St. Stephan: „Spread Voice“ singen in der vollen Kirche acapella

Rund 250 Menschen haben in St. Stephan einen wilden Ritt durch die Musikgeschichte mit der Acapella-Gruppe „Spread Voice“ erlebt: Claudia Deutschmann (Sopran), Mylène Kroon (Mezzosopran), Georg Thauern (Tenorbariton) und Gunnar Deutschmann (Bass); Eckhard Wiemann spielt dazu auf dem Klavier.Rund 250 Menschen waren in die Kirche gekommen, um sich das Konzert rund um den Vlothoer Sänger Gunnar Deutschmann anzuhören. Gemeinsam mit seiner Frau Claudia, sowie Mylène Kroon, Georg Thauern und Pianist Eckhard Wiemann sorgte er für fast zwei Stunden voller abwechslungsreicher Musik und Momente des Staunens. Neben eigenen Stücken interpretierten die Künstler auch moderne Pop-Songs von Coldplay oder die Titelmusik der TV-Serie „Babylon Berlin“.

Es war die große Premiere des Programms „Light my fö!“, die eigentlich bereits im September in der Kirche St. Stephan in Vlotho hätte stattfinden sollen. Aus Krankheitsgründen musste sie damals abgesagt werden. Umso mehr freuten sich die Besucher am Samstag in der Kirche das neue Programm hören zu können. Sänger Gunnar Deutschmann, der mit seiner markanten Stimme auch durch Teile des Programms führte, freut sich sehr, die Uraufführung des Programms in Vlotho zu feiern: „Das ist etwas ganz besonderes für mich. Als Vlothoer das neue Programm in der Stadt aufzuführen, in der ich seit Jahren mit meiner Familie lebe und mit der ich mich verbunden fühle, ist eine große Ehre.“

 

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Chor „Good News“ gibt am Freitag ab 17:30 Uhr Konzert in St. Stephan

Stilsicher und klangvoll: Der Gospelchor „Good News“ der Kantorei St. Stephan gibt sein Adventskonzert während der „Adventsplätzchens“ am Freitag um 17:30 Uhr.LA/CD/Vlotho. Am kommenden Wochenende wird es voll auf dem Kirchplatz vor St. Stephan in Vlotho: Das „Vlothoer Adventsplätzchen“ bringt Vlothoer zusammen und bietet neben Essen und Trinken auch musikalische Unterhaltung. Bevor die Einzelhändler am Sonntag ihre Geschäfte öffnen, tritt am Freitagabend der Gospelchor „Good News“ in der Kirche auf.


 

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Anfeindungen sind inakzeptabel / Gemeindewechsel sind möglich

Pfarrer Jörg Uwe Pehle (Archiv)CD/Vlotho. Pfarrer Jörg Uwe Pehle möchte auf eigenen Wunsch die evangelisch-lutherische Kirchengemeinde St. Stephan in Vlotho verlassen. Diesen persönlichen Entschluss bedauern wir sehr, so Superintendent Andreas Huneke. Als Grund für seinen Weggang führt Pfarrer Pehle die andauernden Anfeindungen aufgrund seiner Homosexualität an. In einer öffentlichen Gemeindeversammlung am Dienstag hatte Pehle seinen Entschluss bekannt gegeben.

Jörg Uwe Pehle betont, dass es in der Gemeinde viele Menschen gebe, die ihn stets unterstützt und offen aufgenommen hätten, seitdem er die Pfarrstelle im Dezember 2016 antrat. „Diese Gemeinde ist grundsätzlich aufgeschlossen und vor allem mit dem Presbyterium hatte ich immer eine gute Zusammenarbeit. Gerade für diese Menschen tut mir die Entscheidung leid“, betont der Pfarrer.

 

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Gäste lösen beim Drei-Gänge-Menü Kriminalfall um Treppensturz von Frau Zacharias

Wer hat Frau Zacharias das Treppenhaus heruntergestürzt? Die Theatergruppe „Gänseblümchen“ aus Porta Westfalica-Holzhausen brachte den Kriminalfall auf die Bühne des Gemeindesaals in St. Stephan. CD/Vlotho. Das Gemeindehaus der evangelischen Kirchengemeinde St. Stephan an der Lange Straße ist zum Tatort geworden: Beim ersten Krimidinner lösten die Gäste einen Mordfall, den die Theatergruppe „Gänseblümchen“ aus Porta Westfalica-Holzhausen auf die Bühne brachte. Dazu servierte Pfarrer Jörg Uwe Pehle mit seinem ehrenamtlichen Serviceteam ein Drei-Gänge-Menü.

Im frisch renovierten Gemeindesaal stehen Kerzen und Blumen auf dem Tisch; der Raum ist schummerig beleuchtet; auf dem Klavier spielt Pianist Benjamin Gruchow Musik. Über 100 Gäste nahmen an den Dinner-Tischen Platz und lösten einen kniffligen Kriminalfall. Die Schauspielerinnen rund um Monika Segelke von der Theatergruppe „Gänseblümchen“ aus Holzhausen hatten aus dem Krimi ein Improvisations-Theaterstück entwickelt, bei dem die Gäste aktiv miträtseln und den Mörder ermitteln konnten. In drei Akten wurde in einem mysteriösen Mordfall ermittelt: Wurde Frau Zacharias absichtlich die Treppe heruntergestürzt?

 

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Konzert der Kantorei St. Stephan mit Bachkantate und Requiem von Fauré

Beeindruckend: Die rund 100 Mitwirkenden unter der Leitung von Kantorin Liga Auguste begeisterten die Zuhörer in der Kirche St. Stephan mit Werken von Bach und Fauré (Foto: Claus Sassenberg)SCS/Vlotho. „Beeindruckende Werke, grandios musiziert“, sagte Pfarrer Jörg Uwe Pehle nach dem Konzert. Die Zuhörer in der rappelvollen (bis zum letzten Platz gefüllten) Kirche St. Stephan waren derselben Meinung und sparten nicht mit Applaus. Unter der Leitung von Kantorin Liga Auguste hatten die rund 100 Mitwirkenden die Kantate 'Ich hatte viel Bekümmernis' von Johann Sebastian Bach und das Requiem von Gabriel Fauré aufgeführt. 

Die zweiteilige barocke Kantate 'Ich hatte viel Bekümmernis' wurde 1713 uraufgeführt und kann liturgisch gesehen im gesamten Kirchenjahr aufgeführt werden. Vermutet wird, dass Bach ihre Urform als Trauermusik komponiert hat. Bach hat in seinem Werk Bibeltexte, freie Dichtungen und Choralmelodien verbunden. 

 

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