Bis 2015 Pfarrer am Immanuel-Kant-Gymnasium in Bad Oeynhausen

Hans-Werner Büscher † (Mitte) bei seiner Verabschiedung 2015  mit Superintendent Andreas Huneke (links) und Dr. Tom van de Loo, stellvertretender Schulleiter des Immanuel-Kant-Gymnasiums (rechts).RL/Bad Oeynhausen. Superintendent Anndreas Huneke schreibt zum Tod von Pfarrer Büscher: "Im Juni 2015 haben wir ihn aus der 2. Kreiskirchlichen Pfarrstelle „Religionsunterricht am Immanuel-Kant-Gymnasium in Bad Oeynhausen“ in den vorzeitigen Ruhestand verabschiedet.

Hans-Werner Büscher hatte diese Pfarrstelle seit Mai 1992 in Nachfolge von Dr. Windhorst inne. Ihm lag die methodisch-mediale Erschließung von theologischen Themen und Texten sehr am Herzen. Viele Schülergenerationen haben seinen Unterricht geschätzt und von dem bei ihm Gelernten profitiert. Auch die Verbindung von Schule und Kirche lag ihm am Herzen und er gestaltete diese Verbindung insbesondere durch die Organisation regelmäßiger Fahrten mit Schülergruppen nach Taizé. Dort fand er auch seine spirituelle Heimat.

 

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Besuchsdienst für Menschen mit wenigen Kontakten
Acht fröhliche Zeitgefährtinnen haben ihre Schulung beendet und freuen sich darauf, Menschen zu besuchen.ir/Bad Oeynhausen. Vor allem wenn der Weg aus der Wohnung immer schwieriger wird, weil „der Körper nicht mehr so will“ und der Bekanntenkreis nur noch sehr klein ist, gibt es wenig Möglichkeiten mit Menschen Kontakt zu halten. Das Leben findet „Draußen“ statt – und ich bin hier. Zeitgefährten werden schnell durch regelmäßige Besuche zur vertrauten Person. Sie stehen einfühlend zur Seite, unterstützen mögliche Aktivitäten und sind Brückenbauer in die Kirchengemeinde.

Es tut gut zu wissen, einmal in der Woche kommt mich auf jeden Fall jemand besuchen. Dem Zeitgefährten kann ich alles, was ich möchte, erzählen. Und von ihr/ihm erfahre ich, was in Stadt und Gemeinde so los ist. So fühle ich mich weiter zugehörig und nicht so allein. Wie schön, dass es auch so bleibt, wenn es mir gar nicht mehr gut geht. In den vergangenen Wochen haben sich weitere Zeitgefährtinnen in einer fünfteiligen Schulung für diese Aufgabe vorbereiten lassen und freuen sich nun auf ihre neuen Begegnungen.

 

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Elke von Otte in den Ruhestand verabschiedet
Abschied nach 20 Jahren Zusammenarbeit v.l. Verwaltungsleiter Friedrich-Wilhelm Nagel, Elke von Otte und Superintendent Andreas Huneke. | Foto: Rainer Labie.RL/Bad Oeynhausen. 20 Jahre war Elke von Otte die Sekretärin des Verwaltungsleiters Friedrich-Wilhelm Nagel im Evangelischen Kreiskirchenamt in Bad Oeynhausen. Vor einiger Zeit wurde sie in einer kleinen Feierstunde im Kreise der Kolleginnen und Kollegen im Evangelischen Kirchenkreis Vlotho verabschiedet.

Friedrich-Wilhelm Nagel dankte ihr für die langen Jahre: „Sie haben mir das Verwalten leichtgemacht“, sagte er. Beharrlich und unaufgeregt habe sie die oft kniffligsten Probleme angepackt und mit ihrem Organisationstalent gemeistert. Auch ihre Technikbegeisterung habe ihm oft geholfen. Die Kolleginnen und Kollegen verabschiedeten Elke von Otte mit vielen kleinen humorvollen Sketchen, in denen sie treffend so manches Erlebnis der vergangenen Jahre Revue passieren ließen. „So bin ich und so bleib ich auch“, sagte Elke von Otte sichtlich gerührt über die liebevollen Schilderungen des Kollegenkreises.

 

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Presbyterien der Gemeinden Bonneberg und Exter beschließen Fusion

Die Autobahnkirche in ExterDie Jubilate-Kirche auf dem BonnebergRL/Vlotho. Die evangelischen Gemeinden Bonneberg und Exter werden sich im kommenden Jahr zu einer Gemeinde zusammenschließen. Alle Mitglieder der beiden Presbyterien haben diesem Schritt zugestimmt.

Der Zusammenschluss soll am 1. September 2019 mit einem Gottesdienst vollzogen werden. „Wir gehen aufeinander zu. Zu Fuß, mit dem Fahrrad oder auch mit dem Auto“, sagt der Exteraner Pfarrer Ralf Steiner, der zukünftig die neue Gemeinde mit dann rund 2.700 Mitgliedern leiten wird. Der Gottesdienst an dem 1. September wird an der Windmühle in Exter und damit unterwegs zwischen den etwa fünf Kilometer auseinander liegenden beiden Kirchen gefeiert.

 

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Literaturkreis aus Lübbecke trug eigene Werke vor

Dank für langjährige Mitgliedschaft bei der Adventsfeier der evangelischen Besuchsdienste in den Kliniken: v.l. Pfarrein Antje Eltzner-Silaschi, Pfarrerin Antje Freitag, Irmtraud Drechsel, Ingrid Backs, Pfarrer Uwe Rosner, Sabine Wulf, Elfi Nöring, Inge Ijewski, Ursula Fasse, Gabriele Gieseke, Karin Pourie, Pfarrerin Elisabeth Arning und Pfarrerin Gesina Prothmann.RL/Bad Oeynhausen. Die ehrenamtlichen Besuchsdienste für die Patienten in den Kliniken Bad Oeynhausens (früher „Grüne Damen“ genannt) kamen im evangelischen Gemeindehaus auf der Lohe zu einer gemütlichen Feierstunde zusammen. Die zahlreichen Frauen und Männer werden in ihrer Arbeit begleitet von den Pfarrerinnen und Pfarrern der Klinikseelsorge und dem Bereich Kurseelsorge. Diese hatten die Feierstunde gut vorbereitet.

