Die Kirchlichen Vereine e.V. unterstützen weiter die Gemeinde
Günter Neddermann (links) gab nach 44 Jahren sein Amt als Schriftführer ab. Der Vorsitzende Gerald Hempelmann (2.v.l.) dankte ihm und freut sich über den wieder kompletten Vorstand mit Ulrike Sasse als Schriftführerin, Bärbel Schwartze als Kassiererin und Roswita Obermann als 2. Vorsitzende. | Foto: Dirk Große-Loheide.RL/Vlotho. Die Mitglieder des musikalischen Fördervereins der Kirchengemeinde Wehrendorf kamen vergangene Woche zu ihrer Jahreshauptversammlung im Wehrendorfer Gemeindehaus zusammen. In den Kirchlichen Vereinen sind seit vielen Jahrzehnten die Chöre und Musikgruppen der Wehrendorfer Gemeinde organisiert. Das rege musikalische Leben umfasst einen Gospelchor, den Kirchen- und Posaunenchor, einen Kammermusikkreis sowie in Projekten auch einen Kinderchor.

Der Vereinsvorsitzende Gerald Hempelmann gab einen ausführlichen Bericht über die Aktivitäten des letzten Jahres. „Die Bläser hatten über das Jahr rund 60 Einsätze", berichtete Hempelmann. Neben Gottesdiensten und Konzerten habe der Posaunenchor auch oft bei Beerdigungen mitgewirkt und bringe älteren Gemeindemitgliedern zum Geburtstags im Haus einen musikalischen Gruß. Auch im neuen Jahr sei wieder viel geplant. So werde zum Beispiel wieder eine neue Runde zur Ausbildung von Nachwuchs für den Posaunenchor angedacht, kündigte Hempelmann an. Alle Chöre seien auch Pfingstsonntag an der „Nacht der offenen Kirchen" beteiligt. Diese Veranstaltung wird zentral für ganz Vlotho in der Wehrendorfer Kreuzkirche stattfinden. Ausflüge werden das Jahresprogramm abrunden, um auch die Geselligkeit unter den fast 100 Mitgliedern zu fördern.

 

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...desto intelligenter auch sein innerer Schweinehund
Die Referentin Elke Krause im Wehrendorfer Gemeindehaus.sm/Vlotho. 120 Besucher kamen dieses Mal im Wehrendorfer Gemeindehaus zum „DorfKaffee" zusammen, um gemeinsam in gemütlicher Atmosphäre zu frühstücken, der musikalischen Begleitung von Regina Niere am Cello zu lauschen und dann den Vortrag der Medizinpädagogin Elke Krause aus Detmold zu hören.

Elke Krause stellte den Zuhörern den inneren Schweinehund vor, der in verschiedensten Lebensberechen aktiv wird und dessen Lieblingsmöbelstück die lange Bank ist. Er vermittele jedem, dass immer irgendetwas wichtiger sei und man daher die eigentlichen Vorhaben weiter vor sich herschiebe, so die Referentin. Der innere Schweinehund stelle auch schnell den Aspekt der Sicherheit vor Augen – nur kein Risiko eingehen. Aber zum Wachstum und zur Weiterentwicklung gehöre auch der Mut, neue Wege zu gehen, machte Krause den Besuchern Mut. Müde mache einen nicht die Arbeit, die zu erledigen sei, sondern die, die man vor uns herschiebe.

 

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Wehrendorfer Frauenhilfe zu Gast im lippischen Bergkirchen
Gemischt und eng zusammen – die Frauenhilfen aus Bergkirchen und Wehrendorf. Ganz links Bergkirchens Pfarrerin Cornelia Wentz. Foto: Rainer Labie.RL/Vlotho. Seit einiger Zeit gibt es einen nachbarschaftlichen Kontakt der Wehrendorfer Frauenhilfe zur Kirchengemeinde im lippischen Bergkirchen. Im letzten Herbst hatten die Bergkirchenerinnen die Gemeinde Wehrendorf besucht, nun kam es zum Gegenbesuch in Lippe.

