Beeindruckende szenische Lesung in der Dorfkirche von Volmerdingsen

Fünf Lektoren zitieren Berichte von Rettern und Geretteten: v.l. Birgit Danielsmeyer, Uwe Rosner Antje Rosner, Andreas Busse und Martin Dullweber.ML/Bad Oeynhausen. Rund 60 Menschen waren in die Kirche nach Volmerdingsen gekommen, um die szenischen Lesung „Ein Morgen vor Lampedusa“ zu erleben. Sie hörten einen unter die Haut gehenden Vortrag der Ereignisse vom 3. Oktober 2013, wie ihn Antonio U. Riccò nach Gesprächen mit Rettern, Opfern und Offiziellen aufbereitet hat. Man sah Bilder einer wunderschönen Inselküste, aber auch Bilder von mit Flüchtlingen voll gestopften Kähnen, im Meer treibenden Menschen und wie Raumfahrer anmutenden Helfern in Schutzkleidung. Dazu erklang traurig bewegende Musik, die Francesco Impastato eigens für diese Lesungen komponiert hat.

An jenem 3. Oktober kenterte in der Dunkelheit ein völlig überladener Kutter nur wenige Meilen vor der kleinen italienischen Insel Lampedusa, ohne Funkgerät, ohne Lichter, ohne Möglichkeit, Hilfe herbei zu rufen. 366 Kinder, Frauen und Männer aus Eritrea, Somalia, Äthiopien und Syrien starben. Nur 179 Menschen konnten von den Einwohnern Lampedusas in einer dramatischen Aktion gerettet werden, nachdem man durch die verzweifelten Schreie aufmerksam geworden war. Auch Monate nach der Katastrophe können manche Helfer diesen Morgen nicht vergessen.

 

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Frauengesprächskreis in Volmerdingsen besteht 25 Jahre

Ein Dankeschön mit Blumen von der jetzigen Leiterin an die drei Gründungsfrauen: v.l. Annette Sundermeier, Birgit Danielsmeyer, Bärbel Over-Albert und Margret Thiele.RL/Bad Oeynhausen. Einen sehr fröhlichen Abend mit abwechslungsreichem Programm verlebten zahlreiche Frauen aus Volmerdingsen und Umgebung in der Kirchengemeinde Volmerdingsen-Wittekindshof beim Jubiläumsfest des Frauenabendkreises.

Im Sommer 1991 hatten Bärbel Over-Albert, Annette Sundermeier und Margret Thiele die Initiative ergriffen und in der Gemeinde einen Einladungszettel mit den folgenden Worten verteilt: „Da wir annehmen, dass viele Frauen mal etwas anderes ‚auf den Tisch’ bringen möchten als nur das Essen für die Familie, ist bei uns die Idee entstanden, einen Frauengesprächskreis zu gründen.“ Am 19. September des Jahres fand das erste Treffen statt. „Mit uns können Sie über alles sprechen“ hieß von nun an das Motto der Abende. 25 Jahre ist das her und war jetzt ein guter Grund zum Feiern, denn dieser Kreis besteht mit vielen aktiven Mitgliedern auch heute noch. Die drei Gründungsfrauen waren mit dabei. Sie haben inzwischen das Zepter weitergegeben an Birgit Danielsmeyer, die auch diesen Jubiläumsabend gut organisiert hatte.

 

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Gerhard Schöne gastierte in der Erlöserkirche Volmerdingsen
„Alles muss klein beginnen“ intonierte der Liedermacher Gerhard Schöne.MW/Bad Oeynhausen. Die in Rot getauchte Erlöserkirche auf dem Wittekindshof bot eine einladende Kulisse für das Familienkonzert. „Alles muss klein beginnen“ intonierte der Liedermachers Gerhard Schöne. Auf Einladung von „KuK!“, dem Kulturreferat des Kirchenkreises Vlothos, war der Mann mit dem Hut das erste Mal seit 2006 wieder „live“ zu erleben. Mit seinem Gitarrenspiel, vielen lyrischen Liedern und seiner einnehmenden Art hat er dem Publikum nicht nur viele heitere sondern auch ruhige Momente beschert.

