Ein Abend mit Musik, Poesie und Bildern im Rahmen des Kirchenjubiläums

Musik, Poesie und Bilder an einem besonderen Abend im Rahmen des Werster Kirchenjubiläums.KS/Bad Oeynhausen. Die Verse von Joseph von Eichendorff beschreiben die Besonderheit des Abends am 5. November im Rahmen der Festwoche zum 25-jährigen Kirchenjubiläum in der Werster Versöhnungskirche, den die Schülerinnen und Schüler der Privaten Musikschule Katharina Ehlenbröker und der Kirchenchor musikalisch gestalteten. Hier trafen sich Poesie, Kunst und Musik in einzigartiger Weise.

Die Bilder, die Angela Sander zu Gedichten von Rilke, Morgenstern, Claudius, u. a. gemalt hatte, luden die Besucher ein, nachdenklich zu werden über Gottes Schöpfung und über Versöhnung. Die Verse von Margaret Fishback Powers „Spuren im Sand“ bewegten die Zuhörer besonders. Die Lesung vom „Lied der Blume“ von Khalil Gibran wurde begleitet von dem einfühlsamen Klang eines Cellos. So wurden Inhalt, Stimmung und Gedanken in der Musik aufgenommen und interpretiert. Katharina Ehlenbröker-Tönnies ist es mit ihren Schülerinnen und Schülern gelungen, durch die Auswahl der Musikstücke und durch den Einsatz der Klangfarbe der Instrumente Cello, Geige, Querflöte und Klavier die zahlreichen Besucher zu begeistern.

 

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Sabine Henke mit ihrem Kirchenkabarett in Werste

Sabine Henke begeisterte ihr Publikum in Werste.scs/Bad Oeynhausen. Von gelebter Ökumene bis zum Sponsoring im Gottesdienst brachte Kabarettistin Sabine Henke ihr Publikum in der Werster Versöhnungskirche immer wieder mit viel Wortwitz und Ironie zu wahren Lachstürmen. In ihrem Programm „Lachen und machen“ zeigte sie mit Augenzwinkern und darstellerischer Wandlungsfähigkeit Szenen aus dem Gemeindealltag. Im Rahmen der Festwoche zum 25. Kirchenjubiläum hatte die Gemeinde die Dortmunder Kirchenkabarettistin eingeladen.

Als Bayerin, die wegen des Abrisses der evangelischen Kirche in der katholischen Gemeinde kräftig mitmischt, demonstrierte sie maximale Bewegungsfreiheit im Dirndl und im Glauben. „Immer mehr Veranstaltungen dort fangen katholisch an und hören ökumenisch auf.“ Als aktives Gemeindemitglied kommentierte sie sowohl den Personenkult um den neuen katholischen Pfarrer als auch die Sockelfinanzierung der Kirchengemeinde, „sichergestellt durch den Basar mit dem Spitzenprodukt geklöppelte Klorollenhüllen“. „Verdammt harte Zeiten“, durch die nur das Mantra 'Ich schaffe das' trägt“, sagte die Kabarettistin über das aktuelle Jahr. „Das Haus steht im Rohbau, die Beziehung in Frage, nur Merkel regiert mit ruhiger Raute und mischt überall mit.“ Auch ihre Schilderung, wie man mit Hilfe der CIA den Garten umgraben lässt, ließ die Zuhörer immer wieder in lautes Gelächter ausbrechen.

 

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Konzert von Siegfried und Oliver Fietz zum Werster Kirchenjubiläum

Siegfried und Oliver Fietz gaben ein lebendiges Konzert im Rahmen der Festwoche in Werste.scs/Bad Oeynhausen. Viele erwartungsvolle Musikfreunde hatten sich in der Werster Versöhnungskirche eingefunden, um den Weisen von Siegfried und Oliver Fietz zu lauschen. Mit dem Konzert der beiden Liedermacher wurde die Festwoche zum 25. Jubiläum der Kirche eröffnet.

