Adventskonzert begeisterte in der Valdorfer Kirche
Wolfgang Bahn leitete den Valdorfer Posaunenchorscs/Vlotho. Vielstimmiger Klang begeisterte die zahlreichen Besucher des Konzertes in der Valdorfer Kirche, in der kaum ein Platz frei blieb. Der Posaunenchor Valdorf unter der Leitung von Wolfgang Bahn, sowie Claudia Krieger an der Orgel und Dr. Claus Sassenberg musizierten traditionelle und moderne Werke.

Unter das Motto „Wachet auf, ruft uns die Stimme" hatten die Mitwirkenden das Konzert „Festliche Klänge zum 1. Advent" gestellt. Mit dem gleichnamigen feierlichen Choral eröffneten die Bläser den Konzertabend. Bei einigen Adventschorälen waren die Zuhörer zum Mitsingen eingeladen. Für einige der vorgetragenen Choralvorspiele hatten zeitgenössische Komponisten die traditionellen Melodien mit neuen modernen Klängen verbunden. „Das ist sportlich und bringt so manchen Bläser an seine Grenzen", sagte Thomas Meierheinrich, der durch das Programm führte. Das „Böhmische Wintermärchen", eine Komposition mit sinfonischem Charakter für Bläser von Christian Sprenger, nahm die Anwesenden mit auf eine musikalische Reise durch verschneite Wälder. Claudia Krieger und Dr. Claus Sassenberg begeisterten mit Arcangelo Corellis „Pastorale aus dem Concerto Grosso". Im mächtigen Chorsatz „Denn die Herrlichkeit Gottes des Herrn" aus Georg Friedrich Händels Oratorium „Der Messias" ließen Bläser und Organistin ihre Instrumente klangvoll strahlen. Moderne, schwungvolle Klänge bot das Bläservorspiel von Michael Schütz zum Adventsklassiker „Tochter Zion", der ursprünglich aus Händels Oratorium „Josua" stammt.


Vielstimmiger Klang begeisterte die zahlreichen Besucher des Konzertes in der Valdorfer Kirche.

Zum Abschluss musizierten die Bläser das von Richard Roblee zu ihrem diesjährigen 100. Chorjubiläum komponierte Werk „100 Jahre Valdorf". Das Thema des fröhlichen Stückes zog sich durch alle Stimmen, bevor überraschend die Bläser ihre Instrumente für eine kurze Gesangseinlage absetzten. „Immer wieder finden sich junge Leute, die sich am Spielen eines Blechblasinstrumentes erfreuen. Sonst wäre der Posaunenchor schon längst ausgestorben", sagte Thomas Meierheinrich und fügte hinzu: „Entscheidend bei der Bläserei ist, aufeinander zu hören." Mit kräftigem Applaus bedankten sich die Zuhörer für das vielfältige Konzert.


 

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