Epiphaniaskonzert in Dehme soll Mut in der dunklen Jahreszeit machen

Der Posaunenchor unter der Leitung von Sabrina Bock spielte Stücke von Prätorius, Händel und Albus. Die Gemeinde war gefordert und durfte beim Epiphaniaskonzert mitsingen.Auch wenn der vergangene Sonntag eher grau war; in der Auferstehungskirche Dehme sorgten Kirchen- und Posaunenchor für warme und frohe Klänge beim Epiphaniaskonzert. Rund 100 Besucher und Gemeindemitglieder waren gekommen, um sich das mutmachende Konzert anzuhören und mitzusingen.

Die zwei Chöre aus der Gemeinde wollten mit ihrem Konzert Freude verbreiten. Freude über die Musik, aber auch Lebensfreude in einer doch eher grauen, trüben und dunklen Jahreszeit. „Das Leben ist grau genug, wir wollten mit dem Epiphaniaskonzert einfach gute Laune machen und die Zuhörer zum Mitsingen bewegen“, sagt Pfarrer in Rente Sieghard Driftmann, der das Programm mitgestaltet hatte. Und das meinten der Kirchen- und Posaunenchor wörtlich: An unterschiedlichen Stellen war die Gemeinde immer wieder aufgefordert mitzusingen und in drei Chorälen anzustimmen. „Deshalb haben wir keine extrem schwierigen Stücke ausgewählt, damit jeder mitsingen und die Stimmung erleben kann“, so der Pfarrer vor dem Konzert. 

Blumen als Dankeschön für die Chorleiterinnen Anna Ikramova und Sabrina Bock, sowie Solistin Miriam Ludewig.Das Konzert hatten die Mitwirkenden in drei thematische Blöcke unterteilt: „Die Finsternis vergeht - Das wahre Licht scheint jetzt – Denn: Gott kommt uns nahe“! Nach einem festlichen Satz des Posaunenchores schritt der Kirchenchor der Gemeinde in die mit Kerzen geschmückte Dehmer Kirche ein. Dazu sangen sie „Mache dich auf und werde Licht“ aus dem Evangelische Gesangbuch. Dieses Stück beschreibt laut Sieghard Driftmann genau das, wofür das Epiphaniaskonzert stehen soll: Die Weihnachtszeit endet und macht Platz für eine Zeit voller Licht und Zuversicht. Im Zentrum des Konzertes stand dann die Motette „Mache dich auf und werde Licht“ von Christian Palmer. Abschließend wurden die Gottesdienst- und Konzertbesucher mit dem „Irischen Segen“ in den Abend entlassen. 

Ausführende waren der Kirchenchor und der Posaunenchor der Gemeinde unter der gemeinsamen Leitung von Anna Ikramova und Sabrina Bock. Ergänzt wurden die vorgetragenen Stücke unterschiedlicher Komponisten durch Soloeinlagen der Mezzosopranistin Miriam Ludewig. Sieghard Driftmann moderierte das Programm und verband die thematischen Blöcke gekonnt miteinander. Er ist sich sicher: „Das war nicht das letzte Epiphaniaskonzert in unserer Gemeinde!“

 

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