Klaus Bröhenhorst zu Gast in der reformierten Gemeinde
Über die Bedeutung des Heidelberger Katechismus als Sprachhilfe und Stolperstein referierte Pastor Klaus Bröhenhorst aus Hildesheim. | Foto: Monika Stockhausen.sto/Vlotho. Sechs Fragen an einen 450 Jahre alten Text, nämlich den 129 Fragen und Antworten des Heidelberger Katechismus, hatte Pastor Klaus Bröhenhorst bei seinem Vortrag im Gemeindehaus der Reformierten Gemeinde Vlotho über die Bedeutung eines der bedeutendsten Lehrzeugnisse des reformierten Protestantismus für Glauben und Leben jedes Christen ausgewählt.

Als erstes Beispiel dafür, wie Fragen und Antworten aus dem Katechismus eine Hilfe bei der Beantwortung "letzter Fragen", insbesondere der Frage nach dem Sinn des Lebens, sein können, nannte der Referent Frage 58.:"Was tröstet dich die Verheißung des ewigen Lebens ?" Die gläubige Annahme dieser Verheißung helfe bei der Sprachlosigkeit, die viele Menschen verspürten, wenn es um das Thema "Himmel" gehe. Wenn man angesichts vieler Katastrophen und unendlichen Leids in der Welt die Frage nach Gott stelle, so helfe einem die Antwort auf die Frage 26 weiter. Die Gewissheit, dass "Gott den Menschen mit allem versorge, was er für Leib und Seele nötig habe", sei auch von Dietrich Bonhoefferin der 1. Hälfte des 20. Jahrhunderts in ähnlicher Weise formuliert worden.

 

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Kommunikationstraining in der Gemeinde
Roland Tober trainierte Kommunikation mit Gemeindemitgliedern in VlothoDW/Vlotho.„Eigentlich ist das Wetter viel zu schön, um drinnen zu sitzen", meinte eines der Gemeindeglieder, die sich zu einem Kommunikationstraining unter Anleitung des Predigers Roland Tober aus Bad Oeynhausen im Gemeindehaus der reformierten Gemeinde in Vlotho versammelt hatten. Aber das Thema reizte dann doch so, dass das geplante Seminar zu einer intensiven Erfahrung wurde.

Nach dem gemeinsamen Lied „Danke" sprach Pastor Winfried Reuter ein kurzes Gebet. Dann begann Roland Tober mit dem ersten Teil, der unter dem Motto ‚Kreativ mit Konflikten umgehen lernen' stand. Obwohl für ihn diese Form eines Seminars in einer Gemeinde Neuland war, gelang es ihm - auch mit Hilfe von Videobeamer und vorab für alle Teilnehmenden kopierten Texten - sehr gut, die Inhalte zu vermitteln.

 

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Gedichtlesung jüdischer Autoren von Saxophonklängen begleitet
Unterstützt wurde der Arbeitskreis, bestehend aus Louisa Schröder-Isenbeck, Christine Höke, Angela Winkler und Winfried Reuter, bei der Lesung von Hannelore Butenuth, Witalij Frese, Moritz Knaut und Mirjam Westermann.mw/Vlotho. Die verzweifelte Suche nach einem lang verlorenen Gott, Gräser am Straßenrand, die bleibende Angst derjenigen die gerettet wurden, warum Männer nie lange perfekt bleiben und die Entwurzelung aus der Heimat, wenn nur noch Gottvertrauen bleibt.

All dies waren Themen mit denen sich die Gedichte jüdischer Autoren bei der Lesung in der St. Johanniskirche beschäftigten. Ein stetiger Wechsel aus lauten und leisen Stimmen, amüsanten und nachdenklichen Inhalten, deutscher und englischer Sprache wurde dem gespannt lauschenden Publikum geboten, dass die Vielseitigkeit am Ende mit viel Applaus honorierte.

 

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Bei schönem Wetter ging es zum "Hundertwasserbahnhof Uelzen
Vor dem Hundertwasserbahnhof
IW/Vlotho. Fronleichnam 2010 unternahmen 20 Mitglieder unserer Gemeinde bei strahlendem Sonnenschein einen Ausflug mit der Bahn zum „Hundertwasserbahnhof Uelzen“. Mit Expo-Geldern war dort im Jahr 2000 nach Ideen des österreichischen Künstlers Friedensreich Hundertwasser aus dem ehemals wilhelminischen Backsteinbau des Uelzener Inselbahnhofs ein farbig ausgestaltetes „Märchenschloss“ entstanden, wobei Teile des ursprünglich vorhandenen Bahnhofsgebäudes erhalten blieben. Getreu Hundertwassers Motto „Die gerade Linie ist gottlos“ hat der Künstler verspielte Fassaden in Wellenlinien, „tanzende“ Wände mit Keramikschmuck und asymmetrische Aufbauten geschaffen.

Viele dickbäuchige, bunte Säulen mit goldenen Zwiebeltürmen erinnern an Bäume, denn Hundertwasser will den Raubbau an der Natur, der durch Bauwerke zwangsläufig entsteht, wieder gutmachen. So sind Teile der Dachkonstruktion des Bahnhofs von Pflanzen bewachsen. Das höchste Flachdach des Bahnhofsgebäudes wie auch die Bahnsteigüberdachungen tragen die größte Solardachanlage Niedersachsens. An einer Schautafel kann man die jeweils produzierte Strommenge ablesen.

 

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St. Stephan stellte Kirche für reformierte Gemeinden zur Verfügung
HimmelfahrtWB/DW/Vlotho. An Himmelfahrt treffen sich seit Jahren die evangelisch-reformierten Gemeinden aus Hohenhausen, Langenholzhausen, Lüdenhausen, Talle, Varenholz und Vlotho zu einem gemeinsamen Gottestdienst. Gastgeber ist im jährlichen Wechsel eine der Gemeinden. Zum dritten Mal war in diesem Jahr St. Johannis an der Reihe.

Eigentlich hatte der Gottesdienst unter freiem Himmel im Garten des Gemeindehauses an der Moltkestraße stattfinden sollen. Aufgrund des schlechten Wetters war das nicht möglich. Für die zahlreich aus dem Kalletal angereisten Gäste aber war unsere Kirche zu klein. Zum Glück erklärte sich die evangelisch-lutherische Gemeinde St. Stephan sofort bereit, uns aus der Verlegenheit zu helfen und ihre – gut geheizte – Kirche zur Verfügung zu stellen.

 

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