Stefan Föste in Vlotho St. Stephan ordiniert
Ordination in der St. Stephanskirche in Vlotho: v.l. Superintendent Andreas Huneke, der frisch ordinierte Pfarrer Stefan Föste, Pfarrerin Elisabeth Arning und Pfarrer Joachim Schierbaum vom Kreissynodalvorstand.RL/Vlotho. Mit einem feierlichen Gottesdienst wurde Pfarrer Stefan Föste in der St. Stephanskirche in Vlotho von Superintendent Andreas Huneke ordiniert. „Eine Ordination gilt für das ganze Leben", machte der leitende Theologe des Kirchenkreises Vlotho deutlich. Eine solche lebenslange Verpflichtung verlange die Hinwendung der ganzen Person, betonte er. „Sie haben gesagt,: Jetzt kommt ein langer Weg zum Abschluss. Aber ich kann Ihnen versichern: Jetzt geht es erst richtig los", fuhr Huneke fort.

Der Superintendent nannte einige Punkte im Werdegang des jungen Theologen, der nach Studium in Wuppertal und Bochum sein Vikariat in der Mindener Martinigemeinde absolviert hatte. „Die Ordination ist ein Festtag im Leben eines Pfarrers, beschrieb es Pfarrerin Elisabeth Arning, die zusammen mit Pfarrer Joachim Schierbaum und Huneke den Gottesdienst leitete. Viele Gäste von nah und fern waren gekommen, unter anderem auch die Eltern Föstes und seine Frau Stephanie sowie der Pfarrer, der Stefan Föste konfirmiert hat, Oberkirchenrat Detlef Mucks-Büker aus Oldenburg.

 

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Bachs h-Moll-Messe: Gelungenes Konzert der Kantorei in St. Stephan
Mit viel Herzblut und kraftvollem Einsatz ging die Kreiskantorin Han Kyoung Park-Oelert zu Werke.AB/Vlotho. Vor ausverkauftem Haus sang die Kantorei St. Stephan am Sonntag Johann Sebastian Bachs h-Moll-Messe. Die rund 50 Sängerinnen und Sänger unter der Leitung von Han Kyoung Park-Oelert überzeugten mit ihrer Interpretation des ambitionierten Stücks. "Wir haben hart gearbeitet, ein Jahr langgeprobt, um dieses anspruchsvolle Werk zu bewältigen", sagte Han Kyoung Park-Oelert. Und lieferte den Beweis, dass sie die Kantorei in den letzten Jahren zu einem hervorragenden Chor geformt hat, der „den Gipfel der Kirchenmusik" erklommen konnte. Als Partner hatte Park-Oelert die Hannoversche Hofkapelle und eine Riege professioneller Solisten engagiert.

Die Kreiskantorin setzte auf Kontraste: so folgten auf Passagen voller spannungsreicher Harmonik mit groß angelegten Fugen filigrane Solos und Duetten. Stimmgewaltig, mit großer Geschlossenheit und Präzision bestieg die Kantorei die zahlreichen musikalischen Gipfel, wie beispielsweise im „Kyrie", passierte die sechs- und achtstimmigen Teile unbeirrt und hielt auch in den schier endlosen Verzierungen und Kurven im „Gloria" Schritt. Sopranistin Magdalene Harer und Altistin Hilke Andersen zeigten im Duett „Christe eleison", dass auch das Kammermusikalische seinen Raum im Bachschen Messgeschehen hat. Weitere Solos, wie die Arie „Domine Deus" vom Tenor Stephan Hinssen mit Sopranistin und Solo-Flöte oder die Bass-Arie „Quoniam tu solus Sanctus" von Albrecht Pöhl perfekt untermalt von zwei Oboen, unterstrichen diesen Ansatz. Zwischen diesen beiden Polen bewegte sich die Musik und spiegelte anschaulich die zentralen Themen des christlichen Glaubens wider, die Erinnerung an den Tod Christi und die große Freude über das Wirken Gottes.

 

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Kinder in der Kita Südfeldstraße hatten viel Spaß in der Bibelwoche
Für die Geschichte vom Fischzug des Petrus bastelten die Kinder sogar viele Fische aus Wollsocken. | Foto: Heike Pabst - Vlothoer ZeitungRL/Vlotho. Eine Woche lang beschäftigten sich die rund 60 Kinder der Evangelischen Kindertagesstätte Südfeldstraße in Vlotho in vielseitiger und kreativer Weise mit Jesus und Petrus. Dabei begleitet wurden sie von Pfarrer Stefan Föste, der im Moment in der St.-Stephan-Kirchengemeinde tätig ist.