Freundlich begrüßt von Bergkirchens Pfarrerin Cornelia Wentz, begann die Begegnung im Gemeindehaus mit einem gemeinsamen Lied, fröhlichem Kaffeetrinken und Kuchen, den die zahlreich gekommenen Wehrendorfer Frauen mitgebracht hatten. Sabine Selberg-Scherfeld, Leiterin der Wehrendorfer Frauenhilfe, und Gemeindepfarrer Rainer Labie dankten schon zu Beginn allen in Bergkirchen für den netten Empfang. Im Anschluss an das gesellige Zusammensein mit angeregten Gesprächen besichtigten die Gäste die Kirche. Der ortsansässige Architekt und Enkel des ersten Bergkirchener Pfarrers, Dr. Rudolf Hartog, sowie die ehemalige Wehrendorfer Pfarrfrau Elfriede Wagner, die heute zu dieser lippischen Gemeinde gehört, unterstützen Pfarrerin Wentz bei den Erläuterungen der Kirche und ihrer Baugeschichte.

 

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Spur8 Glaubenskurs in Wehrendorf ein großer Erfolg
Andreas Schmidt hielt die Vorträge im Glaubenskurs „Spur8“ in Wehrendorf. Foto: Rainer Labie.RL/Vlotho. Von Mitte Februar bis Mitte März fand in Wehrendorf das Gemeindeseminar „Spur8 – Entdeckungen im Land des Glaubens" statt. Mitarbeitende vom EC Wehrendorf und der Kirchengemeinde Wehrendorf hatten diese Veranstaltungsreihe in einem langen Vorlauf intensiv vorbereitet. Zweimal pro Woche kamen die über 40 angemeldeten Teilnehmer im Wehrendorfer Gemeindehaus zusammen, um bei der Entdeckungsreise des christlichen Glaubens dabei zu sein.

Die acht Abende seien bewusst auf die begrenzte Zeit von einem Monat gelegt worden, berichtete Wehrendorfs Pfarrer Rainer Labie, damit es ein überschaubarer, für die Teilnehmer planbarer Zeitabschnitt bleibe. „Ich bin total positiv überrascht, dass sich so viele zu diesem Projekt angemeldet haben - für alle, die kommen, ist das echt ein Schwerpunkt in dieser Zeit", so Labie weiter. Viele Mitarbeiter wirkten bei der Organisation mit. Ein Deko-Team gestaltete den Raum jeden Abend dem jeweiligen Tagesthema entsprechend. In der Pause gab es jeweils einen kleinen Imbiss. Andreas Schmidt von der Landeskirchlichen Gemeinschaft hielt die Referate des Abends. In einer langen Gesprächsphase in lockerer Runde an Tischen kamen die Teilnehmer miteinander ins Gespräch.

 

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Wehrendorfer Geschichtsabend über die alte Schule in Steinbründorf
Friedrich Marten (rechts), Leiter des Dorfkreises und ehemaliger Ortsvorsteher, hatte auch im Namen der Kirchengemeinde eingeladen. Wilfried Sieber und Sabine Niemann (v.l.) von der Geschichtswerkstatt Exter lasen an dem Abend aus der alten Steinbründorfer Schulchronik.RL/Vlotho. Wieder volles Haus in Wehrendorf an dem alljährlich stattfindenden Dorfabend mit der Geschichtswerkstatt Exter. Der Arbeitskreis Dorfentwicklung und die Kirchengemeinde Wehrendorf hatten eingeladen zu einem Blick zurück in vergangene Zeiten. Dieses Mal ging es um die alte Schule in Steinbründorf. So mancher Besucher des Abends hatte selbst dort die Schulbank gedrückt. Viele Erinnerungen wurden ausgetauscht.

Sabine Niemann und Wilfried Sieber von der Geschichtswerkstatt Exter lasen aus der Schulchronik, die Ende des 19. Jahrhunderts begann. Lehrer Ridder war der erste Pauker. Er wurde 1898 in sein Amt eingeführt und leitete die neu gegründete Schule bis 1924, wo er von Lehrer Greimeier abgelöst wurde. An diesen hochgewachsenen Mann, der mit einem kleinen Gogo durch die Gemeinde fuhr, konnten sich viele noch lebhaft erinnern.

 

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