Vikarin Annika Wilinski verabschiedet

Annika Wilinski predigte zum letzten Mail bei ihrer Verabschiedung in der Auferstehungskirche.MW/Bad Oeynhausen. Viele Menschen der Altstadtgemeinde Bad Oeynhausen und aus der eigenen Familie nahmen von Annika Wilinski mit einem Gottesdienst Abschied. Seit Oktober 2014 war die junge Theologin als Vikarin in der Ausbildung Pfarrer Lars Kunkel zugeteilt. In dieser Zeit durfte sie die vielfältige praktische Gemeindearbeit kennenlernen und aktiv mitgestalten. Nach erfolgreich bestandenem zweitem theologischem Examen ist sie nun richtige Pfarrerin.

Lars Kunkel, Gemeindepfarrer und Ausbilder von Annika Wilinski, betonte die fruchtbare Mitarbeit seiner Vikarin: „Du hast einen anderen, jüngeren Blickwinkel auf Kirche und Glauben mitgebracht. Du hast viel hinterfragt. Das fand ich immer sehr wertvoll“. Außerdem habe die scheidende Vikarin eine Art, von Gott zu reden, die die Leute verstehen würden. Kunkel erwähnte Projekte, die Annika Wilinski in ihrer Lehrzeit durchgeführt hatte. In enger Kooperation mit der benachbarten „Klinik am Korso“ habe sie zum Beispiel Patientinnen eingeladen. Im geschützten Raum des Cafés im Foyer konnten die Teilnehmerinnen während eines gedanklichen Austausches ein freies Motiv töpfern. In einem Gottesdienst präsentierte die Theologin dann der Gemeinde Eindrücke und Erkenntnisse aus dem Projekt mit dem Titel „Lebensformen“.

 

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Altstadtgemeinde braucht Stimmen

Abstimmen beim Chrismon-WettbewerbMW/Bad Oeynhausen. Die Online-Version der christlichen Zeitschrift „Chrismon“ sucht die „Gemeinde 2017“ unter dem Motto „Worauf wir stolz sind!“. Der Vorentscheid mit Publikumsabstimmung läuft bereits seit zwei Wochen. Über 140 christliche Gemeinden aus ganz Deutschland bewarben sich und stellten jeweils ihr Herzensprojekt vor. Die Bad Oeynhausen Altstadtgemeinde macht mit.

Die Altstadtgemeinde ist Heimat für viele interessante, spannende Projekte. Ein Projekt feiert in diesem Jahr 10jähriges Jubiläum und wird eine besondere Rolle für die Zukunft spielen: der internationale Gottesdienst. Wie Sie abstimmen können: Bis zum 05.04. können Sie 1 Mal pro Tag Ihre Stimme für die Altstadt auf der Chrismon-Webseite abgeben. Die 30 Gemeinden, die bis zum 05.04. die meisten Stimmen sammeln, kommen entsprechend weiter und werden für verschiedene Jury-Preise vorgesehen. Natürlich möchte die Altstadt in die Finalrunde kommen. Sie braucht allerdings Ihre Hilfe.

So können Sie Ihre Stimme für die Altstadtgemeinde abgeben – jeden Tag:

 

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Ehrfurcht und Staunen nach der Aufführung von „The Peacemakers“

Die Sänger trugen die bunten Schals vom „Weite wirkt“ Festival in Halle 2016. Einige in der Kantorei sangen damals bei der Aufführung in Halle mit.MW/Bad Oeynhausen. Kantorei und Jugendkantorei an der Auferstehungskirche unter der Leitung von Kreiskantor Harald Sieger legten zusammen mit einem Ensemble an Musikern einen fesselnden, überwältigenden Auftritt hin. Mit der Aufführung „The Peacemakers“ des zeitgenössischen Komponisten Karl Jenkins gelang es Ihnen, das Publikum zu berühren, zu bewegen und zu begeistern.

An diesem Abend trugen die Sänger regenbogenfarbige Schals. Sie erinnerten damit an das „Weite wirkt“ Festival in Halle im letzten Jahr. Dort wurde „The Peacemakers“ von einem Projektchor mit 800 Sängern aus der gesamten Landeskirche im Gerry Weber Stadion aufgeführt. Etwa 50 Mitglieder der Bad Oeynhausener Kantorei sangen damals mit. In der intimeren Atmosphäre der Auferstehungskirche entfaltete die Kantorei-Fassung eine ganz andere Wirkung.

 

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FiF Diskussionsabend „Ich & Bad Oeynhausen“ kam gut an

Christian Barnbeck (rechts) diskutierte kräftig mit, nachdem er mit seinem Überblick über die Stadtgeschichte Bad Oeynhausens wichtige Impulse für den Abend geliefert hatte.MW/Bad Oeynhausen. Viele Besucherinnen und Bersucher füllten das Foyer der Auferstehungskirche der Altstadtgemeinde, um ihre persönliche Geschichte in und mit der Stadt Bad Oeynhausen miteinander zu teilen. Die Vorbereitungsgruppe vom „Forum-im-Foyer“ (FiF) hatte zu diesem Gesprächsabend eingeladen. Als besonderer Gast begleitete der bekannte Stadtführer und Experte für die Geschichte Bad Oeynhausens, Christian Barnbeck, den Abend.

Schon bei der Ankunft bekam jeder Teilnehmende zwei Klebepunkte und durfte diese an einer Tafel anbringen, um zu zeigen, aus welchem Grund er in der Stadt lebt. So wurde sichtbar, wie viele der Teilnehmenden in Bad Oeynhausen geboren sind, aus beruflichen oder familiären Gründen einmal zugezogen sind oder gerade als Gäste in der Stadt weilen. In einer ersten Diskussionsrunde an den Tischen sprachen die Teilnehmenden über die Fragen „Was verbindet mich mit Bad Oeynhausen?“ und „Was verbinde ich mit Bad Oeynhausen?“.

 

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Projekt in der Kindertageseinrichtung „Die Altstadtspatzen“

Gesund genießen: Luca (v.l.), Renisa, Leo, Matti, Madita, Mick, Nazmije, Mats und Dean erkunden gemeinsam mit Brigitte Ußling (hinten v.l.), Gabriele Neuhaus, Sabine Roth und Marcus Ziegenhals die spannende Welt der Lebensmittel.SCS/Bad Oeynhausen. „Vollkornbrot esse ich gern“, sagt Madita. „Und Mandarinen sind so lecker“, ruft Mats. Gemeinsam mit dem Kindergartenteam und Sabine Roth und Marcus Ziegenhals von der IKK classic beschäftigen sich die Fünf- und Sechsjährigen ein Jahr lang mit verschiedenen Themen rund um gesunde Ernährung.

Handpuppe Micky hilft bei jedem der neun Module, die Theorie spielerisch zu vermitteln. „Wir beschäftigen uns mit der Ernährungspyramide, den Geschmackssinnen, Portionsgrößen und vielem mehr. Die Kinder waren sehr erstaunt, wie viel Zucker in Ketchup und anderen Produkten steckt. Und auch Genießen will gelernt sein“, so Sabine Roth. Spielerisch lernen die Kinder den verantwortungsbewussten Umgang mit Lebensmitteln und Küchengeräten. Höhepunkt jedes Termins ist die gemeinsame Zubereitung gesunder Leckereien, die anschließend verspeist werden. In einer Mappe werden für jedes Kind Rezepte und Informationen gesammelt. „So kann die ganze Familie profitieren“, sagt Marcus Ziegenhals. „Um gesundes Verhalten in den Alltag zu integrieren, sollte die Förderung möglichst früh beginnen.“

 

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