Kirchenfenster für den neuen Gottesdienstraum eingebaut
Uffelns Pfarrerin Renate Wefers und Baukirchmeister Friedrich Diestelhorst freuen sich über die kunstvollen Fenster im zukünftigen Gottesdienstraum des Gemeindezentrums. | Foto: Rainer LabieRL/Vlotho. Jetzt sind sie da, die neuen Kirchenfenster im gerade entstehenden Gottesdienstraum der Kirchengemeinde Uffeln in Vlotho. Vierfarbig gestaltet nach Entwürfen des niederländischen Künstlers Jacques de Jong (1939-2002), geben sie dem Raum einen ganz besonderen Akzent.

Je ein Fenster rechts und links vom Altar sowie zwei in der rechten Seitenwand basieren auf ursprünglich zwei Entwürfen, die von der hessischen Glasmanufaktur Derix aus Taunusstein auf Grundlage der Originalentwürfe des Künstlers in einem aufwendigen Verfahren hergestellt wurden. Die Farben wurden dabei von Hand auf das Glas aufgetragen und dann mehrfach gebrannt. „Ich freue mich sehr, dass die Entwürfe des Glaskünstlers de Jong hier bei uns in Uffeln realisiert worden sind", sagte Gemeindepfarrerin Renate Wefers kurz nach dem Einbau der Fenster. Bisher hätten die zwei Bilder nur auf dem Papier bestanden. Der früh verstorbene Künstler könne die Verwirklichung ja leider nicht mehr miterleben. In dem sonst eher schlicht geplanten Raum seien die bunten Fenster bewusst der einzige Schmuck, erklärte Renate Wefers. Warme Farben in Rot-, Orange- und Gelbtönen vermittelten Lebendigkeit und ließen an den Heiligen Geist denken: „Die zarten Pinselstriche haben etwas Schwebendes, Geheimnisvolles und beflügeln die Phantasie."

 

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Umbau soll bis Weihnachten fertig sein
Symbolischer Start zum großen Umbau: v.l. Architektin Isabel Wiehofsky, Bauunternehmer Reinhard Hahne, Baukirchmeister Friedrich Diestelhorst, Gemeindepfarrerin Renate Wefers, Presbyterin Hedwig Groß und Frank Friedrich von der Bauabteilung des Kreiskirchenamts. | Foto: Rainer Labie.RL/Vlotho. Mit einem symbolischen Spatenstich wurde die konkrete Umbauphase am Gemeindehaus in Vlotho Uffeln begonnen. „Nach 30 Jahren Diskussion geht es jetzt endlich los", sagte Gemeindepfarrerin Renate Wefers. Mit Bauhelm und Spaten ausgerüstet leitete sie zusammen mit der Architektin Isabel Wiehofsky aus Löhne, Frank Friedrich von der Bauabteilung des Kreiskirchenamts in Bad Oeynhausen, Presbyterin Hedwig Groß, dem Baukirchmeister Friedrich Diestelhorst und Bauunternehmer Reinhard Hahne den Um- und Erweiterungsbau in Uffeln ein.

Nachdem die Übernahme der Friedenskirche auf dem Uffelner Friedhof, welche die Gemeinde seit Anfang der 70iger Jahre von der Stadt gemietet hatte, nach langen Verhandlungen am Veto der Landeskirche gescheitert war, hatten sich die Uffelner entschlossen, das Gemeindehaus zu einem Gottesdienstraum auszubauen. Bei der Gelegenheit werden auch dringend erforderliche Renovierungsmaßnahmen an den bisherigen Räumen durchgeführt. Unter anderem werde ein komplett neuer Kinder- und Jugendbereich entstehen, kündigte Renate Wefers an.

 

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Benefizkonzert in der Kirche St. Johannis in Vlotho
Für einen guten Zweck: Good News sang in Vlotho für die Gemeinde Uffeln. | Foto: Sandra C. Siegemundscs/Vlotho. „Good news for Uffeln" - unter diesem Motto stand das Gospelkonzert in der Vlothoer Kirche St. Johannis. Im voll besetzten Kirchraum gab der Gospelchor „Good News" unter der Leitung von Kantorin Han Kyoung Park-Oelert ein Benefizkonzert für das geplante neue Gemeindezentrum in Uffeln.

