Drei Jugendgottesdienste in einer Woche / Moderne Musik für junge Christen

190918 I GOD it GruppenfotoCD/Bad Oeynhausen. Da haben sich die Jugendlichen aus dem „I GOD it“-Team etwas vorgenommen: Diese Woche Dienstag, Mittwoch und Donnerstag feiern sie in der Ev. Kirchengemeinde Bad Oeynhausen-Wichern moderne Jugendgottesdienste mit Essen, Trinken, Bands und besonderen Aktionen. 20 Ehrenamtliche haben in den vergangenen Monaten drei Abende rund um die Themen „erwarten“, „überschäumen“ und entscheiden“ vorbereitet.

„Wir wollen nächste Woche jeden Abend einen ganz anderen Jugendgottesdienst feiern“, sagt Jugendreferentin Vanessa Grab, die gemeinsam mit ihrem Kollegen Hans-Jürgen Noweck und den ehrenamtlich Mitarbeitenden aus der Wicherngemeinde und aus Rehme viel Arbeit in die Jugendwoche steckt. „Wir sorgen dafür, dass ihr Kirche mal ganz anders erleben könnt: Jeden Abend gibt es moderne Musik von unseren Bands „The Riemes“ und „The Gsus Freaks“. Dazu gibt es zum Beispiel Hot Dogs zu essen und einen Drink auf die Hand – besser geht’s doch nicht“, sagt Lisa Lübcke aus dem Vorbereitungsteam. 

 

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Re- Zertifizierung im Familienzentrums-Verbund Wichern-Lohe

Rezertifizierung KiGa WichernBL/Bad Oeynhausen. Seit April 2014 ist der ev. Wichern-Kindergarten „Sausewind“ nach dem ev. Gütesiegel BETA (Qualitätsmanagement für Evangelische Kindertageseinrichtungen) zertifiziert. „Wir wachsen mit Hilfe des Qualitätsmanagements stetig, deshalb auch unser Leitbild „Gemeinsam wachsen“. Ein besonderer Schwerpunkt in unserer täglichen pädagogischen Arbeit ist die Religionspädagogik, welche von den Kindern und Mitarbeitenden gelebt wird“, so Kita-Leitung Birgit Laske.

 

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Vortrag über Plastikvermeidung beim Frauenfrühstück im Wichernhaus

Umweltbewusst: Marianne Hörentrup (v.l.), Kerstin Eilers, Gerda Wilmsmeier, Gudrun Ehlebracht, Monika Brünger, Referent Nicolai Meyer, Ulrike Weißflog, Erika Kölling und Helga Tiemann beim Frauenfrühstück der Wicherngemeinde zum Thema Kunststoffe.scs/Bad Oeynhausen. "Umweltschutz im Alltag ist uns wichtig. Nicht nur beim Zubereiten unseres Frühstücks versuchen wir, Müll zu vermeiden", sagte Helga Tiemann vom Vorbereitungsteam des beliebten Frauenfrühstücks der Wicherngemeinde. So hatten die Damen Nicolai Meyer eingeladen, über Kunststoffe und Alternativen zu referieren.

Der Projektleiter im Lübbecker NABU Besucherzentrum Moorhus informierte nach einem reichhaltigen Frühstück über Vor- und Nachteile des weit verbreiteten Materials. "Plastik ist Segen und Fluch zugleich", so der Umweltfachmann für Nachhaltigkeitsthemen. "Kunststoffe sind leicht, preiswert und haltbar. Durch verschiedene Zusatzstoffe sind sie vielseitig einsetzbar und daher weit verbreitet." Jedes Jahr werden 250 Millionen Tonnen Plastik, wie Kunststoffe umgangssprachlich genannt werden, neu produziert. "Mit dem bis heute produzierten Material könnte man sechsmal die Erde mit Plastikfolie umwickeln", so Nicolai Meyer.

 

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„Stolpersteine“ im Fokus des beliebten Frauenfrühstücks

Erinnerungen: Stadtarchivarin Stefanie Hillebrand berichtete über die Lebenswege jüdischer Familien in der Kurstadt.scs/Bad Oeynhausen. Aufmerksamen Fußgängern fallen auch in der Kurstadt vor einigen Häusern glänzende ins Pflaster eingelassene Steine auf. Diese „Stolpersteine“ sind in Messing gegossene Erinnerungen an Opfer des Nationalsozialismus, die in den jeweiligen Gebäuden lebten. Beim gut besuchten Frauenfrühstück im Wichernhaus berichtete Stadtarchivarin Stefanie Hillebrand den zahlreichen interessierten Zuhörerinnen von ihren Recherchen zu Lebensgeschichten und Schicksale jüdischer Mitbürger vor und während des zweiten Weltkriegs.

Als Ende des 19.Jahrhunderts der Badebetrieb startete, lebten auch liberale Juden im Stadtgebiet. Die sogenannten Reformjuden wahrten ihre Rituale, passten sich aber den Christen an, indem sie zum Beispiel Gottesdienste in deutscher Sprache hielten. Als Ärzte, Gaststättenbetreiber und Kaufleute passten sie beruflich gut in die Infrastruktur einer Badestadt“, sagte die Referentin. Einer von ihnen war der Badearzt Dr. Louis Lehmann, nach dem auch eine Straße benannt wurde.

 

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Vortrag mit Göttinger Theologen am 20. November in der Wicherngemeinde

Prof. Dr. Thilo Rudnig kommt nach Bad Oeynhausen.RS/Bad Oeynhausen. Die Sprache Kanaans, das Alt-Hebräische, ist die Sprache des größten Teils der Bibel, nämlich des Alten Testaments. Über die 'Tücken' des Alt-Hebräischen, das u.a. keine klare Trennung zwischen den uns geläufigen grammatischen Zeitstufen Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft kennt, haben Generationen von Studierenden geseufzt.

Prof. Dr. Thilo Rudnig von der Georg-August-Universität in Göttingen, wird am Dienstag, 20. November, 19.30 Uhr im Wichernhaus, Wichernstr. 15, seine Zuhörer in seiner humorvollen Art mit einigen dieser sprachlichen Besonderheiten bekannt machen und Beispiele gelungener wie misslungener Übersetzungen geben. - Prof. Rudnig ist in Bad Oeynhausen aufgewachsen und hat bereits mehrfach zu unterschiedlichen Themen kenntnisreich-unterhaltsam vorgetragen. - Eintritt frei.

 

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