Zum Auftakt der Kinderbibelwoche waren die Schulanfänger-Kinder nach Löhne in den Bibelgarten des Begegnungszentrums „Giraffenland" gefahren, wo in jedem Raum unterschiedliche Szenen aus dem Leben Jesu nachgestellt und miterlebt werden konnten. Vom ersten bis zum letzten Fischfang ein spannender Weg. „Die Kinder waren ganz begeistert", freute sich der Pfarrer.

 

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Unterwegs in Willingen bei Sonnenschein und kaltem Wind
Vordere Reihe: Christiane Althof, Ingeburg Siekermann, Ursel Hottel, Marie Dünne, Karl Hermann Hottel, Helmut Oberschelp, Ingrid Jöst, Dieter Jöst, Wolfram Giedinghagen. Hintere Reihe: Ruth Oberschelp, Renate Ould, Inge Hottel, Hilda Stuckert, Margit Päckmann, Margit Giedinghagen, Irmtraut Busse.WG/Vlotho und Bad Oeynhausen. Für die Gruppe aus St. Stephan Vlotho und Bad Oeynhausen war das Wetter im Upland sehr unterschiedlich. Am ersten Tag schien die Sonne prächtig bei blauem Himmel, da unternahmen einige eine Wanderung auf die Hochheide. Der Aufstieg erfolgte über das Hoppecketal zur Hochheidehütte (808m). Nach einer Pause führte der Weg über die trockene Heide auf den Clemensberg (838m) mit herrlicher Rundsicht. Für den Rückweg wurde auf dem Kammweg bis zur Hildfelder Höhe gewandert und dann ging es hinunter über kleine Schneefelder zur Mühlenkopfschanze.

Am nächsten Tag hatte sich das Wetter total verändert; bei Hagelschauer und sehr kaltem Wind begann in Usseln eine Wanderung auf der Bergvariante des Uplandsteiges. Der Weg führte an der Diemelquelle vorbei, hinauf in das Heidegebiet Kahler Pön mit Gipfelkreuz (765m), von dort war der Blick zum Ettelsberg und auf Usseln möglich. Unterwegs trafen die Wanderer bei dem kalten Wetter nur sehr wenige Personen. Nach langem Weg (ca. 15 km) wärmten sie sich in einem gemütlichen Landcafe auf. - Andere unternahmen ein Bummel durch den Ferienort Willingen.

 

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Pfarrer Hartmut Bückendorf in der St. Stephangemeinde verabschiedet
Langjährige Weggefährten: Superintendent Andreas Huneke (re.) verabschiedete den Vlothoer Pfarrer Hartmut Bückendorf in St. Stephan.scs/Vlotho. Nach 27 Dienstjahren in der evangelischen Vlothoer Kirchengemeinde St. Stephan wurde Pfarrer Hartmut Bückendorf mit einem Festgottesdienst am 2. Weihnachtstag verabschiedet. Viele Gemeindemitglieder, Kollegen und Weggefährten waren gekommen, um ihm für die gute Zusammenarbeit zu danken und gemeinsam zu feiern.

„Mit Liebe, Gewissenhaftigkeit und Treue hat er stets seine Aufgaben wahrgenommen", sagte Superintendent Andreas Huneke in seiner Ansprache. Bereits sein Vikariat absolvierte Hartmut Bückendorf im Kirchenkreis Vlotho. Anschließend war er in der Kurseelsorge tätig, bevor er am 17. Dezember 1986 in sein Amt als Gemeindepfarrer in St. Stephan eingeführt wurde." Klagen ist nicht dein Naturell", bedankte sich Andreas Huneke für die lange Zusammenarbeit. „Du hast getan, was getan werden musste, und oft dazu gelächelt, auch wenn die Situation nicht einfach war." Er erinnerte an die Aufhebung der zweiten Pfarrstelle als „besondere Herausforderung". Vielfältige Dienste hatte Hartmut Bückendorf übernommen. Lange Jahre war er in der Notfallseelsorge aktiv. „Viele Dienste eines Pfarrers geschehen auch im Verborgenen", sagte der Superintendent und wünschte ihm einen guten Start in die neue Lebensphase.

 

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