Aktuell Info

Eidinghausen


Die Eidinghausener Kirche am ApostelwegWahrscheinlich in der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts wurde in Eidinghausen durch den Abt des Klosters Abdinghof in Paderborn eine kleine Kirche gebaut. Sie wird erstmals 1183 erwähnt. Man hat vermutet, dass sie, wie Abdinghof, vielleicht Petrus und Paulus geweiht war. Das Patronat des Abdinghofer Abtes wurde später durch die Herren von Ovelgönne abgelöst.

Um 1550 hörte man hier die ersten lutherischen Predigten. Nähere Nachrichten darüber gibt es nicht. Zur geistlichen Prägung trug im 19. Jahrhundert die Erweckungsbewegung bei.

1802 wurde die Kirche erweitert, 1866 ein neuer Turm gebaut. Die Bausubstanz der Kirche war jedoch so schlecht, dass man von 1892 bis 1896 einen Neubau errichtete. Es entstand nun eine helle neugotische Kirche mit einem kreuzförmigen Grundriss, von weiten Gewölben überspannt, mit einer entsprechenden "stimmigen" Innenausstattung: Altarbild von der Geburt Jesu, Chorfenster mit Christus als gutem Hirten, neugotischer Kanzel und Taufe. Mit einer völligen Neugestaltung der Innenausstattung 1963 verlor die Kirche diesen Charakter weitgehend. Die helle Freundlichkeit und Weite des Raumes ist geblieben. Zu den besonderen Schätzen gehören alte Epitaphien, Kronleuchter (von 1684) und Abendmahlsgeräte.

Drucken

Dehme

KircheDas Straßendorf entlang der alten B 61 zwischen Wiehengebirge, Werre und Weser besteht schon seit über 900 Jahren. Seine Bewohner gehörten zur Kirchengemeinde Rehme, bevor aus dem Pfarrbezirk 1956 die selbständige Ev.-Luth. Kirchengemeinde Dehme wurde. Die Nachkriegszeit mit den zugewiesenen Flüchtlingen, engen Wohnungen und dem anwachsenden Verkehr auf der Bundesstraße machte den Bau einer Friedhofskapelle auf dem seit Anfang des Jahrhunderts bestehenden Friedhof notwendig.

 

Mit dieser zu Pfingsten 1951 eingeweihten Friedhofskapelle wurde zugleich eine Predigtstätte für den Sonntagsgottesdienst geschaffen. Seit fast fünfzig Jahren werden an dieser Stelle die Gemeindegottesdienste gefeiert, die Sakramente gespendet und die Amtshandlungen vollzogen. In den folgenden Jahren wurde in unmittelbarer Nachbarschaft dazu das Gemeindehaus und das Pfarrhaus errichtet. Das Anwachsen der Gemeindegliederzahl und der verschiedenen Gemeindegruppen führte 1985 zur Erweiterung der Auferstehungskirche und 1995 zum Umbau des alten Gemeindehauses, das nun den Namen des Liederdichters Jochen Klepper trägt.

 

JavaScript must be enabled in order for you to use Google Maps.
However, it seems JavaScript is either disabled or not supported by your browser.
To view Google Maps, enable JavaScript by changing your browser options, and then try again.

Drucken