Valeriya Shishkova und „Di Vanderer“ überzeugten in St. Stephan

Musizierte Leidenschaft: Valeriya Shishkova und „Di Vanderer“ zogen die Zuhörer in St. Stephan in ihren Bann.SCS/Vlotho. Musik ist die Seele eines Volkes, die auf ihre ganz eigene Weise Gefühle zwischen Melancholie und Lebenslust ausdrückt. Auch jiddische Lieder sind ein Spiegel der Jahrhunderte, in dem sich Erlebnisse der eigenen Geschichte mit Erfahrungen anderer Kulturen vereinen. Valeriya Shishkova trägt diese Lieder im Herzen, und gemeinsam mit „Di Vanderer“ Sergey Trembitskiy und Gennadiy Nepomnjaschiy begeisterte sie die zahlreichen Zuhörer in der St. Stephanskirche.

Mit großer Kenntnis und viel Charme führte die in Dresden lebende Russin das Publikum in die jiddische Kultur ein. „Klezmer ist aus religiöser Tradition entstandene osteuropäische Hochzeitsmusik, die viele andere Musikstile beeinflusst hat“, so Valeriya Shishkova. Gemeinsam mit Sergey Trembitskiy an Klavier und Flöte sowie Gennadiy Nepomnjaschiy auf der Klarinette begeisterte das Trio mit großer Ausdrucksstärke, musikalischer Perfektion und gefühlvoller Leidenschaft.

 

Weiterlesen ...

Aufführung des »Elias«-Oratoriums wird zu triumphalem Erfolg für die scheidende Kantorin von St. Stephan

Die St. Stephanskirche ist voll. Dieses letzte große Oratorium unter der Leitung von Han Kyoung Park-Oelert wollen viele nicht verpassen. Tatsächlich erlebt das Publikum zwei aufwühlende Stunden mit dem spannenden »Elias« Mendelssohn-Bartholdys. | Foto: Heike Pabst, Vlothoer Zeitung.HP/Vlotho. »Es ist genug «, sagt der Prophet Elias, bevor er in die Wüste geht. Nach der Aufführung des »Elias«-Oratoriums am Sonntag in St. Stephan haben viele Zuhörer eigentlich noch nicht genug – sie stehen in den Bänken, jubeln den Musikern und Sängern zu und würden sich über eine Zugabe freuen. Doch der letzte Ton ist verklungen, es gibt kein Zurück. Seit Dezember 2009 hat St. Stephans Kantorin Han Kyoung Park-Oelert jedes Jahr mit der Kantorei, Solisten und Symphonikern ein großes Oratorium zur Aufführung gebracht.

Diesen Termin haben sich viele Vlothoer Musikfreunde regelmäßig in den Kalender geschrieben, denn die Aufführungen waren immer originell, kraft- und anspruchsvoll. Die Kantorin schaffte es, das Beste aus den Sängern und Sängerinnen heraus zu holen sowie wundervolle Gesangssolisten und Sinfoniker zur Teilnahme zu bewegen. Das ist diesmal nicht anders. Und doch schwingt bei der Aufführung des »Elias«-Oratoriums von Felix Mendelssohn-Bartholdy etwas Wehmut mit. Schon vor dem Einlass unterhalten sich die Gäste darüber. »Man darf gar nicht daran denken, dass es das letzte Mal ist«, ist da zu hören. Han Kyoung Park-Oelert verlässt die Gemeinde Ende des Jahres (VZ berichtete).

 

Weiterlesen ...

Stefan Föste in Vlotho St. Stephan ordiniert
Ordination in der St. Stephanskirche in Vlotho: v.l. Superintendent Andreas Huneke, der frisch ordinierte Pfarrer Stefan Föste, Pfarrerin Elisabeth Arning und Pfarrer Joachim Schierbaum vom Kreissynodalvorstand.RL/Vlotho. Mit einem feierlichen Gottesdienst wurde Pfarrer Stefan Föste in der St. Stephanskirche in Vlotho von Superintendent Andreas Huneke ordiniert. „Eine Ordination gilt für das ganze Leben", machte der leitende Theologe des Kirchenkreises Vlotho deutlich. Eine solche lebenslange Verpflichtung verlange die Hinwendung der ganzen Person, betonte er. „Sie haben gesagt,: Jetzt kommt ein langer Weg zum Abschluss. Aber ich kann Ihnen versichern: Jetzt geht es erst richtig los", fuhr Huneke fort.

