkel Eva Guleiof, die ihm berichtet hatte: „Wir haben immer gerne auf dem Wittekindshof gewohnt, wir wollten bei den Menschen sein und die Luft atmen, die auch sie atmen.“

 

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Neuwahl des Presbyteriums soll vorbereitet werden

Die Kirchengemeinde Rehme wird vorübergehend durch einen Bevollmächtigtenausschuss geleitet.RL/Bad Oeynhausen. Das Presbyterium der Kirchengemeinde Rehme war bereits seit 2016 nur noch mit der Hälfte seiner gewählten Mitglieder tätig. Durch zwei weitere Rücktritte in den letzten Wochen ist das Leitungsgremium der Gemeinde handlungsunfähig geworden. Aus diesem Grund wurde der Kirchenkreis Vlotho um Hilfe gebeten.

Der Kreissynodalvorstand des Kirchenkreises Vlotho hat nun in seiner gestrigen Sitzung die Beschlussunfähigkeit des Rehmer Presbyteriums formal festgestellt und beschlossen, einen Bevollmächtigtenausschuss zu bilden. Der Ausschuss hat die Aufgabe, eine ordentliche Presbyteriumswahl vorzubereiten sowie bis zur Neuwahl die Aufgaben der Gemeindeleitung wahrzunehmen. Der Ausschuss soll aus Gemeindegliedern beider Bezirke sowie weiteren Sachkundigen aus dem Kirchenkreis gebildet werden. Auch der Rehmer Gemeindepfarrer Ernst Pallmann wird in dem Ausschuss mitwirken.

 

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„2Flügel“ berührten die Herzen beim Benefizabend der TelefonSeelsorge

Gefühlvoll: Ben Seipel und Christina Brudereck von „2Flügel“ unterhielten mit Musik und Sprache.SCS/Bad Oeynhausen. „Pessimisten laufen im Regen, Optimisten duschen unter Wolken. Wer Gottvertrauen hat, betet im Regen, hat aber einen Schirm dabei. Wie passend, dass auch die Telefonseelsorge einen roten Schirm im Logo hat“, begrüßte Christina Brudereck von „2Flügel“ das Publikum in der voll besetzten Auferstehungskirche am Kurpark. Mit ihrem aktuellen Programm „Kopfkino“ waren sie und Ben Seipel zur Benefizveranstaltung der Telefonseelsorge Ostwestfalen gekommen.

„Heute geht es um Filme, Heimat, Deutschland, den Pott und noch vieles mehr. Und ein klein wenig auch um die Reformation“, sagte Christina Brudereck. Mit virtuoser Klaviermusik, Gesang, Geschichten, Szenen und Gedichten erfreuten und berührten „2Flügel“ die Zuhörer. Vom Kuss im strömenden Regen, von den Unterschieden zwischen Lieblingsfilmen von Frauen und Männern und vielen anderen Begebenheiten sprach die Theologin und Schriftstellerin Christina Brudereck. Man merkte ihr an, dass sie leidenschaftlich gern Geschichten erzählt. Ebenso leidenschaftlich spielte Pianist Ben Seipel auf dem Flügel.

 

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