Gerhard Schöne gastierte in der Erlöserkirche Volmerdingsen
„Alles muss klein beginnen“ intonierte der Liedermacher Gerhard Schöne.MW/Bad Oeynhausen. Die in Rot getauchte Erlöserkirche auf dem Wittekindshof bot eine einladende Kulisse für das Familienkonzert. „Alles muss klein beginnen“ intonierte der Liedermachers Gerhard Schöne. Auf Einladung von „KuK!“, dem Kulturreferat des Kirchenkreises Vlothos, war der Mann mit dem Hut das erste Mal seit 2006 wieder „live“ zu erleben. Mit seinem Gitarrenspiel, vielen lyrischen Liedern und seiner einnehmenden Art hat er dem Publikum nicht nur viele heitere sondern auch ruhige Momente beschert.

Beim abwechslungsreichen Programm sangen und bewegten sich alle zu „Er hat die ganze Welt in seiner Hand“ oder „Wenn du glücklich bist, klatsche in die Hände“. Lachen war angesagt als Gerhard Schöne, der aus Dresden stammt, „Guten Tag“, „Grüß Gott“ und vor allem das sächsische „Hello“ besungen hat. Dass der 6-fache Vater es versteht, auch ältere Kinder zu begeistern, bewies er, indem er eine selbstgeschriebene Kurzgeschichte seiner Kindheitserfahrungen vorgelesen hat. So wurden Alltagserfahrungen, Beobachtungen im Alltag - die einfachen Dinge des Lebens – ins Blickfeld gerückt. Aber auch Lieder über Respekt vor der Schöpfung oder über die Sehnsucht nach der Familie haben größere Themen angesprochen und klare, ernstere Botschaften vermittelt.

„Alles muss klein beginnen“ intonierte der Liedermacher Gerhard Schöne.Sabrina Steinkrüger hat das Konzert mit ihren Kindern besucht und zog ein Fazit, „Das Konzert war lustig und unterhaltsam. Trotzdem gab es viele nachdenkliche Momente.“ Ihr Sohn, Robin (4) war ebenfalls vom Konzert angetan. „Ich fand es super! Besonders das Lied vom Wasser war gut (Der Meeresbezwinger Thomas)!“ meinte er mit einem breiten Lächeln im Gesicht.

Bei einem Lied sang Gerhard Schöne „gut, dass du Ohren hast, gut dass du hörst“ („Augen, Ohren Herz“). Ob Jung oder Alt, Groß oder Klein konnten alle diese Gedanken an diesem Nachmittag nur unterstreichen, nachdem sie viele Lieder zum Mitmachen gehört haben, aber auch vielen leisen, nachdenklichen Tönen und Texten lauschen konnten.

Im Gespräch sagte Schöne, „Familienkonzerte sind besonders, weil ich sie spielerischer gestalte. Sonst mag ich den Wechsel zwischen Konzertarten gern.“ Gerhard Schöne war nämlich am gleichen Abend in der Auferstehungskirche Dehme zu erleben. „Ich öffne die Tür weit am Abend ...“ hieß das Konzert für Erwachsenen, das er zusammen mit Jens Goldhardt (Organist) und Ralf Benschu (Saxophonist) gestaltet hat.

 

 

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