Beim abwechslungsreichen Programm sangen und bewegten sich alle zu „Er hat die ganze Welt in seiner Hand“ oder „Wenn du glücklich bist, klatsche in die Hände“. Lachen war angesagt als Gerhard Schöne, der aus Dresden stammt, „Guten Tag“, „Grüß Gott“ und vor allem das sächsische „Hello“ besungen hat. Dass der 6-fache Vater es versteht, auch ältere Kinder zu begeistern, bewies er, indem er eine selbstgeschriebene Kurzgeschichte seiner Kindheitserfahrungen vorgelesen hat. So wurden Alltagserfahrungen, Beobachtungen im Alltag - die einfachen Dinge des Lebens – ins Blickfeld gerückt. Aber auch Lieder über Respekt vor der Schöpfung oder über die Sehnsucht nach der Familie haben größere Themen angesprochen und klare, ernstere Botschaften vermittelt.

 

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Hilde Baurichter seit 70 Jahren aktiv dabei

Beim Festgottesdienst Kirchenchöre Volmerdingsen und Exter mit Leiterin Renate Krüger.Am Sonntag beging der Kirchenchor der Ev.-Luth. Kirchengemeinde Volmerdingsen-Wittekindshof sein 70 jähriges Bestehen mit einem Festgottesdienst, den er mit gestaltete. Unter den Klängen eines mittelalterlichen Lobpreises, zuerst gespielt von der Orgel, zog der Chor ein, geleitet von seiner Leiterin Renate Krüger. Sodann sang der Chor den vierstimmigen Satz. Pfarrerin Anja Helen Bierski begrüßte die Festgemeinde, besonders den Chor und den Kirchenchor aus Exter, der zur Unterstützung der doppelchörigen Motette „Singet dem Herrn ein neues Lied“ von Johann Pachelbel (1653-1706) gekommen war.

Der Beifall zeigte, dass das Werk bei den Zuhörern angekommen war. Der Gemeinde wurden keine Lieder weggenommen, weil die Chöre liturgische Stücke des Gottesdienstes übernahmen, so die Motette das „Gloria in excelsis“, der Taizegesang „Behüte mich Gott“ das „Verleih und Frieden gnädiglich“. Mit dem neuen Choral „Wir strecken uns nach dir“, war schon die Predigt abgeschlossen worden.
Anschließend waren alle zum Empfang ins Gemeindehaus eingeladen.

 

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Eine besondere Aktion für ein wichtiges Projekt
Die Konfis in der Backstube - eine spannende und erfolgreiche Aktion für einen guten Zweck.RL/Bad Oeynhausen. Die Konfis aller Landeskirchen der Evangelischen Kirche in Deutschland waren eingeladen worden, Brote zugunsten von Kinder- und Jugendbildungsprojekten in Kolumbien, Dhaka und Ghana zu backen. In allen drei Ländern handelt es sich um Projekte von „Brot für die Welt", bei denen Kinder und Jugendliche im Kontext einer handwerklichen Ausbildung unterstützt werden.

Da wollte nun auch die Kirchengemeinde Volmerdingsen-Wittekindshof in Bad Oeynhausen mitmachen – aber wie: Welche Bäckerei unterstützt uns, wie bereiten wir die Konfis vor, welche Projekte werden im Unterricht erläutert und sind die Konfis und Eltern bereit mitzumachen? Bäckerei Schortemeyer aus Rothenuffeln sagte sofort zu, bei dieser wichtigen Aktion zu unterstützen, schließlich kann so mit einfachen Mittel viel in Ghana, Kolumbien und Dhaka bewirkt werden und die Konfis bekamen gleichzeitig auch einen Einblick in den handwerklichen Beruf des Bäckers.

 

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