Gospelchor „Good News“ begeisterte beim Sommerkonzert in St. Stephan

Schwungvoll: Der Gospelchor „Good News“ begeisterte beim Sommerkonzert in der Kirche St. Stephan Vlotho.scs/Vlotho. Von den ersten Akkorden an zogen die Sängerinnen und Sänger ihr Publikum in der gut besuchten Kirche St. Stephan mit schwungvollen Klängen in ihren Bann. Unter dem Titel „Freedom is the voice“ präsentierte der Gospelchor „Good News“ unter der Leitung von Liga Auguste mal fröhliche, mal getragene Gospels und Spirituals.

Mit vielstimmigen Klangfarben und in Musik ausgedrückten Gefühlen sorgten die Musiker für fröhliche Gesichter in der gut besuchten Kirche. „Unsere Lieder handeln von Freiheit, und was sie für jeden einzelnen von uns bedeutet“, sagte Kantorin Liga August in ihrer Begrüßung. Stücke wie „Lord I'm free“ von Steve Dobrogosz, „Freedom“ von Anders Nyberg und das bekannte „Down by the riverside“ begeisterten die Zuhörer. „Freiheit ist nicht nur in Liedern, sondern auch in der Bibel ein wichtiges Thema. Politische und soziale Freiheit ist wichtig“, sagte Pfarrer Jörg Uwe Pehle. „Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, dass er tun kann, was er will, sondern dass er nicht tun muss, was er nicht will“, zitierte er Jean-Jacques Rousseau.

 

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Kammerchor „Via Cantica“ sang Schumanns „Messe C-Moll“

Klangstark: Der Kammerchor „Via Cantica“ sang in St. Stephan Robert Schumanns ausdrucksvolle „Messe C-Moll“.scs/Vlotho. „Robert Schumanns im Jahr 1852 komponierte Messe C-Moll steht im Mittelpunkt des Konzertes, eingebettet in einige Solostücke für Orgel. Die Messe wurde zu seinen Lebzeiten nie aufgeführt. Sie ist eine musikalische Rarität und ein Hochgenuss romantischer Kirchenmusik“, sagte Kantorin Liga Auguste, die auch den Orgelpart übernahm.

Unter der Leitung von KMD Wolfgang Bahn faszinierten 17 Sänger des Bad Oeynhausener Kammerchors „Via Cantica“ in der Kirche St. Stephan mit ihrer ausdrucksvollen Interpretation der Messe. Aus dem „Ordinarium Missae“ hatte Robert Schumann seine lateinische Textvorlage zusammengestellt. Er komponierte in seiner anspruchsvollen Partitur faszinierende Harmonien und Klangfolgen von sphärischen Klängen zu Beginn des „Kyrie“ über das expressive „Gloria“ bis hin zum ruhig strahlenden „Agnus Dei“.

 

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Chor und Orgelkonzert in St. Stephan am 24. Februar

Der Kammerchor via cantica bringt die Messe unter der Leitung von Wolfgang Bahn zur Aufführung,LA/Vlotho. Am Samstag, 24. Februar 2018, findet um 18 Uhr in St. Stephan Vlotho ein Chor- und Orgelkonzert mit Werken aus der Romantik statt. Im Mittelpunkt des Abends steht die Messe c-Moll op. 147 von Robert Schumann. Dieses sehr selten zu hörende Werk, es ist Schumanns vorletzte Komposition, entstand innerhalb weniger Wochen Anfang 1852.

Schumann schrieb sie für vierstimmigen Chor und Orchester; später schuf er einen Orgelauszug des Orchestersatzes. Diese Fassung mit Orgelbegleitung wird an diesem Abend bei uns zu hören sein. Der Kammerchor via cantica bringt die Messe unter der Leitung von Wolfgang Bahn zur Aufführung, Organistin ist Liga Auguste. Sie spielt im Verlaufe des Konzertes noch Orgelmusik von Robert und Clara Schumann sowie Alexandre Guilmant.

 

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Ausstellung in St. Stephan Vlotho ab 27. Januar

Vom 27. Januar bis 25. Februar 2018 ist die Ausstellung „Leben wollt ich!“ in der St. Stephanskirche Vlotho zu sehen. JUP/Vlotho. Vom 27. Januar bis 25. Februar 2018 ist die Ausstellung „Leben wollt ich!“ in der St. Stephanskirche Vlotho zu sehen. In der Sammlung der Künstlerin Sonja Weis sind dokumentarische Portraits zum Gedenken und Erinnern an die jüdischen Opfer des Nationalsozialismus zu sehen. Die Ausstellung wird am Samstag, 27. Januar 2018 um 11.00 Uhr in St. Stephan Vlotho eröffnet.

Millionen jüdische Kinder, Frauen und Männer wurden von den Nationalsozialisten ermordet und für die Überlebenden des Holocaust bleiben der Schmerz und das Grauen lebenslange Wunden. Heute wissen wir, dass es den Tätern darauf ankam, mit den Menschen auch alle ihre Spuren aus der Geschichte, ihre Identität, ihr geistiges, kulturelles und religiöses Erbe, ja ihr Menschsein überhaupt, auszulöschen.

 

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Kabarett und Kanzelrede vergegenwärtigen die Reformation

Ein Kabarett: Tinte, Thesen, Testamente mit Lennardt und Lennardt
Luther mitten in unserer Gesellschaft: Stefan Lennardt spielte Luther und hielt einen Monolog mit deutlichen, feurigen Worten zum heutigen Verständnis von Freiheit. Britta Lennardt spielte die genervte Journalisten, die ihn trotz höfflicher Floskeln nicht ausbremsen konnte.MW/Vlotho. Mittelalterlich klingende Musik tönt aus Lautsprechern in der Kirche St. Stephan. Sie ist allerdings etwas entfremdet, verzerrt. Dadurch irritiert sie etwas. Lennardt und Lennardt, das Komikerduo aus Witten, erscheint auf der Bühne und mimt im Schnelldurchlauf viele Reformationsmeilensteine. Diese Einführung stimmt ein auf das charmant bissige, scharfsinnige und wortwitzige Kabarett „Tinte, Thesen, Testamente“.

Lennardt und Lennardt zeigten sich als Meister des Sinns und Unsinns, die zwar die Bedeutung der Reformation gebührend würdigten, jedoch gleichzeitig jegliches verklärte Verständnis von ihr durchbrachen.Unterhaltsam bis absurd, intelligent, lobend und kritisch griffen sie zahlreiche historische Ereignisseund Figuren der Reformation auf und kommentierten deren Erbe mit modernen Mitteln.

 

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