„Happy Hour“ lockt singende Besucher in die Wicherngemeinde

Stimmungsvoll beleuchtet: Die Heilig-Geist-Kirche der Wicherngemeinde in Bad Oeynhausen (Foto: Finn Heitland)FH/Bad Oeynhausen. Im Rahmen der offenen Häuser im Advent fand am Samstag, 7. Dezember ein offenes Singen in der Heilig-Geist-Kirche an der Wichernstraße statt. Das Singen während eines „Happy Hour“ Gottesdienstes vor dem zweiten Advent wurde zum zweiten Mal in der Wicherngemeinde angeboten. Nach der positiven Resonanz im Vorjahr und der Einführung modernerer Gottesdienstelemente seit Januar 2019 will man mehr Besucher in die Gottesdienste locken.

„Es ist eine sehr schöne Idee die im Rahmen der Aktion ‚offene Häuser im Advent‘ auch die Türen der Kirche zu öffnen. Es ist ein Abend für alle Generationen“, sagte Presbyterin Ulrike Weißflog. Eröffnet wurde das offene Singen durch zwei Stücke an der Geige gespielt von Katharina Bock.

 

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Simone Strahl erzählt aus dem Alltag einer Blinden

Engagiert: Simone Strahl (re.) berichtete von ihren Lebenserfahrungen als Blinde und zeigte ihr Notizgerät. Dr. Rosemarie Siegert, Leiterin der Frauenhilfe der Wicherngemeinde, hatte die Referentin eingeladen.SCS/Bad Oeynhausen. „Belastungen hat jeder in unterschiedlichem Maß“, sagte Simone Strahl. Die 48-jährige berichtete vor der Frauenhilfe der Wicherngemeinde zum Thema „Christliche Lebensbewältigung unter Belastung“ von ihren Erfahrungen als Blinde.

Simone Strahl kam als Frühgeburt zur Welt. „Die Ärzte sagten zu meiner Mutter, das Kind überlebt eh nicht“, erinnerte sie sich. „Doch ich habe überlebt. Da ich nach der Geburt im Brutkasten zu viel Sauerstoff bekam, bin ich blind.“ Ihren Eltern war wichtig, dass sie trotz ihrer Beeinträchtigung fröhlich und selbstständig durchs Leben gehen kann. „Ein echter Segen. Immer wieder taten sich Türen und Wege auf“, sagte sie. Ihre Kindheit hat Simone Strahl positiv in Erinnerung: „Bis zur Schulzeit war mir meine Blindheit gar nicht so bewusst.“ Um in Soest die Blindenschule zu besuchen, zog sie unter der Woche mit ihrer Mutter aus ihrer Heimatstadt Gladbeck an den Möhnesee. Anschließend konnte sie auf das dortige Gymnasium wechseln und die Familie zog komplett um. „Meine Pubertät war keine tolle Zeit. Blindsein ist schwierig, wenn es um Jungs und Klamotten geht, und man mit seiner Mutter einkaufen gehen muss, obwohl man keinen Bock auf Eltern hat“, erinnerte sie sich. Im Jugendkreis kam die junge Frau mit dem Glauben in Berührung und erlebte, dass „Glaube trägt“.

 

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Drei Jugendgottesdienste in einer Woche / Moderne Musik für junge Christen

190918 I GOD it GruppenfotoCD/Bad Oeynhausen. Da haben sich die Jugendlichen aus dem „I GOD it“-Team etwas vorgenommen: Diese Woche Dienstag, Mittwoch und Donnerstag feiern sie in der Ev. Kirchengemeinde Bad Oeynhausen-Wichern moderne Jugendgottesdienste mit Essen, Trinken, Bands und besonderen Aktionen. 20 Ehrenamtliche haben in den vergangenen Monaten drei Abende rund um die Themen „erwarten“, „überschäumen“ und entscheiden“ vorbereitet.

„Wir wollen nächste Woche jeden Abend einen ganz anderen Jugendgottesdienst feiern“, sagt Jugendreferentin Vanessa Grab, die gemeinsam mit ihrem Kollegen Hans-Jürgen Noweck und den ehrenamtlich Mitarbeitenden aus der Wicherngemeinde und aus Rehme viel Arbeit in die Jugendwoche steckt. „Wir sorgen dafür, dass ihr Kirche mal ganz anders erleben könnt: Jeden Abend gibt es moderne Musik von unseren Bands „The Riemes“ und „The Gsus Freaks“. Dazu gibt es zum Beispiel Hot Dogs zu essen und einen Drink auf die Hand – besser geht’s doch nicht“, sagt Lisa Lübcke aus dem Vorbereitungsteam. 

 

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Re- Zertifizierung im Familienzentrums-Verbund Wichern-Lohe

Rezertifizierung KiGa WichernBL/Bad Oeynhausen. Seit April 2014 ist der ev. Wichern-Kindergarten „Sausewind“ nach dem ev. Gütesiegel BETA (Qualitätsmanagement für Evangelische Kindertageseinrichtungen) zertifiziert. „Wir wachsen mit Hilfe des Qualitätsmanagements stetig, deshalb auch unser Leitbild „Gemeinsam wachsen“. Ein besonderer Schwerpunkt in unserer täglichen pädagogischen Arbeit ist die Religionspädagogik, welche von den Kindern und Mitarbeitenden gelebt wird“, so Kita-Leitung Birgit Laske.

 

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Vortrag über Plastikvermeidung beim Frauenfrühstück im Wichernhaus

Umweltbewusst: Marianne Hörentrup (v.l.), Kerstin Eilers, Gerda Wilmsmeier, Gudrun Ehlebracht, Monika Brünger, Referent Nicolai Meyer, Ulrike Weißflog, Erika Kölling und Helga Tiemann beim Frauenfrühstück der Wicherngemeinde zum Thema Kunststoffe.scs/Bad Oeynhausen. "Umweltschutz im Alltag ist uns wichtig. Nicht nur beim Zubereiten unseres Frühstücks versuchen wir, Müll zu vermeiden", sagte Helga Tiemann vom Vorbereitungsteam des beliebten Frauenfrühstücks der Wicherngemeinde. So hatten die Damen Nicolai Meyer eingeladen, über Kunststoffe und Alternativen zu referieren.

Der Projektleiter im Lübbecker NABU Besucherzentrum Moorhus informierte nach einem reichhaltigen Frühstück über Vor- und Nachteile des weit verbreiteten Materials. "Plastik ist Segen und Fluch zugleich", so der Umweltfachmann für Nachhaltigkeitsthemen. "Kunststoffe sind leicht, preiswert und haltbar. Durch verschiedene Zusatzstoffe sind sie vielseitig einsetzbar und daher weit verbreitet." Jedes Jahr werden 250 Millionen Tonnen Plastik, wie Kunststoffe umgangssprachlich genannt werden, neu produziert. "Mit dem bis heute produzierten Material könnte man sechsmal die Erde mit Plastikfolie umwickeln", so Nicolai Meyer.

 

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