EC-Chor und Gospelchor Wehrendorf mit lebendigem Konzert
Micha Keding aus Bremen (am Keyboard) verstand es, die beiden Wehrendorfer Chöre zu einem beeindruckenden Konzert zusammenzufügen.RL/Vlotho. Ein gemeinsamer Workshop mit dem Gospelexperten Micha Keding aus Bremen brachte die beiden Chöre, EC-Chor Wehrendorf und Gospelchor Wehrendorf, zusammen. Einen Tag lang studierten sie mit dem versierten Chorleiter im Wehrendorfer Gemeindehaus moderne Gospelstücke ein.

Am Abend dann gab es das Ergebnis in der Wehrendorfer Kreuzkirche in einem Konzert zu erleben. „Gar nicht so einfach, ein Konzert zu geben, wenn man den ganzen Tag schon geprobt hat“, so Dirk Große-Loheide vom Wehrendorfer Gospelchor. Aber die Freude am Gesang und die hohe Motivation beider Chöre machte die Aufführung zu einem beeindruckenden Erlebnis. Die zahlreichen Besucher waren begeistert und hoffen, dass es in Zukunft weitere gemeinsame Konzerte geben wird.

 

Wehrendorfer Frauenhilfe informierte sich über die Hospizbewegung
Doris Eversmeier (links) vom Ambulanten Hospiz- und Palliativ-Beratungsdienst Lippe e.V. und Sabine Selberg-Scherfeld, Leiterin der Wehrendorfer Frauenhilfe.RL/Vlotho. „Hospiz ist ein altes Wort, das soviel bedeutet wie Gastfreundschaft, Herberge. Im Mittelalter wurden hier Pilger aufgenommen, um ihnen Kraft für den weiteren Weg zu geben.“ Mit dieser Erklärung begann Doris Eversmeier ihren Vortrag in der Frauenhilfe der Kirchengemeinde Wehrendorf. Die Hospizbewegung heute bemühe sich, diese alte Tradition mitmenschlichen Umgangs mit Schwerstkranken und Sterbenden weiterzuführen.

Doris Eversmeier ist Krankenschwester und arbeitet seit vielen Jahren ehrenamtlich in der Hospizgruppe Bad Salzuflen mit. Durch ihren Beruf und persönliche Erfahrungen ist sie dazu gekommen, für die Begleitung Sterbender auch ehrenamtlich tätig zu sein. Die meisten Menschen müssten irgendwann den Verlust eines Menschen erleiden. Alle reagierten darauf in ganz unterschiedlicher Weise, so die Referentin. Für jeden Einzelnen sei der Tod unbegreiflich und unsagbar schmerzhaft. „Trauer ist eine tiefgreifende Erschütterung, die viel Zeit braucht und außerordentlich anstrengend ist.“

 

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Erste Konfi-Börse in Wehrendorf ein guter Erfolg
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Thurid, Sina, Franziska, Björn und Theresa (v.l.)
SM/Vlotho. Im Wehrendorfer Gemeindehaus fand erstmalig eine Konfi-Börse statt. Sie wurde von Sina Kämmerling, Franziska Böke, Thurid Hempelmann und Björn Marten organisiert. An 3 Terminen bestand die Möglichkeit Konfirmationskleidung im Gemeindehaus abzugeben. Über 100 Stücke wurden am Sonntag dann zum Verkauf angeboten.

Neben Anzügen, Kleidern, Röcken, Blusen, Hemden, Krawatten und Schuhen, konnten sich die Besucher über Bastelideen für Karten und Dekorationen zur Konfirmation sowie über Bild- und Geschenkbände informieren und sich zwischenzeitlich bei Kaffee, Kakao, Waffeln und Muffins stärken.

 

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Traditionelle Wehrendorfer Adventsmusik begeistert mit vielen Chören
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Zum Schluss alle gemeinsam
RL/Vlotho. Jedes Jahr zum 3. Advent zeigt die Wehrendorfer Kirchengemeinde, was sie musikalisch zu bieten hat. Da wird deutlich: In der Gemeinde ist viel Musik drin. Der Posaunenchor unter der Leitung von Marlis Schlinkmeier eröffnete am Sonntagabend in der Wehrendorfer Kreuzkirche das Programm mit einem Stück aus Händels „Messias“.

Dann sangen die Kleinen des Kinderchors, gefolgt vom Kirchenchor, dem Kammermusikkreis, dem EC-Chor und dem Gospelchor. Sie alle hatten sich viele Wochen für dieses Konzert vorbereitet. Auch die Besucher, die alle in der Kirche zur Verfügung stehenden Plätze besetzten, duften mitsingen, begleitet von Annegret Jesse an der Orgel: „Fröhlich soll mein Herze springen“, sagen sie stimmungsvoll. Beeindruckend, wie sich die einzelnen musikalischen Gruppen sogar zusammentun können. Der Kirchenchor sang mit Begleitung durch die Kammermusiker und EC- und Kirchenchor hatten ebenfalls ein Stück gemeinsam vorbereitet. Ganz zum Schluss waren dann sogar alle Musizierenden vereint in dem rauschenden Schlussstück „Gelobt sei der da kommt“, das im wahrsten Sinne des Wortes mit Pauken und Trompeten die Zuhörer begeisterte. „In Wehrendorf musiziert nicht jeder nur für sich“, so Pfarrer Rainer Labie in seinen Schlussworten. „Alle sind sie eine schöne Melodie.“

 

»Hailix Blechle und die rhythem-tigers« überzeugen in Wehrendorf
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»Hailix Blechle und die rhythem-tigers«
RL/Vlotho. „Joy to the world“, eines der beliebtesten und bekanntesten Weihnachtslieder aus dem angelsächsischen Sprachraum, bildete den Auftakt eines Konzerts der besonderen Art, in dem internationale Advents- und Weihnachtsmusik in swingendem, manchmal auch rockigem oder lateinamerikanischem Stil aufbereitet wurde.

In das 40jährige Jubiläum der Kreuzkirche in Wehrendorf stimmte am vergangenen Samstag eine außergewöhnliche Musikformation ein. Das gut abgestimmte Musikprogramm brachte viele Ohrwürmer in überraschend frischem Sound in die Kirche. So hatte man Adventsmusik in Wehrendorf noch nicht gehört, und schon gar nicht von Trompeten, Posaunen und Tuba. Musiker aus verschiedenen Teilen Deutschlands bilden zusammen die Gruppe „Hailix Blechle“. Der seltsame Name hat mit dem Kirchentag 2007 zu tun, wo die Idee zu dieser Art Musik entstand. Damals lautete das Motto des Protestantentreffens „lebendig, kräftig, schärfer“ und hatte als Erkennungszeichen einen Haifisch. So kam es zu dem Namen der Blechbläser. „Lebendig“, „kräftig“ auch der Sound, vor allem „schärfer“ als in normaler Kirchenmusik.

 

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