180 Besucher bei der „Church Night" in Holzhausen
Reformation verbindet: Das Organisationsteam der Church Night in Holzhausen brachte neuen Schwung in die Feier des Reformationstages.scs/Porta Westfalica. Zur „Church Night" hatte Evangelische Jugend Porta Süd unter der Leitung von Jugendreferentin Katrin Weber in die Holzhausener Kirche eingeladen, um den Reformationstag auf neue Weise zu begehen – nicht als Geschichte von damals, sondern mit Blick nach vorn.

Unter dem Motto „Geht gar nicht! Oder doch?!" trafen sich 180 Teilnehmer, um gemeinsam zu diskutieren und Gottesdienst zu feiern. In drei Themengruppen sprachen die Jugendlichen über die Themen „95 Thesen – Verbesserungsvorschläge für die Kirche", „Schwanger mit 16 – und nun?" und „Jugendkriminalität und Drogen". Letztere Gruppe fand das größte Interesse der Anwesenden. Unter der Leitung von Lutz Kollmeyer vom Kommissariat Vorbeugung und Johannes Kneifel, der im Gefängnis zum Glauben fand, wurde eifrig diskutiert. Beim Gottesdienst hielt Johannes Knefel eine eindrucksvolle Predigt, die die Anwesenden in den Bann schlug. „Früher konnte ich als Rassist andere Meinungen und Lebenswege nicht ertragen. Doch im Grunde zählt das Herz. Inzwischen finde ich gut, dass Menschen so verschieden sind, das bringt Spannung ins Leben. Geht auf die Menschen zu", forderte er die Jugendlichen auf.

„Faszinierend, was Johannes Kneifel ausstrahlt", sagte Teilnehmerin Constanze Willimczik. „Seine Predigt war interessant und inspirierend", stimmte Tobias Lehmann ihr zu.

Mit flotten Rhythmen und jugendlichen Texten sorgte die Band „Fernglas" für gute Unterhaltung. Nach einem gemeinsamen Imbiss brachte zum Abschluss das Improvisationstheater „SpekSpek" mit lustigen Szenen die Lachmuskeln zum Beben. „Es war die erste, aber sicher nicht die letzte Church Night in Holzhausen", sagte Katrin Weber am Ende des Abends und freute sich, dass die lange Kirchennacht in Holzhausen zu den zehn interessantesten Veranstaltungen der bundesweiten Initiative „Church Night. Hell. Wach. Evangelisch" gezählt wurde.

Improvisationstheater „SpekSpek“ Gut besucht -.