„Auf den Tag genau vor 25 Jahren, am 4. November 1999, sang Siegfried Fietz zur Eröffnung der Kirche auch hier. Heute hat er seinen ältesten Sohn mitgebracht“, sagte Pfarrer Helmut Pietsch in seiner Begrüßung. Zum Auftakt begrüßte der Liedermacher die Anwesenden mit dem Lied „Shalom“, „ein herzlicher Jubiläumsgruß, denn alle brauchen Frieden“, sagte er. Auf seine Frage, wer auch bei der Einweihungsfeier dabei war, gingen etliche Arme in die Höhe. „Damals sagte er, er wünsche, dass sich was in der Kirche bewegt. Falls nicht, würde sich immerhin das Holz der Decke bewegen“, erinnerte sich Tanja Droop.

 

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Bärbel Meyer als Prädikantin in Werste eingeführt

Nun ist Bärbel Meyer offiziell als Prädikantin eingeführt worden. Auf unserem Bild vorne Bärbel Meyer (Mitte) von den Presbyterinnen Gisela Reichelt (links) und Ursula Droop (rechts) umrahmt. Hintere Reihe v.l.: Pfarrer Manfred Rauer aus Hüllhorst, der Werster Gemeindepfarrer Helmut Pietsch, Presbyterin Marita Harnisch und Superintendent Andreas Huneke.RL/Bad Oeynhausen. Die Gemeindepädagogin Bärbel Meyer, die seit 2011 mit einem Teil ihres Dienstes in der Kirchengemeinde Werste mitarbeitet, wurde nun von Superintendent Andreas Huneke in einem feierlichen Gottesdienst als Prädikantin eingeführt.

„Bis vor wenigen Jahren nannten wir Prädikanten noch Laienprediger“, erklärte der Superintendent der versammelten Gemeinde. Der heute in der Evangelischen Kirche in Deutschland übliche Begriff gehe auf das lateinische Wort für Predigen zurück und sei treffender für diese sehr anspruchsvolle Aufgabe, so Huneke weiter. Viele Menschen waren gekommen, um Bärbel Meyer an diesem Tag zu begleiten, unter anderem auch Pfarrer Manfred Rauer aus Hüllhorst, mit dem sie vor ihrem Wechsel in den Kirchenkreis Vlotho zusammengearbeitet hat. Posaunen- und Kirchenchor unterstützten den Gottesdienst musikalisch, die neue Prädikantin hielt natürlich die Predigt.

 

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Ein starkes Theaterstück von starken Erwachsenen für starke Kindern
Erzieherinnen und Eltern vom Ev. Kindergarten Löwenzahn als Schauspieler in „Karlsson vom Dach“ (v.l.): Hiromi Manabe, Christina Deutschmann, Janine Steinmann, Evelyn Stothfang, Heike Bohnenkamp, Regina Heimann, Markus Hoffmeister, Ulla Heidemeier u. Irina Osterwischmw/Bad Oeynhausen. Jung und Alt konnten vor einigen Tagen im Gemeindehaus der Kirchengemeinde Werste das Theaterstück „Karlsson vom Dach" miterleben. Eingeladen hatte der Ev. Kindergarten Löwenzahn, dessen Erzieherinnen und Eltern gemeinsam das Theaterstück aufführten. Die Spannung im Saal war schon spürbar, als Omas und Opas, Eltern und Kinder auf den Anfang warteten.

„Karlsson vom Dach", nach einer Erzählung der bekannten Kinderbuchautorin Astrid Lindgren, handelt von einem seltsamen Mann, der auf dem Dach wohnt, fliegen kann und immer den Überblick behält. Die Figur Karlsson bringt viel Spaß, aber auch Chaos und Turbulenz in den Alltag einer Familie. Es geht es um die Freundschaft zwischen dem ungleichen Gespann Karlsson und dem Jungen Lillebror. Die Schauspieler brachten mit viel eigener Phantasie, einem liebevollen detailreichen Bühnenbild und pfiffigen Kostümen die Geschichte auf die Bühne.

 

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