„Musique du soir“ für Saxophon und Orgel begeisterte die Zuhörer

v.l. Kantorin Liga Auguste und die Saxophonistin Santa Bukovska.scs/Vlotho. Festliche Klänge erwarteten die Besucher der „Musique du soir“ in der Vlothoer Kirche St. Stephan. Liga Auguste, Organistin und Kirchenmusikerin der Gemeinde, und Saxophonistin Santa Bukovska hatten ein vielfältiges Programm vorbereitet.

Der Schwerpunkt des Programms lag auf zeitgenössischer Musik. Doch auch klassische Werke, wie zwei Sätze aus der „Sonate g-moll“ von Carl Philipp Emanuel Bach und der „Siciliénne op. 78“ von Gabriel Fauré brachten die beiden Musikerinnen, die sich in ihrer Studienzeit kennengelernt haben, zu Gehör. „Wir haben Stücke ausgewählt“, die uns beiden am Herzen liegen“, sagte Liga Auguste. Santa Bukovska unterrichtet derzeit an der Musikfachoberschule in Liepaja in Lettland.

 

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Zeit für Luther- Musik und –Gedanken

Kantorin Liga Auguste und Gemeindepfarrer Jörg-Uwe Pehle gestalteten diese besonderen Veranstaltung zur Marktzeit.MW/Vlotho. Der Markt rund um die St. Stephanskirche in Vlotho bot nicht nur Essen für das leibliche Wohl, sondern auch Stärkung für die Seele. Fast 50 Besucher lauschten gespannt den Luther-Lesungen von Pfarrer Jörg Uwe Pehle und der Orgelmusik von Kreiskantorin Liga Auguste.

Die Veranstaltung „Musik und Wort zur Marktzeit“ am Samstagvormittag bildete gleichzeitig den Auftakt zum „Kulturwochenende“ in der Gemeinde mit der Otmar-Alt-Ausstellung und dem Abendkonzert am Sonntag. Alle Veranstaltungen im September und Oktober stehen im Zeichen des diesjährigen Reformationsjubiläums. Pehle las aus den verschiedensten Schriften von Luther und lies damit den Reformator selbst zu Wort kommen.

 

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Werke zur Bibel und Reformation bevölkern St. Stephan

Pfarrer Jörg Uwe Pehle zeigt nur eins der vielen Gemälden aus der umfangreichen Otmar Alt Ausstellung. Die mittelalterliche St. Stephanskirche bietet einen spannenden Kontrast zu den zeitgenössischen Werken des bekannten Künstlers.MW/Vlotho. Es wird gebohrt, um kleine Spotlichter zu installieren und viele Werke des Künstlers Otmar Alt liebevoll in der St- Stephanskirche aufzuhängen. Am Anfang der Woche trafen insgesamt 50 groß- und kleinformatige Gemälden, bzw. Zeichnung ein. Am Sonntag den 03. September wird die Ausstellung „Martin Luther und 500 Jahre Reformation. Bilder zur Bibel“ mit einem Gottesdienst um 11 Uhr in St. Stephan eröffnet. Otmar Alt ist zur Gast bei der Vernissage.

Zu sehen ist Alts schöpferische Auseinandersetzung mit bekannten Textstellen aus dem Alten und dem Neuen Testament. Ein weiteres Bilderzyklus beschäftigt sich mit der Reformation. Die Bilder sind bewegt, fantasievoll mit abstrakten Zügen, flächig. Sie gewinnen eine expressive Tiefe durch Alts meisterhaften Einsatz von mal leuchtenden, mal dunklen, düsteren Farben. Das Paradies porträtiert Alt als einen Turm aus organischen Formen, rankenden Blättern und Menschengesichtern, die hervortreten. In einem weiteren Gemälde ragt ein bedrohlich wirkendes schwarzes Kreuz aus der Mitte des Bildes. Vor allem regt die offene, dynamische und detailreiche Bildsprache den Betrachter an, die vertrauten und vermeintlich bekannten Geschichten mit neuen Augen zu sehen und eine eigene Deutung zu entwickeln.

 

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Lettische Musikerinnen präsentieren Programm für Saxophon und Orgel

Unter dem Titel „Musique du soir“ präsentieren die lettischen Musikerinnen Liga Auguste und Santa Bukovska ein Programm für Saxophon und Orgel.LA/Vlotho. Unter dem Titel „Musique du soir“ präsentieren die lettischen Musikerinnen Liga Auguste und Santa Bukovska in mehreren Kirchenkonzerten ein Programm für Saxophon und Orgel. Am 3. September musizieren sie um 18 Uhr auch in der Heimatkirche der Kantorin Liga Auguste, in St. Stephan in Vlotho.

Der Titel des Programms der beiden Musikerinnen ist dem gleichnamigen Werk des Letten Pēteris Vasks entlehnt. Seine „Musique du soir“ für Orgel und Saxophon ist wie geschaffen, die Geschäftigkeit des Alltags hinter sich zu lassen und in die Abendruhe einzutauchen. Über ein Jahrhundert bereits hat sich das Saxophon in Lettland im sakralen Raum etabliert. Es wird dort von Komponisten wie Zuhörern für seine der Orgel entgegengesetzten Klangfarben geschätzt. Neben Vasks hat es auch zahlreiche weitere Komponisten zu Werken für diese Besetzung inspiriert, darunter Romualds Jermaks und Ēriks Ešenvalds, deren Werke ebenfalls vertreten sein werden.

 

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Duo „La Vigna“ musizierte in St. Stephan

Barocke Leichtigkeit: Theresia und Christian Stahl begeisterten als Duo „La Vigna“ in der Vlothoer Kirche St. Stephan mit Flöten und Theorbe.scs/Vlotho. Tänzerische Eleganz und spannungsreiche Interpretationen zeichneten das Konzert des Duos „La Vigna“ aus. Mit ihrem Programm „Wege zu Bach“ begeisterten sie die Zuhörer in der Kirche St. Stephan. Neben der Suite in d-moll von Johann Sebastian Bach musizierten Theresia Stahl auf verschiedenen Blockflöten und Christian Stahl auf Barocklaute und Theorbe auch Werke von Antonio Vivaldi, Archangelo Corelli und anderen europäischen Komponisten des Barock.

Christian Stahls Theorbe zog mit ihrem langen Saiten die Blicke auf sich. „Sie ist das größte Instrument der europäischen Lautenfamilie. Die frei schwingenden Basssaiten werden an einer Halsverlängerung mit eigenem Wirbelkasten befestigt. Von etwa 1580 bis 1750 war die Theorbe ein beliebtes Begleitinstrument“, erläuterte er. In der Zeit des Barock wurden viele Werke auch für Laute umgeschrieben. Auch Theresia Stahl gab den Zuhörern zwischen den Musikstücken einige Erläuterungen zu ihren Flöten. „Ab 1700 wandelte sich das Klangideal der Blockflöte, das sich zuvor mit einem weichen Klang an der menschlichen Stimme orientiert hatte. Durch Veränderungen an der Bohrung und den Grifflöchern konnten die Musiker laute und leise Passagen mit unterschiedlichen Klangfarben hervorheben. Die Altblockflöte in f war damals die beliebteste Blockflöte. Um 1730 kam mit der Voice-Flute in d ein neues Instrument in die Blockflötenfamilie. Sie war einen Ton höher gestimmt als die Tenorflöte, damit konnte das Repertoire der Oboe und Traversflöte gespielt werden, ohne transponieren zu müssen“, erklärte Theresia Stahl.

 

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