Teil I - III am 1. Advent in Vlotho

Bachs Weihnachtsoratorium am 1. Advent in Vlotho - Vorverkauf jetzt.LiA/Vlotho. Am ersten Advent, dem 3. Dezember 2017 um 17 Uhr erklingt in St. Stephan J. S. Bachs Weihnachtsoratorium. Die Kantorei St. Stephan hat in diesem Jahr die ersten drei Teile des Werks einstudiert. Diese jeweils für einen der Weihnachtstage bestimmten Kantaten erzählen die Weihnachtsgeschichte von der Geburt Christi bis zur Anbetung des neugeborenen Heilands durch die Hirten im Stall.

Die Textvorlage hat Bach verschiedenen Quellen entnommen. Wie auch in den anderen Kantaten, legt er die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven aus. Dabei lassen sich drei Ebenen unterscheiden. Die „objektiven“ Texte der Heiligen Schrift aus dem je zweiten Kapitel der Evangelien nach Lukas und Matthäus sind in den Rezitativen und Chören verarbeitet. Betrachtung und Deutung des Gehörten findet in den begleiteten Rezitativen und Arien statt. Die dritte textliche Ebene schließlich stellen die lyrisch geprägten Choräle dar. Sie stehen außerhalb des dramatischen Handlungsablaufs und dienen als Bekenntnis der Gemeinde.

 

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Kabarett und Kanzelrede vergegenwärtigen die Reformation

Ein Kabarett: Tinte, Thesen, Testamente mit Lennardt und Lennardt
Luther mitten in unserer Gesellschaft: Stefan Lennardt spielte Luther und hielt einen Monolog mit deutlichen, feurigen Worten zum heutigen Verständnis von Freiheit. Britta Lennardt spielte die genervte Journalisten, die ihn trotz höfflicher Floskeln nicht ausbremsen konnte.MW/Vlotho. Mittelalterlich klingende Musik tönt aus Lautsprechern in der Kirche St. Stephan. Sie ist allerdings etwas entfremdet, verzerrt. Dadurch irritiert sie etwas. Lennardt und Lennardt, das Komikerduo aus Witten, erscheint auf der Bühne und mimt im Schnelldurchlauf viele Reformationsmeilensteine. Diese Einführung stimmt ein auf das charmant bissige, scharfsinnige und wortwitzige Kabarett „Tinte, Thesen, Testamente“.

Lennardt und Lennardt zeigten sich als Meister des Sinns und Unsinns, die zwar die Bedeutung der Reformation gebührend würdigten, jedoch gleichzeitig jegliches verklärte Verständnis von ihr durchbrachen.Unterhaltsam bis absurd, intelligent, lobend und kritisch griffen sie zahlreiche historische Ereignisseund Figuren der Reformation auf und kommentierten deren Erbe mit modernen Mitteln.

 

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Kabarett und Kanzelrede zur Reformation in St. Stephan

Lennardt Lennardt zu Gast in St. Stephan.MW/Vlotho. Bereits im September stand das erste Kulturwochenende zum Reformationsjubiläum in der ev.-luth. St. Stephan Kirche an. Musik und Kunst standen im Mittelpunkt. Jetzt veranstaltet die Gemeinde im Oktober ein Wochenende voller Kultur im Zeichen des Worts. Am Samstagabend, den 14.10., tritt das Kabarett-Duo Lennardt + Lennardt mit ihrem Programm „Tinte, Thesen, Testamente“ in der Kirche auf. Am Sonntag, den 15.10., um 11 Uhr hält der bekannte Schriftsteller Heinrich Peukmann eine Kanzelrede im Gottesdiest.

Die Komiker Lennardt + Lennardt aus Witten kommen nach Vlotho und bringen eine frische, humorvolle Auseinandersetzung mit den vielfältigen Grundgedanken und Schlagworte der Reformation mit. Mit ihrer Komödie „Tinten, Thesen, Testamente“ blicken sie nicht nur auf das, was war, sondern auch das, was noch aktueller als je ist. Sie übersetzen die Grundsteine der Reformation in den Alltag einer Gesellschaft im Jahre 2017, ziehen Parallelen und ertragen Dissonanzen. In ihrer unverwechselbaren Art untersuchen sie gesellschaftliche Kontexte, die auch heute ein paar neue Thesen brauchen. Dabei werden Rollen und Formen, Zeiten und Gedanken nach Lust und Laune gewechselt. Fromme Rationalität, die Sehnsucht nach Freiheit, das Getrieben-Sein von Angst treffen die Menschen 500 Jahre nach der Reformation anders, sind jedoch immer noch Themen in der modernen Gesellschaft. Lennardt + Lennardt zeigen mit viel Humor, dass es gerade im Selbstoptimierungszeitalter eine neue Rechtfertigungslehre braucht.

 

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Kabarettist Harald Mewes hält Kanzelrede in St. Stephan

Humor im Glauben: Harald Mewes sprach als Kanzelredner im Gottesdienst in St. Stephan.scs/Vlotho. Über Humor im Glauben und die Reformation aus Sicht der Ostwestfalen sprach Harald Mewes im Gottesdienst in St. Stephan. Von der Kanzel aus zeichnete er ein fröhliches Gottesbild und zog einen humorvollen Vergleich zwischen Kirche und Ehe. „Meine Frau ist Pfarrerin, und ich wollte schon lange auch mal eine Predigt halten“, verriet er. Da kam die Anfrage des Vlothoer Pfarrers Jörg Uwe Pehle, ob er in St. Sephan eine Kanzelrede halten möge, gerade recht.

„Neuerungen sind ja für Ostwestfalen nicht ganz einfach. Da heißt es erst mal, wollen wir nicht, brauchen wir nicht. Das galt so ähnlich auch für die Reformation“, sagte er. Vieles wurde damals in Frage gestellt. „Wenn es die Hölle nicht gibt, gibt es den Himmel auch nicht? Haben wir den Himmel auf Erden? Oder machen manche Zeitgenossen uns das Leben eher zur Hölle?“ überlegte er. Der Kabarettist ist sich sicher, dass Humor hilft, Dinge zu reflektieren und auch in Frage zu stellen. „Fundamentalisten haben keinen Humor. Aber Gott muss Humor gehabt haben, er hat Meerschweinchen erfunden“, sagte augenzwinkernd hinzu. Harald Mewes erinnerte daran, dass auch mit dem Osterlachen der Humor im Glauben eine lange Tradition hat.

 

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„Musique du soir“ für Saxophon und Orgel begeisterte die Zuhörer

v.l. Kantorin Liga Auguste und die Saxophonistin Santa Bukovska.scs/Vlotho. Festliche Klänge erwarteten die Besucher der „Musique du soir“ in der Vlothoer Kirche St. Stephan. Liga Auguste, Organistin und Kirchenmusikerin der Gemeinde, und Saxophonistin Santa Bukovska hatten ein vielfältiges Programm vorbereitet.

Der Schwerpunkt des Programms lag auf zeitgenössischer Musik. Doch auch klassische Werke, wie zwei Sätze aus der „Sonate g-moll“ von Carl Philipp Emanuel Bach und der „Siciliénne op. 78“ von Gabriel Fauré brachten die beiden Musikerinnen, die sich in ihrer Studienzeit kennengelernt haben, zu Gehör. „Wir haben Stücke ausgewählt“, die uns beiden am Herzen liegen“, sagte Liga Auguste. Santa Bukovska unterrichtet derzeit an der Musikfachoberschule in Liepaja in Lettland.

 

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