Henning Scherf zu Gast in Volmerdingsen

v.l.: Gemeindepfarrerin Anja Helen Bierski, Dr. Henning Scherf und Birgit Danielsmeyer.BD/Bad Oeynhausen. Anfang Februar war Dr. Henning Scherf, der von 1995-2005 Bürgermeister der Stadt Bremen war, zu Gast in der Kirchengemeinde Volmerdingsen. Er hielt einen Vortrag über die Chancen des Lebens im Alter.

Nahezu 200 Menschen waren der Einladung des Frauengesprächskreises und des Presbyteriums in das Gemeindehaus gefolgt. Noch vor dem offiziellen Beginn seines Vortrages ging Dr. Scherf durch alle Reihen und begrüßte jeden Besucher per Handschlag. In seiner sympathischen und offenherzigen Art umarmte der als „Oma-Knutscher“ bekannte Referent spontan die ein oder andere „Oma“ wie selbstverständlich.

 

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Henning Scherf kommt nach Bad Oeynhausen

Henning Scherf kommt am 3. Februar nach Bad Oeynhausen und hält in Volmerdingsen um 19 Uhr einen Vortrag.RL/Bad Oeynhausen. Der ehemalige Bremer SPD-Bürgermeister Henning Scherf kommt am Freitag, 3. Februar 2017 um 19.00 Uhr in das Gemeindehaus Volmerdingsen, Pfr.-Brünger-Str. 1 in Bad Oeynhausen. Er spricht über das Leben und Wohnen im Alter.

Wer die 50 überschritten hat, wen die ersten Zipperlein plagen, wer sich um seine alten Eltern kümmern muss, die nicht mehr alleine zurechtkommen, dem stellt sich immer drängender die Frage: Wie will ich im Alter leben und wie auf keinen Fall? Gibt es alternative Lebensformen? Der großen Angst vor einer immer älter werdenden Republik stellt Henning Scherf sein eigenes Altersbild entgegen. Und eine alternative Lebensform, die er selbst in seiner Alters-WG praktiziert. Veränderungen, die sich durch das Altern ergeben, bergen neue Chancen: In seinem ebenso persönlichen wie politischen Vortrag will er aufzeigen, wie man sie nutzen kann.

 

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Beeindruckende szenische Lesung in der Dorfkirche von Volmerdingsen

Fünf Lektoren zitieren Berichte von Rettern und Geretteten: v.l. Birgit Danielsmeyer, Uwe Rosner Antje Rosner, Andreas Busse und Martin Dullweber.ML/Bad Oeynhausen. Rund 60 Menschen waren in die Kirche nach Volmerdingsen gekommen, um die szenischen Lesung „Ein Morgen vor Lampedusa“ zu erleben. Sie hörten einen unter die Haut gehenden Vortrag der Ereignisse vom 3. Oktober 2013, wie ihn Antonio U. Riccò nach Gesprächen mit Rettern, Opfern und Offiziellen aufbereitet hat. Man sah Bilder einer wunderschönen Inselküste, aber auch Bilder von mit Flüchtlingen voll gestopften Kähnen, im Meer treibenden Menschen und wie Raumfahrer anmutenden Helfern in Schutzkleidung. Dazu erklang traurig bewegende Musik, die Francesco Impastato eigens für diese Lesungen komponiert hat.

An jenem 3. Oktober kenterte in der Dunkelheit ein völlig überladener Kutter nur wenige Meilen vor der kleinen italienischen Insel Lampedusa, ohne Funkgerät, ohne Lichter, ohne Möglichkeit, Hilfe herbei zu rufen. 366 Kinder, Frauen und Männer aus Eritrea, Somalia, Äthiopien und Syrien starben. Nur 179 Menschen konnten von den Einwohnern Lampedusas in einer dramatischen Aktion gerettet werden, nachdem man durch die verzweifelten Schreie aufmerksam geworden war. Auch Monate nach der Katastrophe können manche Helfer diesen Morgen nicht vergessen.

 

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Frauengesprächskreis in Volmerdingsen besteht 25 Jahre

Ein Dankeschön mit Blumen von der jetzigen Leiterin an die drei Gründungsfrauen: v.l. Annette Sundermeier, Birgit Danielsmeyer, Bärbel Over-Albert und Margret Thiele.RL/Bad Oeynhausen. Einen sehr fröhlichen Abend mit abwechslungsreichem Programm verlebten zahlreiche Frauen aus Volmerdingsen und Umgebung in der Kirchengemeinde Volmerdingsen-Wittekindshof beim Jubiläumsfest des Frauenabendkreises.

Im Sommer 1991 hatten Bärbel Over-Albert, Annette Sundermeier und Margret Thiele die Initiative ergriffen und in der Gemeinde einen Einladungszettel mit den folgenden Worten verteilt: „Da wir annehmen, dass viele Frauen mal etwas anderes ‚auf den Tisch’ bringen möchten als nur das Essen für die Familie, ist bei uns die Idee entstanden, einen Frauengesprächskreis zu gründen.“ Am 19. September des Jahres fand das erste Treffen statt. „Mit uns können Sie über alles sprechen“ hieß von nun an das Motto der Abende. 25 Jahre ist das her und war jetzt ein guter Grund zum Feiern, denn dieser Kreis besteht mit vielen aktiven Mitgliedern auch heute noch. Die drei Gründungsfrauen waren mit dabei. Sie haben inzwischen das Zepter weitergegeben an Birgit Danielsmeyer, die auch diesen Jubiläumsabend gut organisiert hatte.

 

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Gerhard Schöne gastierte in der Erlöserkirche Volmerdingsen
„Alles muss klein beginnen“ intonierte der Liedermacher Gerhard Schöne.MW/Bad Oeynhausen. Die in Rot getauchte Erlöserkirche auf dem Wittekindshof bot eine einladende Kulisse für das Familienkonzert. „Alles muss klein beginnen“ intonierte der Liedermachers Gerhard Schöne. Auf Einladung von „KuK!“, dem Kulturreferat des Kirchenkreises Vlothos, war der Mann mit dem Hut das erste Mal seit 2006 wieder „live“ zu erleben. Mit seinem Gitarrenspiel, vielen lyrischen Liedern und seiner einnehmenden Art hat er dem Publikum nicht nur viele heitere sondern auch ruhige Momente beschert.

Beim abwechslungsreichen Programm sangen und bewegten sich alle zu „Er hat die ganze Welt in seiner Hand“ oder „Wenn du glücklich bist, klatsche in die Hände“. Lachen war angesagt als Gerhard Schöne, der aus Dresden stammt, „Guten Tag“, „Grüß Gott“ und vor allem das sächsische „Hello“ besungen hat. Dass der 6-fache Vater es versteht, auch ältere Kinder zu begeistern, bewies er, indem er eine selbstgeschriebene Kurzgeschichte seiner Kindheitserfahrungen vorgelesen hat. So wurden Alltagserfahrungen, Beobachtungen im Alltag - die einfachen Dinge des Lebens – ins Blickfeld gerückt. Aber auch Lieder über Respekt vor der Schöpfung oder über die Sehnsucht nach der Familie haben größere Themen angesprochen und klare, ernstere Botschaften vermittelt.

 

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