Die ersten „Zeitgefährtinnen“ sind ausgebildet

Die ersten „Zeitgefährtinnen“ sind nun in ihren Gemeinden unterwegs: v.l. Sabine Backs (Kirchengemeinde Eidinghausen Dehme in Bad Oeynhausen), Roswitha Obermann (Kirchengemeinde Wehrendorf in Vlotho) und Ingetraut Paechnatz (Kirchengemeinde Eisbergen in Porta Westfalica).IR/Bad Oeynhausen. Jetzt sind die ersten „Zeitgefährtinnen“ in ihren Kirchengemeinden unterwegs, um Menschen zu besuchen und ihnen Zeit zu schenken.

Vor allem wenn der Weg aus der Wohnung immer schwieriger wird, weil „der Körper nicht mehr so will“ und der Bekanntenkreis nur noch sehr klein ist, gibt es wenig Möglichkeiten mit Menschen Kontakt zu halten. Das Leben findet „draußen“ statt – und ich bin hier. Zeitgefährten werden schnell durch regelmäßige Besuche zur vertrauten Person. Sie stehen einfühlend zur Seite, unterstützen mögliche Aktivitäten und sind Brückenbauer in die Kirchengemeinde. Kirchengemeinden entsenden ihre Zeitgefährtinnen und Zeitgefährten, damit Teilhabe für alle, die es wünschen, bis zuletzt möglich bleibt.

 

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Philippinen-Tag bot Einblicke in ein spannendes Land

Leo Quezon (links) führte die Teilnehmerinnen des Musikworkshops in die traditionelle Musik und die Instrumente der Philippinen ein.MW/Bad Oeynhausen. Mit einem kraftvoll herzlichen „Sama-Sama tayo“ begrüßte Priscilla Quezon die fast 50 Gäste beim Philippinen-Tag im Dietrich-Bonhoeffer-Haus in Bad Oerynhausen. Quezon, die selbst aus den Philippinen kommt, sorgte damit für einen gelungenen Einstieg ins Lebensgefühl des Landes. Der Spruch in der Landesprache Tagalog bildete das Motto für die ganztägige Veranstaltung:„Gemeinsam unterwegs sein“. Die Teilnehmer erwiderten den Spruch und begaben sich gerne auf die Reise durch das schöne, schwierige Land.

Vormittags referierte Lilli Breininger, Geschäftsführerin vom Philippinenbüro e.V. (Köln), sowohl über die angespannte politische Lage unter Präsident Rodrigo Dutarte als auch über die negativen wirtschaftlichen und sozialen Entwicklungen. Sie erwähnte aber auch positive Entwicklungen im Land wie das vielfältige Zivilengagement, das in den Philippinen weit verbreitet ist. In der anschließenden Diskussionsrunde interessierte sich das Publikum stark für die kirchliche Landschaft, ihre Geschichte und ihre ökumenische Zusammenarbeit in den Philippinen.

 

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Ein Sofa für die Telefonseelsorge Ostwestfalen

Das gute neue Stück für die Pausen zwischen den Gesprächen. Sie haben dafür gesorgt v.l. Klaus Korfsmeier, Vorsitzender der Stiftung Meilenstein, Stephan Oberwörder von der Volksbank Bad Oeynhausen-Herford, Pfarrerin Petra Henning und Jens Martin, Geschäftsführer der Firma „Wolkenweich“ in Lübbecke.RL/Bad Oeynhausen. Im Schnitt sind es 42 Anrufe, die täglich von den rund 70 ehrenamtlich Mitarbeitenden der Telefonseelsorge Ostwestfalen in Tag- und Nachtschichten geführt werden. Im letzten Jahr waren es insgesamt 15.617 Anrufe. Besonders die Nachtstunden sind für die Ehrenamtlichen anstrengend.

