Gustav-Adolf-Werk feiert Jahresfest am 10. und 11. November in Möllbergen

Kreuz (Symbolfoto): Aaron Burden / UnsplashTW/Porta Westfalica. Am 10./11. November 2019 findet im Gemeindehaus Möllbergen das 177. Jahresfest des Gustav-Adolf-Werkes der Evangelischen Kirche von Westfalen statt. Das Gustav-Adolf-Werk (GAW) ist das älteste ev. Hilfswerk und unterstützt kleine evangelische Gemeinden in Lateinamerika, sowie Süd- und Osteuropa. Seit einigen Jahren hat sich zudem der Kontakt zu Gemeinden im Nahen Osten ergeben. Vor allem die Schularbeit im Libanon und in Syrien wird dabei unterstützt.

Eine der mehr als 40 Partnerkirchen, zu denen das GAW Kontakte hält, ist die Evangelische Kirche am La Plata (IERP). Sie wurde 1899 gegründet als Kirche der deutschsprachigen Einwanderer. Nach dem Zweiten Weltkrieg entwickelte sich die Kirche zunehmend und verwurzelte sich in der neuen Heimat. 1965 beschloss die Synode die Gründung einer selbständigen Kirche, die mit der EKD durch Verträge in geschwisterlicher Zusammenarbeit verbunden ist. Gegenwärtig gehören 42 Gemeinden zu ihr mit mehr als 250 Predigtstätten in den drei Ländern Paragua, Uruguay und Argentinien.

Die IERP beeindruckt immer wieder durch ihre diakonischen Projekte, die sie trotz ihrer kleinen Mitgliederzahl immer wieder zur Stärkung der Schwächsten in ihrer Gesellschaft organisiert. Beim diesjährigen Jahresfest des GAW Westfalen im Kirchenkreis Vlotho wird auf einem Gemeindenachmittag am 10. November 2019 um 15.00 Uhr in Möllbergen die diakonische Arbeit dieser Kirche vorgestellt. Unter dem Motto „Kleine Kirche  starkes Profil!“ stellt Frau Gisela Köbberling, die Vorsitzende der GAW Frauenarbeit in Hannover, einige Projekte vor. Sie hat diese auf einer Begegnungsreise des GAW Deutschlands besucht.

Alle Menschen, die an der Arbeit dieser kleinen Kirche interessiert sind und wissen wollen, wie sie sich als kleine Minderheitenkirche zum Wohl der Menschen einbringt und Großes bewirkt, sind herzlich eingeladen. Frau Karla Steilmann, bis vor kurzem Mitarbeiterin in einer der IERP Gemeinden, die eine Schule für die indigene Bevölkerung führt, wird ebenfalls diesen Nachmittag mitgestalten.