Werke zur Bibel und Reformation bevölkern St. Stephan

Pfarrer Jörg Uwe Pehle zeigt nur eins der vielen Gemälden aus der umfangreichen Otmar Alt Ausstellung. Die mittelalterliche St. Stephanskirche bietet einen spannenden Kontrast zu den zeitgenössischen Werken des bekannten Künstlers.MW/Vlotho. Es wird gebohrt, um kleine Spotlichter zu installieren und viele Werke des Künstlers Otmar Alt liebevoll in der St- Stephanskirche aufzuhängen. Am Anfang der Woche trafen insgesamt 50 groß- und kleinformatige Gemälden, bzw. Zeichnung ein. Am Sonntag den 03. September wird die Ausstellung „Martin Luther und 500 Jahre Reformation. Bilder zur Bibel“ mit einem Gottesdienst um 11 Uhr in St. Stephan eröffnet. Otmar Alt ist zur Gast bei der Vernissage.

Zu sehen ist Alts schöpferische Auseinandersetzung mit bekannten Textstellen aus dem Alten und dem Neuen Testament. Ein weiteres Bilderzyklus beschäftigt sich mit der Reformation. Die Bilder sind bewegt, fantasievoll mit abstrakten Zügen, flächig. Sie gewinnen eine expressive Tiefe durch Alts meisterhaften Einsatz von mal leuchtenden, mal dunklen, düsteren Farben. Das Paradies porträtiert Alt als einen Turm aus organischen Formen, rankenden Blättern und Menschengesichtern, die hervortreten. In einem weiteren Gemälde ragt ein bedrohlich wirkendes schwarzes Kreuz aus der Mitte des Bildes. Vor allem regt die offene, dynamische und detailreiche Bildsprache den Betrachter an, die vertrauten und vermeintlich bekannten Geschichten mit neuen Augen zu sehen und eine eigene Deutung zu entwickeln.

 

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Lettische Musikerinnen präsentieren Programm für Saxophon und Orgel

Unter dem Titel „Musique du soir“ präsentieren die lettischen Musikerinnen Liga Auguste und Santa Bukovska ein Programm für Saxophon und Orgel.LA/Vlotho. Unter dem Titel „Musique du soir“ präsentieren die lettischen Musikerinnen Liga Auguste und Santa Bukovska in mehreren Kirchenkonzerten ein Programm für Saxophon und Orgel. Am 3. September musizieren sie um 18 Uhr auch in der Heimatkirche der Kantorin Liga Auguste, in St. Stephan in Vlotho.

Der Titel des Programms der beiden Musikerinnen ist dem gleichnamigen Werk des Letten Pēteris Vasks entlehnt. Seine „Musique du soir“ für Orgel und Saxophon ist wie geschaffen, die Geschäftigkeit des Alltags hinter sich zu lassen und in die Abendruhe einzutauchen. Über ein Jahrhundert bereits hat sich das Saxophon in Lettland im sakralen Raum etabliert. Es wird dort von Komponisten wie Zuhörern für seine der Orgel entgegengesetzten Klangfarben geschätzt. Neben Vasks hat es auch zahlreiche weitere Komponisten zu Werken für diese Besetzung inspiriert, darunter Romualds Jermaks und Ēriks Ešenvalds, deren Werke ebenfalls vertreten sein werden.

 

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Duo „La Vigna“ musizierte in St. Stephan

Barocke Leichtigkeit: Theresia und Christian Stahl begeisterten als Duo „La Vigna“ in der Vlothoer Kirche St. Stephan mit Flöten und Theorbe.scs/Vlotho. Tänzerische Eleganz und spannungsreiche Interpretationen zeichneten das Konzert des Duos „La Vigna“ aus. Mit ihrem Programm „Wege zu Bach“ begeisterten sie die Zuhörer in der Kirche St. Stephan. Neben der Suite in d-moll von Johann Sebastian Bach musizierten Theresia Stahl auf verschiedenen Blockflöten und Christian Stahl auf Barocklaute und Theorbe auch Werke von Antonio Vivaldi, Archangelo Corelli und anderen europäischen Komponisten des Barock.

