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Frauenhilfen aus Wehrendorf und Valdorf besuchten Fischbeck
Die Frauenhilfen aus Valdorf und Wehrendorf haben gemeinsam mit Pfarrer Rainer Labie einen Ausflug ins Frauenstift Fischbeck unternommen. Wie das Leben in dieser religiösen Gemeinschaft aussieht, konnten sie eingehend studieren.RL/Vlotho. „Drei Bedingungen muss man vor allem erfüllen, um im Frauenstift Fischbeck aufgenommen zu werden: Man muss finanziell unabhängig sein, alleinstehend und in der Lage, einen eigenen Haushalt zu führen", erklärte Frau von Wendorff, die die Besucherinnen der Frauenhilfen aus Wehrendorf und Valdorf an einem sonnigen Mittwochnachmittag durch das Stift in Fischbeck führte, dem schmucken Ort, der zu Hessisch-Oldendorf gehört, zwischen Rinteln und Hameln gelegen.

Wenn es einem in dieser evangelischen Lebensgemeinschaft nicht gefalle, könne man auch wieder austreten, erläuterte die Führerin die Gepflogenheiten dieser nicht ganz alltägliche Lebensform. Das komme auch durchaus manchmal vor, ergänzte sie. Ein Frauenstift sei also kein Kloster, sondern eine religiöse Lebensgemeinschaft für Frauen, die ohne Ablegung von Gelübden in einer klosterähnlichen Anlage leben.

 

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Musik und afrikanische Folklore in der Kreuzkirche Wehrendorf
Gospels, Spirituals, ein Psalm, afrikanische Musik und sogar ein deutsches Volkslied gehörten zum Repertoire, das die Gäste an diesem Abend in der Kreuzkirche darbeiten. | Foto: Jürgen Gebhard, Vlothoer ZeitungVZ/Vlotho. Es gibt sie, die kleinen kulturellen Perlen im kleinen Vlotho. Und diese Perlen sind nicht nur in der Kulturfabrik zu finden. Am Samstagabend gastierte der Chor Thlokomela aus Namibia in der Wehrendorfer Kreuzkirche: in jeder Beziehung Spitzenklasse!

Die 14 jungen Leute aus Afrika sind noch bis Ende Juni auf Deutschland-Tournee. In einem anderem Ort war ein Termin geplatzt. Der Exteraner Presbyter Gerhard Linnenbecker fand sehr kurzfristig einen neuen Veranstaltungsort. Völlig überraschend für ihn und seinen Wehrendorfer Presbyter-Kollegen Rainer Marten waren die Reihen in der Kreuzkirche am Samstagabend äußerst gut gefüllt. Bereits eine Stunde vor Beginn kamen die ersten Besucher. Später war kaum noch ein Platz unbesetzt: »Es ist sagenhaft. Mit dieser großen Resonanz haben wir überhaupt nicht gerechnet«, freuten sie sich.

 

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Muslimische Theologin referierte in Wehrendorf
Eine streitbare islamische Theologin mit umfassenden Kenntnissen: Rabeya Müller war auf Einladung von Hartmut Peltz (Erwachsenenbildung) zu Gast im Wehrendorfer Gemeindehaus im Rahmen der Reihe „Fragen der Religionen“. Die Referentin hat Islamische Theologie, Islamwissenschaften und Pädagogik studiert, ist Mitglied in vielen interreligiösen Institutionen und Gründungsmitglied des Liberal Islamischen Bundes.RL/Vlotho. Rabeya Müller vom Zentrum für Islamische Frauenforschung in Köln war zu Gast in Vlotho Wehrendorf und erläuterte die Bedeutung des Korans als Heilige Schrift des Islams. Eingeladen war die muslimische Theologin im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Fragen der Religionen", die von den evangelischen Vlothoer Kirchengemeinden zusammen mit der Evangelischen Erwachsenenbildung in diesem Jahr durchgeführt wird.

Nur die Koranfassung in der arabischen Originalsprache sei für Muslime von Gott offenbart. Alle Übersetzungen in andere Sprachen seien immer schon eine Interpretation, erklärte Rabeya Müller. Dies führe häufig zu falschen Interpretationen und fundamentalistischen Fehldeutungen. Zudem müsse man im Koran die historisch bedingten Passagen unterscheiden von den für Muslime allgemeingültigen Abschnitten. Müller wandte sich gegen eine männlich dominierte Auslegung. „Viele islamische Ausleger aller Zeiten hatten und haben ein schlechtes Frauenbild", sagte die streitbare Theologin. Daraus erkläre sich die oft frauenfeindliche Interpretation bis in die Gegenwart. Das habe mit dem Koran aber eigentlich wenig zu tun, sondern sei vielmehr ein gesellschaftliches Problem. „Gott ist in Wahrheit ein geschlechtergerecht denkender Schöpfer."

 

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Eindrücklicher Bericht von Christen aus Palästina
Beeindruckender Bericht aus Palästina: v.r. Marlene und Johnny Shahwan, Tochter Melissa mit Lucinda und Schwiegersohn Andres.RL/Vlotho. Johnny Shahwan, Missionar aus Israel, seine Frau Marlene, Tochter Melissa und Schwiegersohn Andres berichteten auf einem Missionsabend im bis auf den letzten Platz besetzten Wehrendorfer Gemeindehaus von ihrer Arbeit in der Stadt Beit Jala in der Provinz Bethlehem nahe der israelischen Hauptstadt Jerusalem. Der EC Wehrendorf hatte zusammen mit der Kirchengemeinde zu dem Abend eingeladen.

Bereits in den neunziger Jahren hatte der palästinensische Christ Johnny Shahwan in seinem überwiegend muslimischen Heimatort mit dem Aufbau eines christlichen Begegnungszentrums begonnen. „Gott hat dabei immer seine Finger im Spiel gehabt", wusste er überzeugend zu berichten. Schnell seien die Räume für die Arbeit mit Kindern zu klein geworden. Während der kriegerischen Zweiten Intifada im Herbst des Jahres 2000 wurde deshalb mit vielen freiwilligen Helfern unter schwersten Bedingungen ein Erweiterungsbau begonnen.

 

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