Projektwoche im Kindergarten Regenbogen

Junge Entdecker: Bei der Projektwoche im Kindergarten Regenbogen erforschten die Mädchen und Jungen das Leben in der Erde.scs/Bad Oeynhausen. „Wir haben in der Erde gebuddelt und geschaut, was für Tiere dort leben. Was krabbelt da in der Erde? Asseln, Käfer, Spinnen“, zählte Malte begeistert auf. „Und Regenwürmer“, fügte Emma hinzu. Für die Projektwoche „In der Erde ist was los“ hatte das Team des Eidinghausener Kindergartens Regenbogen der Kirchengemeinde Eidinghausen-Dehme ein buntes Programm zusammengestellt.

Ein Höhepunkt war der Besuch des mobilen Umweltlabors „Grashüpfer“ vom Umweltbildungszentrum Osnabrück. Unter fachkundiger Anleitung von Irene Steiner machten sich die jungen Forscher mit Lupen und kindgerechten Bestimmungshilfen auf die Suche nach den kleinen Bodenbewohnern. So wurde die kleine Welt des Gartens riesengroß. Sie beobachteten das geheime Leben in der Erde und zählten, wie viele Beine Spinnen, Käfer und Ameisen haben.

„Die Ameise, und was sie alles kann und schafft, haben wir besonders ins Licht gerückt“, sagte Kindergärtnerin Karola Nickel. Beim Streifzug durchs Wiehengebirge zeigte ihnen Jäger Karl-Heinz Edler auch einen Ameisenhaufen. „Für die Kinder ist es spannend zu erleben, die Schöpfung zu entdecken. Die Tiere leben gut organisiert wie in einem Sozialstaat“, so Karola Nickel.

Mit Begeisterung bestimmten die 30 zukünftigen Schulkinder, liebevoll „Schukis“ genannt, verschiedene Erdsorten. Sie malten mit Erde, bastelten Ameisen und gestalteten Plakate für eine Ausstellung in der Turnhalle des Kindergartens. Zum Ausklang der spannenden Woche waren die Eltern und Kinder der benachbarten Grundschule eingeladen, um sich von den jungen Naturforschern ihre Entdeckungen präsentieren zu lassen.

 

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