Der Superintendent nannte einige Punkte im Werdegang des jungen Theologen, der nach Studium in Wuppertal und Bochum sein Vikariat in der Mindener Martinigemeinde absolviert hatte. „Die Ordination ist ein Festtag im Leben eines Pfarrers, beschrieb es Pfarrerin Elisabeth Arning, die zusammen mit Pfarrer Joachim Schierbaum und Huneke den Gottesdienst leitete. Viele Gäste von nah und fern waren gekommen, unter anderem auch die Eltern Föstes und seine Frau Stephanie sowie der Pfarrer, der Stefan Föste konfirmiert hat, Oberkirchenrat Detlef Mucks-Büker aus Oldenburg.

 

Weiterlesen ...

Bachs h-Moll-Messe: Gelungenes Konzert der Kantorei in St. Stephan
Mit viel Herzblut und kraftvollem Einsatz ging die Kreiskantorin Han Kyoung Park-Oelert zu Werke.AB/Vlotho. Vor ausverkauftem Haus sang die Kantorei St. Stephan am Sonntag Johann Sebastian Bachs h-Moll-Messe. Die rund 50 Sängerinnen und Sänger unter der Leitung von Han Kyoung Park-Oelert überzeugten mit ihrer Interpretation des ambitionierten Stücks. "Wir haben hart gearbeitet, ein Jahr langgeprobt, um dieses anspruchsvolle Werk zu bewältigen", sagte Han Kyoung Park-Oelert. Und lieferte den Beweis, dass sie die Kantorei in den letzten Jahren zu einem hervorragenden Chor geformt hat, der „den Gipfel der Kirchenmusik" erklommen konnte. Als Partner hatte Park-Oelert die Hannoversche Hofkapelle und eine Riege professioneller Solisten engagiert.

Die Kreiskantorin setzte auf Kontraste: so folgten auf Passagen voller spannungsreicher Harmonik mit groß angelegten Fugen filigrane Solos und Duetten. Stimmgewaltig, mit großer Geschlossenheit und Präzision bestieg die Kantorei die zahlreichen musikalischen Gipfel, wie beispielsweise im „Kyrie", passierte die sechs- und achtstimmigen Teile unbeirrt und hielt auch in den schier endlosen Verzierungen und Kurven im „Gloria" Schritt. Sopranistin Magdalene Harer und Altistin Hilke Andersen zeigten im Duett „Christe eleison", dass auch das Kammermusikalische seinen Raum im Bachschen Messgeschehen hat. Weitere Solos, wie die Arie „Domine Deus" vom Tenor Stephan Hinssen mit Sopranistin und Solo-Flöte oder die Bass-Arie „Quoniam tu solus Sanctus" von Albrecht Pöhl perfekt untermalt von zwei Oboen, unterstrichen diesen Ansatz. Zwischen diesen beiden Polen bewegte sich die Musik und spiegelte anschaulich die zentralen Themen des christlichen Glaubens wider, die Erinnerung an den Tod Christi und die große Freude über das Wirken Gottes.

 

Weiterlesen ...

Kinder in der Kita Südfeldstraße hatten viel Spaß in der Bibelwoche
Für die Geschichte vom Fischzug des Petrus bastelten die Kinder sogar viele Fische aus Wollsocken. | Foto: Heike Pabst - Vlothoer ZeitungRL/Vlotho. Eine Woche lang beschäftigten sich die rund 60 Kinder der Evangelischen Kindertagesstätte Südfeldstraße in Vlotho in vielseitiger und kreativer Weise mit Jesus und Petrus. Dabei begleitet wurden sie von Pfarrer Stefan Föste, der im Moment in der St.-Stephan-Kirchengemeinde tätig ist.

Zum Auftakt der Kinderbibelwoche waren die Schulanfänger-Kinder nach Löhne in den Bibelgarten des Begegnungszentrums „Giraffenland" gefahren, wo in jedem Raum unterschiedliche Szenen aus dem Leben Jesu nachgestellt und miterlebt werden konnten. Vom ersten bis zum letzten Fischfang ein spannender Weg. „Die Kinder waren ganz begeistert", freute sich der Pfarrer.

 

Weiterlesen ...