Ensemble „Spread Voice“ begeisterte in der Auferstehungskirche

Ausdrucksstark: Das Ensemble „Spread Voice“ bot mitreißenden Musikgenuss in der Auferstehungskirche. | Foto: Wolfgang Siegemund.scs/Bad Oeynhausen. „Vier Stimmen und 88 Tasten in aberwitzigen Kombinationen von Pop, Jazz, Swing, Oper und Klassik“ hieß es in der Ankündigung, und das Ensemble hielt sein Versprechen und bot einen außergewöhnlichen Konzertabend. Mit ihrem A-Capella-Programm „Fö!“ boten sie ein musikalisches Crossover, nicht nur mit Stücken aus verschiedenen Genres und Epochen. Innerhalb ihrer Arrangements verknüpften sie diese auch überraschend miteinander.

Ohne elektronische Verstärkung präsentierten die vier klassisch ausgebildeten Sängerinnen und Sänger Claudia Deutschmann (Sopran), Mylène Kroon (Mezzosopran), Georg Thauern (Tenorbariton) und Gunnar Deutschmann (Bass) ihre Musik unmittelbar und direkt und zogen die Zuhörer von Beginn an in ihren Bann. Konzertpianist Eckhard Wiemann faszinierte mit schwungvollem Groove und Virtuosität. Humorvoll und oft mit Augenzwinkern präsentierte das Ensemble seine phantasievollen Arrangements. So dass die rund 100 Zuhörer fasziniert und schmunzelnd zuhörten, wenn „Spread Voice“ beispielsweise sämtliche Lieder von ABBA zu einem Stück verschmelzen ließ.

Eigens für „Spread Voice“ hat der Vlothoer Gunnar Deutschmann, der bereits als Bassist der Formation „Jacqueline Kroll“ die A-Cappella-Szene nachhaltig prägte, den innovativen Stil weiterentwickelt. Das Publikum ließ sich vom ausdrucksstarken Gesang und den zahlreichen musikalischen Überraschungen mitreißen und applaudierte begeistert.

 

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