Besonderer Höhepunkt des Nachmittags waren Lesungen des „Literaturkreises der heimischen Autoren“ aus Lübbecke. Karin Pourie, Christa Schloßmacher und Volker Maschmeier lasen Kurzgeschichten und Gedichte, die sie selber verfasst haben. Neben der stimungsvollen Atmosphäre hatte diese Lesung auch den guten Nebeneffekt, dass der Literaturkreis das vereinbarte Honorar dem Kinderhospiz Löwenherz in Syke bei Bremen spendet.

 

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Pfarrer Teofil Nemetschek in Vlotho in den Ruhestand verabschiedet

Abschied mit einem Gottesdienst in Vlotho: v.l. Superintendent Andreas Huneke, Pfarrer Teofil Nemetschek und Pfarrer Jörg Uwe Pehle.RL/Vlotho. Seit 1985 war Teo, wie ihn die meisten fast liebevoll nannten, im Evangelischen Kirchenkreis Vlotho. Nun wurde er in einem Gottesdienst in der Kirche St. Stephan in Vlotho verabschiedet. Vlotho war die letzten Jahre auch sein Hauptwirkungsbereich als Pfarrer in der dortigen Sekundar- und ehemaligen Realschule.

Vorher war er 20 Jahre Gemeindepfarrer in Löhne Gohfeld im Bezirk Haupensiek. Den Wechsel aus der Gemeinde in den Schuldienst nannte Nemetschek eine der große Herausforderungen seines Lebens, die er aber offenbar gut meistern konnte. An der Vlothoer Schule galt er schon bald und bis zum Schluss als einer der beliebtesten Lehrer, der in seiner direkten und herzlichen Art jungen Menschen im Religionsunterricht so manche knifflige ethische Frage lebensnah beantworten konnte. Neben dem Schuldienst war Nemetschek in den letzten Jahren im Kirchenkreis auch der Verbindungsmann zum Diakonischen Werk.

 

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Angebot für Ehrenamtliche im Besuchsdienst der Klinikseelsorge

Das Team der Klinik- und Kurseelsorge in Bad Oeynhausen: v.l. Elisabeth Arning, Gesina Prothmann, Uwe Rosner, Antje Freitag, Christine Höke und Antje Eltzner-Silaschi. | Foto: HDZGP/Bad Oeynhausen. Sie haben Zeit, können gut zuhören, haben Lust auf Gemeinschaft in einem Team und möchten sich gerne weiterentwickeln und wichtigen Fragen des Lebens stellen? Dann sind Sie im Team des „Besuchsdienstes der Evangelischen Klinikseelsorge im Kirchenkreis Vlotho“ genau richtig! Wir bieten Ihnen 5 Abende an, jeweils von 17 – 20 Uhr im Herz- und Diabeteszentrum NRW.

An diesen Abenden werden wir uns z.B. mit den Regeln der Gesprächsführung beschäftigen, einen Einblick in typische Krankheitsbilder gewinnen, miteinander überlegen, was uns selbst in schwierigen Zeiten tröstet und Hoffnung schenkt und wie wir Menschen, die unter Krankheit leiden, beistehen können, wo unsere Grenzen sind und was die Basics in der Hygiene im Krankenhaus sind. Natürlich bekommen Sie auch einen Einblick in die Arbeit des Besuchsdienstes in den verschiedenen Kliniken (HDZ NRW, MKK Krankenhaus Bad Oeynhausen, MKK Auguste-Viktoria-Klinik, Klinik Porta Westfalica, Klinik am Rosengarten, Johanniter Ordenshäuser).

 

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Kreissynode tagte in Bad Oeynhausen

Superintendent Andreas Huneke betonte die Dringlichkeit der Reformen.RL/Bad Oeynhausen. Die Kirchengemeinden im Bereich des Evangelischen Kirchenkreises Vlotho müssen in Zukunft viel stärker auf Zusammenarbeit setzen als bisher. Dies machten Vertreter des Kirchenkreises auf der Herbstsynode deutlich, die in Bad Oeynhausen Eidinghausen am Donnerstag tagte. Über die Wege zu mehr gemeinsamem Handel wurde eifrig gestritten.

Im Sommer hatte die Vollversammlung der Evangelischen Kirche in Bad Oeynhausen, Löhne, Porta Westfalica und Vlotho den Vorstand beauftragt, einen Erneuerungsprozess der kirchlichen Arbeit in der Region einzuleiten. Synodalassessor Pfarrer Lars Kunkel erläuterte nun die vom Vorstand angedachten Arbeitsaufgaben, welche in den Gemeinden und Dienstbereichen erledigt werden müssten. Es gehe vor allem um eine neue, Gemeindegrenzen überwindende, gemeinsame Sichtweise aller. „Daran führt kein Weg vorbei,“ betonte auch Superintendent Andreas Huneke, der die Synode leitete. „In zehn Jahren ist ein Großteil der jetzt hier tätigen Pfarrerinnen und Pfarrer im Ruhestand und viele Stellen werden nicht mehr besetzt werden können,“ erinnerte er an die Gründe der notwendigen Reformen. Wegfallende Pfarrstellen und zu viele Gebäude machten ein Umdenken vor Ort immer dringlicher.

 

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