Neuer Pfarrer in die Gemeinde St. Stephan eingeführt

Pfarrer Jörg Uwe Pehle (3. v. R.) wurde in die Pfarrstelle in St. Stephan, Vlotho, eingeführt. Superintendent Andreas Huneke (2.v.L.) und Synodal Assessor Lars Kunkel gestalteten den Gottesdienst zusammen mit Pfarrerin Renate Wefers, Pfarrerin Christine Höke und Mitgliedern des Presbyteriums: Stefan Stork (v.r.), Gerd Klinksiek, Angelika Kippschull, Christiane Althof und Stephan Lücking.MW/Vlotho. Am Abend vor dem ersten Advent, schmückten bereits ein großer Adventskranz sowie Weihnachtsstern-Gestecke die Kirche St. Stephan in Vlotho. Sie verliehen der Einführung von Pfarrer Jörg Uwe Pehle in die Pfarrstelle der Vlothoer Kirchengemeinde St. Stephan einen festlichen Charakter. Zahlreiche Gäste aus der Gemeinde, der Stadt Vlotho, dem Kirchenkreis und sowohl dem beruflichen als auch privaten Umfeld von Pfarrer Pehle füllten die Bänke der Kirche.

Superintendent Andreas Huneke hielt die Ansprache und erinnerte an das mühsame Besetzungsverfahren, betonte jedoch vor allem die Chancen, die die Neubesetzung der Pfarrstelle biete. Zusätzlich bedankte er sich ausdrücklich bei allen Haupt- und Ehrenamtlichen, die die Gemeinde in der Zeit der langen Vakanz getragen haben. Superintendent Huneke legte Verse aus dem 1. Korintherbrief, Kapitel 12 aus und sagte, dass, trotz aller Verschiedenheiten zwischen Menschen in der Gemeinde, alle durch den einen Herrn und Gott geeint in einem Geiste seien: „Verschiedenheit wird nicht zum Verfall der Gemeinschaft, sondern dient ihrem Wohl. In diesem Zusammenhang predigt der Apostel Paulus nichts anderes als die Versöhnung.“ Außerdem hob Superintendent Huneke auch die wichtige Rolle dieser Pfarrstelle für die Entwicklung der Kirche in der Gesamtregion Vlotho hervor. Schließlich wünschte Huneke Pfarrer Pehle alles Gute für seinen Dienst: „Vertraue auf diesen Gott, der alles im allem wirkt.“

 

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Kantoreikonzert in St. Stephan am 20. November um 18:00 Uhr

Großes Kantoreikonzert in St. Stephan Vlotho am 20. NovemberGK/Vlotho Wie auch in den vorangegangen Jahren findet in diesem Jahr zum Ende des Kirchenjahres ein großes Kantoreikonzert in der St. Stephanskirche in Vlotho statt. Unter der Leitung von Sabrina Gründling bringt die Kantorei, unterstützt von Instrumentalisten aus der Region, Werke von J. S. Bach und B. Chilcott zur Aufführung.

Auf dem Programm stehen die Orchestersuite in h-Moll und die Choralmotette „Jesu meine Freude“ von J. S. Bach sowie „A Little Jazz Mass“ von B. Chilcott. Spätestens seit Jaques Loussier ist die Verbindung von Bachscher Musik und Jazzklängen salonfähig geworden. So werden auch in diesem Konzert musikalische Anknüpfungspunkte der zeitlich weit voneinander entfernten Musikstile gesucht und barocke Musik mit Jazzmusik kombiniert. Im Mittelpunkt von Bachs Motette „Jesu meine Freude“ steht der gleichnamige Choral von 1653. Die Motette ist ein Wechsel von schlichten Choralsätzen und virtuosen Chorsätzen.

 

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Valeriya Shishkova und „Di Vanderer“ überzeugten in St. Stephan

Musizierte Leidenschaft: Valeriya Shishkova und „Di Vanderer“ zogen die Zuhörer in St. Stephan in ihren Bann.SCS/Vlotho. Musik ist die Seele eines Volkes, die auf ihre ganz eigene Weise Gefühle zwischen Melancholie und Lebenslust ausdrückt. Auch jiddische Lieder sind ein Spiegel der Jahrhunderte, in dem sich Erlebnisse der eigenen Geschichte mit Erfahrungen anderer Kulturen vereinen. Valeriya Shishkova trägt diese Lieder im Herzen, und gemeinsam mit „Di Vanderer“ Sergey Trembitskiy und Gennadiy Nepomnjaschiy begeisterte sie die zahlreichen Zuhörer in der St. Stephanskirche.

