37 Kindergartenkinder gehen der Ostergeschichte auf den Grund
v.l. Die Osterbotschaft entdecken 37 Kindergartenkinder auf der evangelischen Kinderbibelwoche in Holtrup. Hintere Reihe, v.l. Pfarrerin Christine Höke mit den beiden Helferinnen Svenja Ruch, Maike Schnelle und Stefanie Bendig, Erzieherin Familienzentrum Kunterbunt. Foto: Anja Brandt.AB/Porta Westfalica. Was Ostern bedeutet und dass es viel mehr als Eiersuchen ist, das erfahren die vier- bis sechsjährigen Mädchen und Jungen des Familienzentrums Hausberge und des Kindergartens Holtrup anschaulich auf der Kinderbibelwoche im evangelischen Gemeindehaus in Holtrup.

„Wir wollen kreativ und kindgerecht die schwierigen Fragen der Passion aufarbeiten und den Kindern deutlich machen, dass die Botschaft von Ostern in unserer Gemeinschaft weiterlebt", erklärt die Gemeindepädagogin Ingrid Wilmsmeier, die gemeinsam mit Pfarrerin Christine Höke die Kinderbibelwoche zum Thema „Ostern entdecken" leitet. Jeder Morgen beginnt mit einem kurzen Vorspiel, in dem an die Passion Christi und Ostern erinnert wird. Die biblischen Geschichten werden nach einem gemeinsamen Frühstück bastelnd, spielend, musizierend und vor allem mit viel Spaß greifbar und verständlich gemacht. Beispielsweise mit dem Töpfern eines Kelches, der das letzte Abendmahl Jesu mit seinen Jüngern ins Gedächtnis ruft.

 

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„Von Kopf bis Fuß geliebt" lautete das Motto
Auf spielerische und kreative Weise entdeckten die Grundschulkinder beim Kinderbibeltag in Holtrup die biblische Geschichte der Fußwaschung. Foto: Anja Brandt.AB/Porta Westfalica. „Es war schon ein tolles Gefühl, dass uns die Erwachsenen die Füße gewaschen haben", schwärmte die achtjährige Leonie begeistert. Sie ist eins von 37 Grundschulkindern, die am Samstag im Gemeindehaus Holtrup am Kinderbibeltag des evangelischen Jugendreferates Porta Westfalica teilgenommen hatten. Alles stand im Kontext der biblischen Geschichte der Fußwaschung, die den Beginn der Leidensgeschichte Jesu markiert.

Und so begann auch der Morgen mit Fußgymnastik- und massage, sowie einer Fußwaschung. „So wie Jesu seinen Jüngern die Füße gewaschen hat, haben wir Mitarbeiter es für die Kindern getan. Das war für viele ein erhebendes und wohltuendes Gefühl", erklärte die Jugendreferentin Katrin Weber, die gemeinsam mit der Pfarrerin Christine Höke, der Gemeindepädagogin Ingrid Wilmsmeier, sowie 17 weiteren Helfern den Tag vorbereitet und durchgeführt hat.

 

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Friedel Kühme vom Posaunenchor Holtrup-Uffeln verabschiedet
von links nach rechts Erich Noll (CVJM), Friedel Kühme, Christel Kühme, Wilfried Wiche, Andreas Minden (Presbyterium), Pfarrer Torsten Willimczik. (Foto: Angela Lehmann)TW/Porta Westfalica. Gut 50 Jahre lang hat Friedel Kühme den Posaunenchor Holtrup-Uffeln geleitet. Nun hat er diese Aufgabe abgegeben. Im Erntedankgottesdienst bedankten sich der Posaunenchor, der CVJM Holtrup und die Kirchengemeinde Holzhausen und Holtrup an der Porta für seinen langjährigen Einsatz.

Im Jahr 1956 trat Friedel Kühme dem Posaunenchor bei und schon im Jahr 1959 übernahm er die Leitung. Zweimal gab er das Amt ab: Von April 1961 bis Ende 1962 musste er seinen Wehrdienst ableisten und in der Zeit von Oktober 1998 bis Mai 2000 übernahm Claudia Stranzenbach die Leitung des Chores. Als sie diese Aufgabe durch ihren Umzug nicht mehr wahrnehmen konnte, war es erneut Friedel Kühme, der sich zur Verfügung stellte und den Chor auf seine ruhige und besonnene Art dirigierte. Für die viele Arbeit im Hintergrund, die für die Leitung eines Posaunenchores nötig ist, fand er viel Verständnis und Unterstützung in seiner Familie, besonders bei seiner Frau Christel.

 

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Leben mitten im Dorf
50 Jahre Kirche in Möllbergentw/Porta Westfalica. Goldene Hochzeiten und Goldene Konfirmationen sind bekannt – ein goldenes Kirchenjubiläum gibt es bisher wohl nicht. Trotzdem können die Menschen im Gemeindebezirk Möllbergen (Möllbergen und Vennebecker Bruch) mit der ganzen Gemeinde und vielen Gästen dieses besondere Jubiläum feiern, denn am 26. August ist es genau 50 Jahre her, dass die Möllberger Kirche eingeweiht wurde.

Nachdem das Anwesen Möllbergen Nr.10 schon seit längerem für Gemeindezwecke teilweise gemietet war, konnte das Grundstück im April 1954 gekauft werden. Im Sommer 1961 konnte dann mit dem (Um-)Bau begonnen werden. Den damaligen Wünschen entsprechend wurde der eigentliche Kirchenraum (die bisherige Fabrikhalle) als hoher, offener Raum gestaltet; neu angebaut wurde der Bereich für den Altarraum, der Eingangsbereich und der Glockenturm. Später kam noch die Orgel auf der Empore dazu. Am Nachmittag des 26. August 1962 fand der feierliche Einweihungsgottesdienst statt, der mit einer großen Prozession von der Möllberger Friedhofskapelle her durch das Dorf begann. Nach der Schlüsselübergabe an der Kirchentür zog die Festgemeinde in ihre Kirche ein.

 

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„Kirche zum Anfassen" in Holzhausen
Auf Entdeckungsreise in ihre Holzhausener Kirche gehen die 24 Schukis des Familienzentrums Kunterbunt mit v.l. Kindergartenleiterin Dorothee Holzmeier, Erzieherin Juliane Siegert, Pfarrerin Christine Höke und Erzieherin Lilli NeufeldAB/Porta Westfalica. Wie hoch ist der Kirchenraum? Wie viele Schritte brauchen wir, um die Kirche zu umrunden? Warum nennt man die Kirche auch Gotteshaus? Welche Dinge gehören auf den Altar? Wie sieht das Abendmahlsgeschirr aus? Um diese und andere Fragen geht es in der Projektwoche „Kirche zum Anfassen" des Familienzentrums Kunterbunt in Holzhausen.

„Die Kirche ist ein Ort, an dem man singen und fröhlich sein kann, aber auch Respekt hat", erklärt Pfarrerin Christine Höke, die gemeinsam mit der Kindergartenleiterin Dorothee Holzmeier und den Erzieherinnen Juliane Siegert und Lilli Neufeld das Projekt zum Ende des Kindergartenzeit veranstaltet. Ihr Anliegen ist es, den Kindern die Kirche als Lebensraum näherzubringen und eine Verbindung zur Gemeinde zu schaffen.

 

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