Hausberge Aktuell Hausberge Info

1. Pfarrbezirk: Hausberge

1. Pfarrbezirk: Hausberge

ImageMitten in Hausberge an der Porta Westfalica erhebt sich die Schalksburg. Ihre Gebäude wurden im 18. und 19. Jahrhundert zwar abgerissen, es wurden aber auch neue wieder errichtet. Seit 1016 schon versahen die Edelherren zum Berge von dieser Burg aus als Amtsleute wichtige Aufgaben im früheren Bistum Minden. Zu ihrem "Haus" gehörte eine der St. Walburga geweihte Schlosskirche, die am Ende des 13. Jahrhunderts. bereits Mittelpunkt einer eigenständigen Kirchengemeinde war. Indizien sprechen dafür, dass in der Amtszeit des Mindener Bischofs Hermann von Schaumburg (1567-1582) die Reformation lutherischer Prägung in der Kirchengemeinde eingeführt worden ist. Das Schiff der heutigen Pfarrkirche ist an einen 1599 errichteten Turm um 1624 angebaut worden. 1720 erhielt Hausberge Stadtrechte; es ist bis heute Verwaltungsmittelpunkt, früher des Amtes Hausberge, jetzt der Stadt Porta Westfalica.

 

Eine 1963 vorgenommene grundlegende Renovierung der Kirche lässt diese nun im Grundzug wieder so erscheinen, wie sie einst errichtet wurde. Die unübersehbare Christusdarstellung im Chorfenster über dem Altar lässt keinen Zweifel aufkommen, wer für die Glaubenden das Licht ist, welcher Herr hier gegenwärtig ist, zu wem hin sie hier gewiesen werden.

JavaScript must be enabled in order for you to use Google Maps.
However, it seems JavaScript is either disabled or not supported by your browser.
To view Google Maps, enable JavaScript by changing your browser options, and then try again.

Drucken

2. Pfarrbezirk: Lohfeld

2. Pfarrbezirk: Lohfeld

ImageNur der westliche Teil Lohfelds gehört seit alters zur Kirchengemeinde Hausberge, der östliche war nach Eisbergen eingepfarrt. 1965 wurde für die Hausberger Kirchengemeinde eine 2. Pfarrstelle errichtet und der neue Pfarrbezirk Lohfeld aus ganz Lohfeld und dem nordöstlichen Stadtgebiet Hausberges gebildet. Während bis dahin nur ein kleines, als Kapelle dienendes Gebäude neben dem Lohfelder Friedhof, das Georg-Niege-Haus, zur Verfügung stand, konnte 1966 in Lohfeld ein Gemeindehaus in Dienst genommen werden. Daran wurde 1984 eine Kirche angebaut. Lohfeld besitzt damit ein voll ausgebautes kirchliches Zentrum.

 

Die Lohfelder Kirche als Bauwerk des ausgehenden 20. Jahrhunderts beeindruckt durch ihre klassische Bauform: geostet, mit Apsis und Emporen. Helles Licht durchflutet den Kirchenraum durch das große Rundfenster im Süden. Hier befindet sich der Taufstein, die Taufe wird durch farbige Glasbilder gedeutet: Taufe Christi - Kreuzestod - Auferstehung - Taufbefehl in einer senkrechten Reihe, in einer waagerechten: Taufe der Familie des Kerkermeisters in Philippi - Segnung der Kinder durch Christus - Taufe des Kämmerers aus Äthiopien - Gespräch Jesu mit Nikodemus: "Ich sage dir, es sei denn, dass jemand geboren werde aus Wasser und Geist, so kann er nicht in das Reich Gottes kommen" (Joh 3,5). Im Altarraum verweist ein großes Bronzekreuz auf das biblische Zeugnis vom Abendmahl: darin begegnet Christus gegenwärtig, dazu ruft er alle Glaubenden an seinen Tisch.

Drucken