Mit großer Kenntnis und viel Charme führte die in Dresden lebende Russin das Publikum in die jiddische Kultur ein. „Klezmer ist aus religiöser Tradition entstandene osteuropäische Hochzeitsmusik, die viele andere Musikstile beeinflusst hat“, so Valeriya Shishkova. Gemeinsam mit Sergey Trembitskiy an Klavier und Flöte sowie Gennadiy Nepomnjaschiy auf der Klarinette begeisterte das Trio mit großer Ausdrucksstärke, musikalischer Perfektion und gefühlvoller Leidenschaft.

 

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Aufführung des »Elias«-Oratoriums wird zu triumphalem Erfolg für die scheidende Kantorin von St. Stephan

Die St. Stephanskirche ist voll. Dieses letzte große Oratorium unter der Leitung von Han Kyoung Park-Oelert wollen viele nicht verpassen. Tatsächlich erlebt das Publikum zwei aufwühlende Stunden mit dem spannenden »Elias« Mendelssohn-Bartholdys. | Foto: Heike Pabst, Vlothoer Zeitung.HP/Vlotho. »Es ist genug «, sagt der Prophet Elias, bevor er in die Wüste geht. Nach der Aufführung des »Elias«-Oratoriums am Sonntag in St. Stephan haben viele Zuhörer eigentlich noch nicht genug – sie stehen in den Bänken, jubeln den Musikern und Sängern zu und würden sich über eine Zugabe freuen. Doch der letzte Ton ist verklungen, es gibt kein Zurück. Seit Dezember 2009 hat St. Stephans Kantorin Han Kyoung Park-Oelert jedes Jahr mit der Kantorei, Solisten und Symphonikern ein großes Oratorium zur Aufführung gebracht.

Diesen Termin haben sich viele Vlothoer Musikfreunde regelmäßig in den Kalender geschrieben, denn die Aufführungen waren immer originell, kraft- und anspruchsvoll. Die Kantorin schaffte es, das Beste aus den Sängern und Sängerinnen heraus zu holen sowie wundervolle Gesangssolisten und Sinfoniker zur Teilnahme zu bewegen. Das ist diesmal nicht anders. Und doch schwingt bei der Aufführung des »Elias«-Oratoriums von Felix Mendelssohn-Bartholdy etwas Wehmut mit. Schon vor dem Einlass unterhalten sich die Gäste darüber. »Man darf gar nicht daran denken, dass es das letzte Mal ist«, ist da zu hören. Han Kyoung Park-Oelert verlässt die Gemeinde Ende des Jahres (VZ berichtete).

 

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Stefan Föste in Vlotho St. Stephan ordiniert
Ordination in der St. Stephanskirche in Vlotho: v.l. Superintendent Andreas Huneke, der frisch ordinierte Pfarrer Stefan Föste, Pfarrerin Elisabeth Arning und Pfarrer Joachim Schierbaum vom Kreissynodalvorstand.RL/Vlotho. Mit einem feierlichen Gottesdienst wurde Pfarrer Stefan Föste in der St. Stephanskirche in Vlotho von Superintendent Andreas Huneke ordiniert. „Eine Ordination gilt für das ganze Leben", machte der leitende Theologe des Kirchenkreises Vlotho deutlich. Eine solche lebenslange Verpflichtung verlange die Hinwendung der ganzen Person, betonte er. „Sie haben gesagt,: Jetzt kommt ein langer Weg zum Abschluss. Aber ich kann Ihnen versichern: Jetzt geht es erst richtig los", fuhr Huneke fort.

Der Superintendent nannte einige Punkte im Werdegang des jungen Theologen, der nach Studium in Wuppertal und Bochum sein Vikariat in der Mindener Martinigemeinde absolviert hatte. „Die Ordination ist ein Festtag im Leben eines Pfarrers, beschrieb es Pfarrerin Elisabeth Arning, die zusammen mit Pfarrer Joachim Schierbaum und Huneke den Gottesdienst leitete. Viele Gäste von nah und fern waren gekommen, unter anderem auch die Eltern Föstes und seine Frau Stephanie sowie der Pfarrer, der Stefan Föste konfirmiert hat, Oberkirchenrat Detlef Mucks-Büker aus Oldenburg.

 

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