Christian Stahls Theorbe zog mit ihrem langen Saiten die Blicke auf sich. „Sie ist das größte Instrument der europäischen Lautenfamilie. Die frei schwingenden Basssaiten werden an einer Halsverlängerung mit eigenem Wirbelkasten befestigt. Von etwa 1580 bis 1750 war die Theorbe ein beliebtes Begleitinstrument“, erläuterte er. In der Zeit des Barock wurden viele Werke auch für Laute umgeschrieben. Auch Theresia Stahl gab den Zuhörern zwischen den Musikstücken einige Erläuterungen zu ihren Flöten. „Ab 1700 wandelte sich das Klangideal der Blockflöte, das sich zuvor mit einem weichen Klang an der menschlichen Stimme orientiert hatte. Durch Veränderungen an der Bohrung und den Grifflöchern konnten die Musiker laute und leise Passagen mit unterschiedlichen Klangfarben hervorheben. Die Altblockflöte in f war damals die beliebteste Blockflöte. Um 1730 kam mit der Voice-Flute in d ein neues Instrument in die Blockflötenfamilie. Sie war einen Ton höher gestimmt als die Tenorflöte, damit konnte das Repertoire der Oboe und Traversflöte gespielt werden, ohne transponieren zu müssen“, erklärte Theresia Stahl.

 

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Konzert mit „Pax et Bonum“ Budapest

Zu Gast in Vlotho, der Chor »Pax et Bonum«LA/Vlotho. Die Kirchengemeinde St. Stephan in Vlotho hatte den Kammerchor „Pax et Bonum“ aus der ungarischen Hauptstadt Budapest zu Gast. Einfühlsam und kraftvoll zugleich erklangen Werke aus der barocken Vokaltradition, ungarische Volksliedbearbeitungen und eine moderne Vertonung des 98. Psalms „Cantate Domino“ durch den Litauer Vytautas Miskinis.

Auch die deutsche Romantik war mit Rheinberger und Mendelssohn vertreten.
Ein sehr abwechslungsreiches Programm – mit zauberhaft fragilen Interpretationen versetzte der Chor die Kirche in andächtige Stille. Zsusza Németh und Viola Thurnay wechselten sich beim Dirigat ab und der Chor zog das Publikum in seinen Bann. Selbst selten gehörte Werke wie jene von Thomas Tallis und William Byrd erschlossen sich dem Hörer unmittelbar.

 

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»Pax et Bonum« Kammerchor am 8. Juli in der Kirche St. Stephan

Der ungarische Kammerchor »Pax et Bonum« gastiert am kommenden Samstag, 8. Juli 2017, in der Vlothoer Kirche St. Stephan.RL/Vlotho. Der ungarische Kammerchor »Pax et Bonum« gastiert am kommenden Samstag, 8. Juli 2017, in der Vlothoer Kirche St. Stephan. Das Konzert beginnt um 19.30 Uhr. Das Programm wird sich am 500-jährigen Reformationsjubiläum orientieren. Dabei werden Werke von Heinrich Schütz, Johann Sebastian Bach und Felix Mendelssohn-Bartholdy erklingen. Zusätzlich zur Reformationsmusik präsentiert der Chor Werke der heimatlichen ungarischen Vokalchorliteratur.

Der »Pax et Bonum« Kammerchor wurde im Herbst 2008 gegründet. Die Begründer sind die damaligen Lehrer und Schüler eines Sommerkurses des Evangelischen Kantorinstituts in Fót (Ungarn), die den Wunsch hatten, nicht nur im Sommer, sondern auch in der restlichen Zeit des Jahres miteinander zu musizieren. Ab 2014 wurde die Chorleitung von Zsuzsa Németh und Viola Thurnay übernommen, zwei Musikerinnen, die beide in der Budapester Franz List Musikakademie studiert haben. Zsuzsa Németh spielt regelmäßig Orgelkonzerte inner- und außerhalb von Ungarn. Viola Thurnay ist nicht nur als Chorleiterin bekannt, sondern auch als Solosängerin tätig.

 

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