Zwischen den Anrufen müssen auch mal kleine Pausen sein, in denen sich die Mitarbeitenden ausruhen, vor allem, wenn es ein schwieriges Gespräch war. Damit dafür ein bequemes Sofa zur Verfügung steht, hat sich der Förderverein TelefonSeelsorge Ostwestfalen das Anliegen eines Neukaufs zu eigen gemacht und regionale Finanziers gesucht und gefunden: die Firma Wolkenweich aus Lübbecke, die Volksbank Bad Oeynhausen-Herford und die evangelische Stiftung „Meilenstein“ des Kirchenkreises Herford haben die Anschaffung des Möbelstücks möglich gemacht. Die drei Vertreter, die schon mal Probe saßen, waren sich einig darin: sich gemeinsam für dieses Projekt stark zu machen ist eine gute Sache!

 

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Freizeit mit abwechslungsreichem Programm

Vordere Reihe: Hilda Stuckert, Ingrid Jöst, Dieter Jöst, Marie Dünne, Karl Hermann Hottel, Ursel Hottel, Ingeburg Siekermann, Renate Ould, Hintere Reihe: Klaus Althof, Christiane Althof, Inge Hottel, Annegret Neumann, Irmtraut Busse, Margit Giedinghagen, Wolfram Giedinghagen (Leitung).WG/Willingen. Eine Gruppe aus Vlotho und Bad Oeynhausen verbrachte abwechslungsreiche Tage in Willingen (Upland), im hessischen Sauerland.

Der leichte Regen hielt die Gruppe nicht davon ab, die Mühlenkopfschanze zu besichtigen. Einige begannen danach eine längere Wanderung über die Biathlon-Anlage und weiter zur Hütte Graf Stolberg (701m) in der Nähe der Diemelquelle. Von dort genossen sie den herrlichen Ausblick auf das Sauerland. Andere machten eine Bummel durch den Ferienort. Am Abend verfolgte man im Fernsehen den Großen Zapfenstreich zu Ehren des scheidenden Bundespräsidenten Joachim Gauck. Der geplante Wandertag fiel dann leider wegen Regen ins Wasser und so wurden andere Ziele angesteuert, das Curioseum mit der Ausstellung von vielen alten Gebrauchsgegenständen und Oldtimer Traktoren und Autos, das Upländer Milch-Muhseum und die Glasbläserei. Auch ein Cafebesuch durfte am Regentag nicht fehlen.

 

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Besuchsdiensttag findet in der Altstadtgemeinde statt

Der nächste Besuchsdiensttag findet am 24. März in der Altstadtgemeinde Bad Oeynhausen statt. Dieses Foto stammt von einem früheren Treffen in Dehme.RL/Bad Oeynhausen. Nach einem Jahr Pause lädt die Synodalbeauftragte für die Besuchsdienste im Kirchenkreis, Diakonin Ina Rohleder, wieder alle Mitarbeitende in den Besuchsdiensten der Kirchengemeinden zu einem Treffen ein. Dieses Mal wird das Treffen in Bad Oeynhausen in der Altstadtgemeinde sein, und zwar am Freitag, 24.März 2017, von 16.30 bis 19.30 Uhr im Dietrich-Bonhoeffer-Haus, Kaiserstraße 26.

Ina Rohleder schreibt in ihrer Einladung: „Meine Geschichte – deine Geschichte“ ist das Thema, das uns dieses Mal beschäftigen wird und über das wir uns austauschen wollen. Wir leben mit Geschichten, wir erleben Geschichten. Was haben Geschichten mit dem Besuchsdienst zu tun? Wenn wir an diesem Abend nach der Andacht auseinander gehen, können wir hoffentlich alle diese Frage beantworten. Das herauszufinden wäre doch wirklich ein guter Grund sich zum Besuchsdiensttag auf den Weg zu machen.

 

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Frauen feiern den Weltgebetstag in der St. Peter und Paul Kirche

Elsie Joy de la Cruz hielt die Predigt beim ökumenischen Weltgebetstag-Gottesdienst in Bad Oeynhausen. MW/Bad Oeynhausen. Frauen der Kirchengemeinden in der Bad Oeynhausener Innenstadt waren an der Vorbereitung und Durchführung des gemeinsamen, ökumenischen Gottesdiensts zum diesjährigen Weltgebetstag beteiligt. Im Fokus standen Frauen aus den Philippinen, die auch die Berichte, Lesungen und Lieder für die Liturgie unter dem Motto „Was ist denn fair?“ zusammengestellt hatten. Alle wurden mit dem Spruch „Mabuhay!“ begrüßt. In der Nationalsprache Tagalog hat es mehere Bedeutungen: „Willkommen“, „Zum Wohl“ „Hab ein langes Leben“ oder „Hurra“.

