Frauenhilfe auf der Lohe feiert Jubiläum
Jubiläumsstimmung auf der Lohe: v.l. Gudrun Bremme, Anneliese Vonhören, Superintendent Andreas Huneke, Andrea Jacoby-Strate, Christa Pönnighaus, Barbara Mengel, Pfarrerin Antje Freitag, Pfarrer Markus Freitag und Vikarin Gesina Prothmann. | Foto: Rainer Labie.RL/Bad Oeynhausen. Fast auf den Tag genau vor einhundert Jahren wurde auf der Lohe in Bad Oeynhausen die Frauenhilfe der dortigen Kirchengemeinde gegründet. Ein Festnachmittag im Gemeindehaus war nun der erste Teil der Feierlichkeiten, die am kommenden Sonntag noch mit einem besonderen Gottesdienst fortgesetzt werden.

Die Vorsitzende der Loher Frauenhilfe, Anneliese Vonhören, konnte viele Mitglieder und Gäste willkommen heißen. Aus den benachbarten Kirchengemeinden Altstadt, Rehme und Wichern waren Frauen gekommen, um zu gratulieren, und Gudrun Bremme dankte im Namen des Bezirksverbands der Frauenhilfe für die gute Zusammenarbeit im Kirchenkreis. Superintendent Andreas Huneke überbrachte die Glückwünsche des Kirchenkreises und erinnerte in seinem Grußwort an die Gründerzeit vieler Frauenhilfen. Anfang des 20. Jahrhunderts seien in der Region sehr viele Vereine entstanden, die sich sozialen und diakonischen Aufgaben stellten, darunter auch viele Frauenhilfen in den Kirchengemeinden. Mit dem ehrenamtlichen Engagement habe man schon damals ein Sozialsystem geschaffen, das bis heute von großer Bedeutung sei, betonte Huneke.

 

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Kindergarten Pusteblume vom „Dialog Reggio" ausgezeichnet
Kinder sind Forscher und Gestalter: Das Riesenrad von Bad Oeynhausen wird nachgebaut.RL/Bad Oeynhausen „Im Mittelpunkt steht das Kind mit seinen Ideen", sagt Karola Rottmann, Leiterin des Kindergartens Pusteblume der evangelischen Kirchengemeinde in Bad Oeynhausens Ortsteil Lohe. Die Einrichtung ist nun in den Kreis der reggion-inspirierten Einrichtungen aufgenommen worden. In Ostwestfalen gibt es im Moment nur ganz wenige Kindergärten, die nach diesem pädagogischen Konzept arbeiten. Zur Überreichung der Zertifizierungsurkunde war eigens Prof. Dr. Tassilo Knauf, Erziehungswissenschaftler an der Uni Duisburg-Essen und Vorsitzender des Dialog Reggio, angereist.

Die besondere Form der Pädagogik hat ihren Namen von der norditalienischen Stadt Reggio-Emilia. Hier wurde seit 1945 ein Konzept entwickelt, das alle für die Erziehung der Kinder relevanten Personen mit einbezieht. Die Reggio-Pädagogik präsentiert sich nicht als fertiges Modell. Vielmehr handelt es sich um eine Pädagogik des Werdens, um eine experimentelle Pädagogik. Das Reggio-Konzept wird immer weiter entwickelt. Die Erzieherinnen sollen nicht nur Theorien angemessen auf die Praxis anwenden, sondern auf der Basis der praktischen Erfahrungen selbst Theorien entwickeln. Das Pädagogikkonzept ist also Ergebnis eines Wechselspiels zwischen Praxis und Theorie.

 

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Riesige Stimmung beim Fußballschauen auf der Lohe
ImageAB/Bad Oeynhausen. Gottesdienste, in denen Pfarrer Markus Freitag über Popmusik und Computer spricht, Running Dinner in der Gemeinde, szenische Lesungen im Kirchengebäude und jede Menge junger Gesichter: In der Loher Kirchengemeinde gehört das zum Kirchenalltag. Und so darf auch der Fußball nicht fehlen.

Am Sonntag wurde das erste deutsche WM-Spiel gegen Australien übertragen. Wer wissen wollte, wie sich die Jungs um Kapitän Phillip Lahm gegen die Outbacks so schlagen und seine Freude mit anderen Menschen in Bad Oeynhausen teilen wollte, wurde auf der Lohe fündig: Mit Fußball und dem gemeinsamen Feiern und Jubeln über Ländergrenzen und Kulturen hinweg, verband die Kirchengemeinde eine durchaus biblische Weite. „Ich möchte, dass die Kirche nicht so verstaubt aussieht. Wir sind als Christen Menschen und auch Fußball begeistert“, sagte Pfarrer Markus Freitag und seine Frau Antje ergänzte „wir möchten die Begeisterung mit anderen teilen und Geschmack auf den Glauben machen“.

 

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Mehr als 200 Besucher nahmen teil

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Sto/Bad Oeynhausen. Sonntagsgottesdienst nicht in der Kirche, sondern im Freibad: das ist eine neue und gelungene Möglichkeit, die Botschaft Jesu Christi unter die Menschen zu bringen.

Zum ersten Mal feierte die Evangelische Kirchengemeinde Lohe einen Gottesdienst im Freibad. Dorthin kamen nicht nur die, die sonst auch am Sonntagmorgen in die vertraute Kirchenumgebung gehen, sondern auch diejenigen, die sich weniger in der Kirche sehen lassen. Es waren viele junge Familien unter den rund 200 Besuchern; die bereitgestellten Bänke waren schnell besetzt und aus dem Café wurden noch zusätzlich Stühle auf die Wiese getragen.

 

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