Kindermusical "Abraham und Sara" in Eisbergen
Mit viel Elan sind die 34 Kinder im Alter zwischen sechs und elf Jahren bei den Proben zum Kindermusical „Abraham und Sara – Versprochen ist Versprochen“ in Eisbergen dabei.AB/Bad Oeynhausen. 34 Kinder aus dem Kirchenkreis Vlotho übten in ihrer letzten Ferienwoche eifrig, um die biblische Geschichte von Abraham und Sara auf die Bühne des Evangelischen Gemeindehauses Eisbergen zu bringen. Da nahmen sie ihr Publikum in eine Zeit mit, in der sich die Menschen noch mit einer Kamelstärke fortbewegten, in Zelten wohnten und der Reichtum an der Anzahl der Viehherden gemessen wurde.

Donnerstagmorgen, es herrscht emsiges Treiben im Gemeindehaus Eisbergen, die Kinder studieren Lieder ein, basteln an ihren Requisiten und überprüfen den Sitz ihres Kostüms, damit am Sonntag alles glatt läuft. „Hier ist Leben drin, alle sind mit viel Spaß dabei", erklärt Pfarrer Rainer Schulz, der als Sprecher die biblische Geschichte vorliest, während die Kinder die einzelnen Szenen darstellen. Organisiert wird diese Projektwoche von Katrin Weber, Jugendreferentin des Kirchenkreises Vlotho und unterstützt von 13 ehrenamtlichen Mitarbeitern. Die musikalische Leitung liegt in den bewährten Händen der Kirchenmusikerin Christine Backer. Je nach Interessenlage können die Kinder zwischen vier verschiedenen Workshops wählen: Tanz, Schauspiel, Requisite oder Gesang.

 

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Feierlicher Einführungsgottesdienst für Pfarrer Rainer Schulz
Superintendent v.r. Andreas Huneke segnet Pfarrer Rainer Schulz in sein neues Amt ein. Ulrich Prasuhn, Vorsitzender des Presbyteriums überreichte ihm symbolisch die Schlüssel für die Kirche.AB/Porta Westfalica. Die evangelische Kirchengemeinde Eisbergen hat einen neuen Pfarrer. Am Sonntag wurde Pfarrer Rainer Schulz vom Superintendenten Andreas Huneke in sein neues Amt eingeführt. Bisher war der Theologe in Plettenberg tätig, jetzt wechselte er mit einer vollen Stelle in den Kirchenkreis Vlotho.

Dass Eisbergen gar nicht eisig ist, wie der Ortsname es intendiert, zeigte die Gemeinde am Sonntag. Wohlwollendes Entgegenkommen und freudige Erwartungen strahlten Pfarrer Schulz entgegen, als er mit einem feierlichen Gottesdienst und anschließendem Empfang in die Gemeinde aufgenommen wurde. Musikalisch vom Posaunenchor unter der Leitung von Jörg Claus und Helmut Diekmann an der Orgel gestaltet, führten Superintendent Andreas Huneke, Pfarrer Bernhard Silaschi, Pfarrer Uwe Rosner, sowie Pastoren aus den Nachbargemeinden zusammen mit Mitgliedern des Presbyteriums die Einsegnung durch. „Wir Christen sind der Tempel Gottes sagt Paulus. Gott schenke Ihnen den heiligen Geist, dass Sie Vorbild und ein Tempel Gottes für die Menschen in Eisbergen werden", so Superintendent Andreas Huneke.

 

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100 Jahre Frauenhilfe in Eisbergen
Sie alle unterstützen tatkräftig das Gemeindeleben. Jetzt wurde die Frauenhilfe Eisbergen 100 Jahre alt.AB/Porta Westfalica. Eine große Gästeschar kam am Sonntag in die Kirche nach Eisbergen, um das unermüdlicher Engagement der Frauen zu würdigen.

Und um zurückzublicken auf ein Jahrhundert Arbeit im Dienst der Gemeinde. „Einer trage des andern Last, so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen“, lautet der Wochenspruch (Galater 6, 2), der im Mittelpunkt der Predigt von Angelika Weigt-Blätgen, leitende Pfarrerin der Evangelischen Frauenhilfe Westfalen e.V. stand und „den Kern der Hilfe in der Frauenhilfe treffe“. Das Mittragen der anderen Last sei nicht immer leicht, hob Pfarrerin Angelika Weigt-Blätgen hervor, aber im Glauben an Gott ließe sich vieles leichter tragen. „Jesus hat niemanden alles abgenommen, aber er will den Menschen Gelegenheit geben aufzuatmen, aufzubrechen zum Himmel“, sagte die Theologin und zitierte Dietrich Bonhoeffer mit „Gott ist ein Gott des Tragens“.

 

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Prof. Dr. Kristian Fechtner zur christlichen Bestattung

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Sto/Porta Westfalica. Der vom christlichen Glauben getragene Umgang mit Sterben, Tod und Bestattung stand im Zentrum des dritten Vortrags zum Thema „Bestattungskultur im Wandel“. Prof. Kristian Fechtner, an der Universität Mainz lehrender Theologe, stellte Überlegungen und Erkenntnisse zur gegenwärtigen Situation vor, die eine Vielfalt von Möglichkeiten bietet.

Die Bestattung gehöre zu den Riten des Übergangs. Sie biete die Möglichkeit, den Übergang vom Tod zum Leben bewusst zu machen und den Abschied zu gestalten. Die gottesdienstliche Feier zu diesem Anlass finde in der Form einer Prozession statt: „Der Tote wird aus der Gemeinschaft der Lebenden heraus gebracht zu einem Raum der Toten“, so Fechtner. Am Schluss der rituellen Handlung, die auch eine Segnung des Verstorbenen enthalten könne, werde der Tote in die Hände Gottes übergeben.

 

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