Zuerst hörten die Besucher die traurige Geschichte von Merlyn, einem jungen Mädchen vom Land, die als Haushaltshilfe in die Hauptstadt vermittelt wurde. Sie wurde von ihren Arbeitgeber schlecht behandelt und zu Unrecht verurteilt. Zudem wurden den Besuchern die Lebenswege einer Agrararbeiterin und einer Witwe, die vom Taifun „Yolanda“ schwer getroffen wurden, vor Augen geführt.

 

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Kleines Jubiläum im Kreiskirchenamt

Dank für 25 Jahre im Kreiskirchenamt: v.l. Verwaltungsleiter Friedrich-Wilhelm Nagel, seine Sekretärin, die Jubilarin Elke von Otte, und Superintendent Andreas Huneke.RL/Bad Oeynhausen. In einer kleinen Feierstunde im Kreis der Mitarbeitenden dankte Superintendent Andreas Huneke Elke von Otte für ihre langjährige Mitarbeit in der Verwaltung des Evangelischen Kirchenkreises Vlotho.

Elke von Otte war viele Jahre Sekretärin bei der Neuen Westfälischen in Minden, als die Zeitung dort noch eine Redaktion hatte. Aber dann wurde von der evangelischen Kirche in Ostwestfalen eine Rundfunkagentur gegründet, um den Lokalfunk mit kirchlichen Sendungen zu unterstützen. So kam die Jubilarin in ein kirchliches Arbeitsfeld. Als die Arbeit der Agentur eingestellt wurde, konnte sie nahtlos in das Kreiskirchenamt in Bad Oeynhausen wechseln. Am 1. März 1992 begann die gebürtige Quakenbrückerin ihren Dienst im Evangelischen Kirchenkreises Vlotho und wurde schon sehr bald die Sekretärin des Verwaltungsleiters Friedrich-Wilhelm Nagel. In dieser Stelle ist die Mutter zweier erwachsener Kinder bis heute und wird dort, so wünschte es sich und ihr Superintendent Andreas Huneke, „auch noch einige Jahre weiterhin fröhlich im Dienst bleiben.“

 

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Vortrag über Mimik beim Empfang für Presbyterinnen

Ließen Gesichter sprechen: Claudia Montanus (v.l.), Anja Helen Bierski, Anke Schröder-Geschwinder und Waltraud Schindler beim Empfang im Bonhoeffer-Haus.scs/Bad Oeynhausen. „Unser Gesicht ist unsere Visitenkarte, es lebt und spricht“, so Referentin Claudia Montanus. Beim Neujahrsempfang für Presbyterinnen im Kirchenkreis Vlotho sprach sie im Dietrich-Bonhoeffer-Haus über die Wirkung von Mimik und Gestik. „Körper, Sprache und Inhalt des Gesagten sind ein gutes Team“, sagte die Bildungsreferentin der evangelischen Frauenhilfe.

„Wir drücken unsere Gefühle nicht nur mit dem Körper aus, sondern auch die umgekehrte Reihenfolge gilt. Wenn wir eine aufrechte, selbstbewusste Haltung einnehmen, wird der Körper zum Wegweiser für Geist und Stimmung.“ Nicht nur in der Theorie, auch in praktischen Übungen entdeckten die 45 Teilnehmerinnen die positive Wirkung der Körpersprache. „Gehen Sie mal bewusst aufrecht, wenn Sie voller Sorgen und Traurigkeit sind“, machte sie Mut zum Ausprobieren. „Sie werden sehen, die Traurigkeit hat jetzt nicht mehr viele Möglichkeiten.

 

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