„Wir können uns unsere Kirche nicht mehr leisten", sagte Renate Wefers, Pfarrerin in Uffeln, in der Einführung. „Daher möchten wir uns einen schönen hellen Raum im Gemeindehaus einrichten. Besonders auf die Fenster freuen wir uns, durch die das Licht der Welt hinein scheinen kann." Mit schwungvollen, fröhlichen Liedern und leisen, gefühlvollen Tönen sorgte der Gospelchor für gute Stimmung. Auch das Publikum wurde ab und an zum Mitsingen aufgefordert. „Singen Sie den Halleluja-Teil mit, das ist ganz einfach", machte Kantorin Park-Oelert den Anwesenden Mut zum Mitmachen. Der Jugendchor leistete mit „Gabriellas Song" aus dem bekannten Film „Wie im Himmel" einen Beitrag.

 

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Benefizkonzert am 15. Mai um 19.30 Uhr in der reformierten Kirche in Vlotho

Der Gospelchor Good News singt für die Kirchengemeinde Uffeln

rw/Vlotho. Die Ev.-Luth. Kirchengemeinde Uffeln baut ihr Gemeindehaus im Harksiek zu einem neuen Gemeindezentrum aus. Auf dem Gelände der Gemeinde in direkter Nachbarschaft zum Evangelischen Kindergarten sollen in Zukunft Gottesdienste gefeiert werden, Kinder- und Jugendarbeit stattfinden und Gemeindegruppen, sowie Vereine aus dem Ortsteil eine neue Bleibe finden.

Zu den Umbaukosten fehlen der Gemeinde noch 55 000,- €. 5000,- sind bereits an Spenden eingegangen. Der Gospelchor „Good News" unterstützt die Gemeinde Uffeln mit einem Benefizkonzert mit dem Titel „May the Lord send Angels" in der Johanniskirche, Lange Str. 96, in Vlotho. Die Lieder erzählen von Gottes Liebe, dass er uns treu als ein Vater schützt und behütet. Dazwischen gibt es fröhliche, schwungvolle Lieder, außerdem singt auch der Jugendchor „Gabriellas Song" auf schwedisch. Sie sind herzlich eingeladen, der Eintritt ist frei; am Ausgang wird eine Kollekte für die Kirchengemeinde Uffeln gesammelt.

 

Gottesdienstraum entsteht im Gemeindehaus
So soll es aussehen, wenn für die Kirchengemeinde Uffeln der neue Gottesdienstraum fertiggestellt ist. Grafik: Architekturbüro Podufal & Wiehofsky, LöhneRL/Vlotho. Silvester war offiziell der letzte Gottesdienst in der Friedenskirche in Vlotho-Uffeln. Die Kirchengemeinde wird das Gebäude, welches der Stadt Vlotho gehört, in Zukunft nicht mehr nutzen. Über den langen Weg zu der Entscheidung haben wir häufig berichtet.

Möglichst schon im April sollen nun im Gemeindehaus Harksiek die Umbauarbeiten beginnen, damit dort eine neue Gottesdienststätte entstehen kann. Der Weihnachtsgottesdienst Ende dieses Jahres soll dann schon in neuer Umgebung gefeiert werden. Das hoffen Pfarrerin Renate Wefers und Baukirchmeister Friedrich Diestelhorst und mit den beiden viele Uffelner Gemeindemitglieder. Ob diese Planung gehalten werden kann, hängt auch davon ab, wie stark sich die Uffelner selbst mit in die Umbauarbeiten einbringen. „Wer nicht mit Hand anlegen kann, der darf auch spenden", sagt Pfarrerin Renate Wefers. Arbeit gibt es wahrlich genug: Von den veranschlagten 760.000 Euro Umbaukosten sollen 60.000 Euro durch Eigenleistung erbracht werden. „Ohne Eigenleistung wird es gar nicht gehen", sagt Friedrich Diestelhorst. „Je mehr Leute wir haben, desto schneller geht es voran."

 

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