Epiphaniaskonzert in der Werster Kirche
Festlicher Ausklang: Der Werster Kirchenchor (bzw. Posaunenchor) erfreute die Besucher des Epiphaniaskonzertes mit nachweihnachtlicher Musik.scs/Bad Oeynhausen. Im Lichterschein des großen Weihnachtsbaumes erklangen festliche Lieder und Weisen. Die Chöre der Kirchengemeinde Werste hatten zum Epiphaniaskonzert in die Versöhnungskirche eingeladen, um die festliche Zeit musikalisch ausklingen zu lassen.

Der Posaunenchor unter der neuen Leitung von Stephanie Niederbremer bot mit einer Bearbeitung des Chorals „Tochter Zion" einen klangstarken Auftakt. Mit traditionellen Choralpartiten und modernen Bearbeitungen internationaler Lieder zur Advents- und Weihnachtszeit begeisterten die Bläser ihre Zuhörer. Auch die schwungvolle Epiphanias-Intrade zu „Jesus ist kommen" von Christoph Seitz kam beim Publikum gut an.

 

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Manfred Hartsieker als Posaunenchorleiter verabschiedet
Musik war immer seine Leidenschaft: Manfred Hartsieker, hier mit Frau Ingrid, wurde als Leiter des Werster Posaunenchores verabschiedet. | Foto: Karl Sander.SCS/Bad Oeynhausen. In 54 Jahren hat er höchstens fünf Mal in der Probe gefehlt. In einem musikalischen Gottesdienst wurde Manfred Hartsieker nun verabschiedet. „Blasen war in unserer Familie Tradition", erinnerte sich Manfred Hartsieker. „Das haben wir alle in den Genen." Eine ungewöhnliche Erinnerung fand er, als er bei sommerlichen Gartenarbeiten auf ein über 100 Jahre altes Mundstück stieß.

Seit 1953 musiziert er im Posaunenchor, zunächst auf dem Flügelhorn. Bald stieg er auf die Posaune um und ist ihr bis heute treu geblieben. Bereits als 17jähriger absolvierte er seinen ersten Chorleiterlehrgang. Am Reformationstag 1960 leitete er zum ersten Mal den Posaunenchor im Gottesdienst. 1975 legte er die Prüfung zum C-Kirchenmusiker ab. Immer wieder besuchte er Kurse, „dort konnte ich von hervorragenden Musikern lernen", so der engagierte Bläser. Musikalisch hat Manfred Hartsieker als Chorleiter „gern was gewagt", so erklangen neben den alten Chorsätzen von Johann Sebastian Bach und Johannes Kuhlo auch anspruchsvolle Bläserstücke zeitgenössischer Komponisten.

 

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„Musik zum Advent" in der Versöhnungskirche Werste
Strahlender Bläserklang: Der Posaunenchor Werste unter der Leitung von Manfred Hartsieker beim Adventskonzert.scs/Bad Oeynhausen. Zu einer guten Tradition ist das stimmungsvolle Adventskonzert der Werster Chöre geworden. Kaum ein Platz blieb frei in der Versöhnungskirche, in der sich viele erwartungsvolle Zuhörer eingefunden hatten, um der „Musik zum Advent" zu lauschen.

Klangvoll eröffneten die Bläser das Konzert mit der siebenstimmigen Motette „Singt unserm Gott" von Georg Friedrich Händel. Mit kräftigen Paukenschlägen wurden sie von Jonas Krause unterstützt. Der Kirchenchor Werste präsentierte traditionelle und moderne Advents- und Weihnachtslieder wie „Stern über Bethlehem" und „O holy night" in zeitgenössischen Kompositionen. Unter der Leitung von Evelyn Tober intonierten sie die Sätze variantenreich, mal in feierlicher Ruhe, dann wieder schwungvoll und mitreißend.

 

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Jubiläum des Werster Posaunenchores
Klangstark: Die Bläser des Posaunenchores Werste bei ihrer Jubiläumsmatinee. | Foto: Sandra C. Siegemund.scs/Bad Oeynhausen. Mit einem Festgottesdienst und anschließender Bläsermatinee wurde in der Versöhnungskirche Werste das 60-jährige Bestehen des Posaunenchores gefeiert. Als Gastdirigent war Klaus-Peter Diehl angereist. Der Bundesposaunenwart des CVJM hielt auch die Predigt.

„Jeder hat etwas weiterzugeben, auch wenn die Möglichkeiten durch Zeit und Kraft begrenzt sind", sagte er und dankte den Bläsern für „60 Jahre Einsatz und Engagement". Neben dem einzigen heute noch aktiven Gründungsmitglied Manfred Hartsieker, der den Chor seit 53 Jahren leitet, waren drei weitere Bläser der Anfangsjahre zu Gast, Friedhelm Brinkmann, Willi Hartsieker und Hermann Niederbremer. „Der Anfang war ein Abenteuer", erinnerte sich Hermann Niederbremer in seiner spontanen Ansprache nach der Matinee. Viel Mut und Begeisterung gehörten dazu. Mancher Bläsereinsatz war auch hart an der Grenze des Zumutbaren, weil die Instrumente nicht gestimmt waren." Er lobte die „Öffnung in der Musik. Eine Verbindung von Kirchen- und Popmusik war früher undenkbar, heute aber selbstverständlich."

 

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Theateraufführung für den Werster Kindergarten „Löwenzahn"
Räuber Hotzenplotz in Werste. | Foto: Sandra C. Siegemundscs/Bad Oeynhausen. Im Werster Paul-Gerhardt-Haus trieb der Räuber Hotzenplotz sein Unwesen. Eltern und Erzieherinnen des Werster Kindergartens „Löwenzahn" hatten ein lustiges Bühnenstück frei nach der bekannten Geschichte von Ottfried Preußler einstudiert. In nur einer Woche hatten sie Kulissen und Requisiten zusammengestellt und war der „Räuber Hotzenplotz" aufführungsreif. Für die musikalische Begleitung sorgte Beatrix Recktenwald.

Voller Spannung warteten die Kinder gemeinsam mit Eltern und Geschwistern, dass sich der Vorhang hob und Hotzenplotz, alias Ulla Heidemeier, auf die Bühne schlich. „Ihr müsst ganz leise sein, der Räuber braucht Ruhe beim Mittagsschlaf", bezog die Darstellerin ihr Publikum mit ein. Dicht gedrängt saßen die Kinder vor der Bühne und verfolgten das Geschehen. „Der Räuber schläft da", verrieten sie später dem Polizisten. Doch bis Oberwachtmeister Dimpfelmoser (Christina Deutschmann) mit Hilfe von Kasper (Regina Heimann), Seppel (Sinje Galle) und deren Großmutter (Jessica Schormann) den Räuber Hotzenplotz wieder in sicherem Gewahrsam hatte, mussten sie so manche List anwenden und sorgten mit Späßen und Verwechslungen für viel Heiterkeit im Publikum.

 

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